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bereits vollständig gelesen haben. Handlungsführung, Schauplatzwahl
und Figurenkonstellation lehnen sich deutlich an
Gutzkows "Ritter vom Geiste" an und erinnern strukturell
an Spielhagens oben erwähntes, im selben Jahre erschienenes
Werk. Die bei Gutzkow nach dem Prinzip des „Nebeneinander"
durchgeführte, dichte Verflechtung der Handlungsstränge erreicht
Schweitzer freilich nicht. Die Handlung ist für ihn
nicht viel mehr als der aktuelle Aufhänger für seitenlange
Diskurse über sozialökonomische Fragen, zumeist wörtliche
Übernahmen aus Schriften und Reden Lassalles und anderer Nationalökonomen.
Der Versuch einer thematischen Integration -
also einer Ausschaltung der Autorreflexion - bleibt ganz und
gar oberflächlich. Durch ausführliche, infolge durchschaubarer
Wirkungsabsicht ermüdende Straßenkampfschilderungen,
die schließlich in eine allerdings schockierende Dokumentation
des Pariser Juliaufstands 1848 münden, sollte der proletarische
Zorn gegen die nationalliberale Unternehmerschaft geweckt
und politisch aktiv gemacht werden. - In der angestrebten
Übereinkunft von Kunst und politisch-literarischem Engagement
wollte FMF seinen Roman, RA, von dem Schweitzers unterschieden
wissen. Diesem fehle „hier und da das Ästhetische"do
Für ihn selbst mußte, wie er während der Niederschrift räsonnierte,
trotz eindeutiger politischer Stellungnahme die
Schilderung "zart gehalten" sein, alles "Grobbäuerische" und
"alle Reflexion vermeiden", "um desto mehr auch in den Krei¬139
Disen
zu wirken, die der Hauptfrage aus dem Wege gehen"
rekte sozialpolitische Agitation spielte sich bei FMF in der
Essayistik und Tagespublizistik, nicht zuletzt in der Praxis
ab; die Erzählung sollte künstlerischen Maximen verpflichtet
bleiben, durch deren konsequente Einhaltung er das soziale
Problem freilich viel wirkungsvoller, wenn auch unauffälliger
an eine breite Leserschaft zu bringen hoffte, die sich an
seinen Gestalten "freut" oder sich „zum Nachdenken über die
Frage angeregt fühlt“. Über das ästhetisch Anziehende soll
te der Bürger fürs Soziale aufgeschlossen werden.
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bereits vollständi gelesen haben. Handlungsführung, Schauplatz
u i renkonstellation lehnen sich deutlich an
G kows "Rit er vom Geiste" an und erinnern strukturell
an Spielh o ähntes, selben re ienenes
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durchgef dichte Verflechtung der Handlun t rreicht
Sch r il i Di ndlung ist für ihn
nicht viel mehr als der aktuelle Aufh er r l ge
Diskur üb sozi ische Fragen, zumeist wörtliche
ü rnahmen aus Sc ri t u en les und anderer Nationalö
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gar oberflächlich. Durch ausführliche, infolge durchscha
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die schließlich in eine allerdings schocki rende Dokumen i n
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