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gefangen in den vierziger Jahren von dem der Berliner Sozialisten,
später dem der Hocharistokratie und konservativer
Bürgerkreise, schließlich in den fünfziger Jahren
sogar dem der Führer der liberalen Fortschrittspartei.
Nach Kellers spöttischer Bemerkung war in diesen Jahren,
als Springer von ihm Werk auf Werk mit Exklusivrechten
geschickt unters Volk brachte, Gotthelf „die gern gesehene
Zierde der nordischen
Teetasse". Zur selben Zeit wurde im
Kanton Bern hauptsächlich von konservativer Seite mit ähnlichen
Schmähungen gegen den „Kuhdreckliteraten" geeifert,
wie gegen Auerbach und später gegen FMF in deren Heimatgemeinden:
„Uns wundert nur, daß noch ein Mensch aus den Händen
eines solchen Pfarrers das heilige Abendmahl genießt
und daß ihn nicht die Unterweisungskinder mit Brennesseln
"0 - Eine parallele
und Sitelköpfen zum Land hinausjagen."
zu FMF zeigt auch die zeitgenössische internationale Rezep
tion durch Übersetzungen ins Englische, ins Französische und
ins Niederländische. Das starke Echo im deutschen Bildungs
bürgertum hängt mit der allgemeinen Abwendung vom Künstlerund
Salonroman und der Vorliebe fürs Ursprüngliche, Natürliche
zusammen. Diese zunächst unreflektierte Anziehungskraft
wurde in der literaturkritischen Diskussion seit Beginn
der fünfziger Jahre - das Erscheinen von "Zeitgeist
und Bernergeist“ stellt in dieser Hinsicht einen Wendepunkt
dar - vor allem von der zünftigen Literaturkritik infrage
gestellt. Den Protagonisten des "Grenzboten"-Realismus, Julian
Schmidt und Gustav Freytag, mißhagten die "unkünstlerischen
Ausfälle gegen die Radikalen, die mißlungene Mischung
aus rohem Dialekt und 1vom Verleger Springer zur Gemeinverständlichkeit
geforderter] manierierter Verdeutschung"“0.
Das für den „Grenzboten“-Realismus besonders
kennzeichnende Erzählwerk, Freytags "Soll und Haben",
erreichte zwischen 1855 und 1885 Auflagen von insgesamt
90.000 Exemplaren, eine Zahl, die Gotthelfs Erzählungen
im selben Zeitraum nicht mehr erreicht haben dürften"
Mit dem Erscheinen von Gutzkows: "Rittern vom
Geiste" (1850) setzte sich bei zunehmend differenzierter
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später dem der Hocharistokratie und konservativer
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als Springer von ihm Wer erk mit Exklusivrechten
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Zur selben Zeit wurde im
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wie gegen Auer u später gegen F~W deren Heimat
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gestellt. Den Protagonisten des "Grenzboten"-Realisrn , Julian
Schmidt und Gust Freytag, mißhagt die "unkünstlerischen
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