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lichkeit hin, "daß eine virtuelle Bedeutung des Werks so
lange unerkannt bleibt, bis die 'literarische Evolution
mit der Aktualisierung einer jüngeren Form den Horizont
erreicht hat, der nun erst den Zugang zum Verständnis der
Eine - de facto verkannten älteren Form finden läßt"
nicht stattgefundene - "Renaissance" von RA hätte z.B.
mit dem Aufkommen der stream-of-consciousness-Technik in
der Erzählung (Schnitzler, Joyce etc.) verbunden sein
können, wobei FMF zumindest als ein "interessanter Vorläufer"
hätte figurieren können.
Diese und vielleicht noch andere methodische Möglichkeiten,
literarische Erscheinungen historisch zu stabilisieren,
erweisen die nach wie vor dominierende Aufgabe der wissenschaftlichen
Rezeption und damit der Literaturgeschichtsschreibung,
deren "praktischen", "aktuellen", "bewußtseinsbildenden"
Wert: dieser liegt allezeit in erster Linie in
0 und in der
Erhaltung, Rekonstruktion, "Affektenkontrolle'
Ausräumung von vermeidbaren Mißverständnissen, von "stummen
Prämissen".
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