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Zeitungsartikel -, welche sein Gesamtwerk ausmachen, ließ
für ihn verschiedenartige Berufsaussichten zu, von denen
er für seine ungewisse Zukunft die eine oder andere tatsächlich
ins Auge gefaßt hat. Das Spektrum reichte von der
Existenzfristung als Zeitungsschreiber und Mitarbeiter am
„Grimmschen Wörterbuch“ in Leipzig' bis zum künstlerisch
freischaffenden Autor, der sich nach Verkauf seiner Landwirtschaft
im Batschunser Schlößchen bei Rankweil niederlassen
würde" Jede dieser Möglichkeiten hätte Abhängigkeiten
und Mißverständnisse mit sich gebracht, von denen
damals fast alle erwerbsmäßigen Schriftsteller bedroht waren:
Erst seit etwa 1830 gab es den Stand des freien Schriftstellers
als Regel, den des Schriftstellers mit Br otberuf
als Ausnahme. 1 Seither seien, konstatierte Dingelstedt
18651, "in dem Verhältnis wie sich der Zugang zur schönen
Literatur durch die Feuilletons erleichtert hat - die Schwierigkeiten
einer dauernden, verbürgten bürgerlichen Existenz
für den Schriftsteller gewachsen". Das Scheitern der Revolution
1848 hatte den Schriftstellerstand, dessen Angehörige
die Bewußtseinsbedingungen für die Revolution geschaffen
hatten, diskreditiert. Der zunehmend auf Gewinnmaximierung
ausgerichtete literarische Markt stellte an den gebildeten
Autor Forderungen, die dieser mit seiner Selbsteinschätzung
nicht vereinbaren konnte. Dies führte zu zwei Arten von
Identitätskonflikt innerhalb des Schriftstellerstandes,
deren jede FMF als Möglichkeit bevorstand; entweder wurde
er ein unter Produktionszwang stehender Literat oder ein
isolierter, verkannter Dichter. 1 Dem ersten Typ, dem Angehörigen
des „modernen Geistesproletariats" galten seinerzeit
heftige Anwürfe seitens der Preßkritik. Gewöhnlich
hielt man ihn - wie Lassalle oder die katholischen Preßkritiker'0
- zu einem gewöhnlichen Brotberuf für untauglich.
"Ein Literat ohne Amt ist ein Hund ohne Halsband." "Wer
nachfragen will in seinem Lande, der kann erfahren, daß die
Hälfte unter den Redacteuren aller Blätter kein Fach absol¬V
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Zeitungsartikel-, welche sein Gesamt k usmachen, ließ
für ihn verschiedenarti Ber ten , n enen
er für seine ungewisse Zu ft i re
sächlich ins Aug f t. Das Sp trum reichte von der
Existenzfristun als Zeitung schreiber und a
" ri mschen WC.:rterbuch" in
Leipzig11
bis um künstlerisch
freischaff , der sich nach Verk i r La
irtschaft im Batschunser Schlößch bei Ran il
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Jede dieser Möglichkeiten hätte Abhängigkeiten
und rständnis e mit sich racht, n denen
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Erst seit etwa 1830 ga de es ien
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Seither seien, konstatierte ingel~ tedt
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514,
"in dem er lt i wi sich der Zuga sc en
Literatur dur leichtert hat - die Schwierigkeiten
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für den Schriftsteller gewachsen". Das Scheitern der Rev
lution 1848 ha te den Schriftstellerstand, dessen Angehörige
die Bewußt edingungen für die evolution geschaf en
ha ten, diskreditiert. Der zunehmend auf Gewinnmaxi ng
ausgeri it r i rkt stel a d ildeten
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nicht vereinbar k t . s z z i rten von
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er ein unter Produ szwang stehender Literat oder ein
isolierter, verkannter Dichter.
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Dem ersten Typ, dem Ange
" dernen Geistesproletariats" seinerzeit
heftige Anwür der Preßkritik. Gewö lich
hielt man ihn - wie La salle oder die katholischen Preßkritiker16
- zu einem gewöh hen Brotberuf für untauglich.
"Ein Literat ohne Amt ist ein Hund ohne ls ." " er
nac n in seine de, er ann erfahren, daß die
Hälfte unter den Re uren all lätter kein Fac -