accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text : Die Entstehung von Franz Michael Felders Roman "Reich und arm". Ein "Erwartungshorizont

- 44 -

vor", sodaß er vielleicht den ersten Teil bereits mitbringen

 kann. Am 15.7. liest er "eben den 6. Bogen", doch ist

der Druck verzögert worden, weil er das Manuskript noch

einmal aus der Druckerei geholt hat. Der Autor hat also

den Druck des ersten Teils überwacht und vielleicht auch

noch in letzter Minute Korrekturen am Manus. vorgenommen.

Hirzel entschließt sich zu einer einbändigen Ausgabe, da

RA "denn doch kleiner" als die zweibändigen Sonderlinge

24
sei . Am 3. August - FMF ist wieder in Schoppernau und RA
"erst zum dritten Teil fertig"; vorher erscheine wohl noch

25
eine Übersetzung der Sonderlinge ins Holländische. Am

28. August wartet FMF noch immer auf das Erscheinen. Seine

Frau erkrankt und stirbt am 31. August. Hirzel beschleunigt

 den Druck und sendet am 8.10.1868 dem Autor die ersten

Belegexemplare in der Annahme, „daß der Empfang des fertigen

 Werkes die einzige Freude wäre, die Ihnen jetzt zu

26
Theil werden könnte

Arbeitsweise.

In FMFs reichem Briefwechsel bis zu diesem Zeitpunkt,

dessen direkt auf RA bezogene Passagen hier neben der handschriftlichen

 Textüberlieferung von RA als Quelle dienen,

und in der tabellarischen Zusammenstellung für den selben

Zeitraum erscheint die Entstehung des Romans mit überaus

zahlreichen anderen Aktivitäten und Ereignissen verflochten.

 Unverkennbar ist, wie energisch und nur zum Teil erfolgreich

 der Autor sich einen Freiraum, möglichst viel

Frei-Zeit gegen andrängende, das dichterische Vorhaben

konkurrierende Verpflichtungen erhalten wollte: Von schwereren

 Bauernarbeiten suchte er sich durch einen Taglöhner

zu befreien, dem er „leichter Kost und Lohn verdienen, als

28
seine Arbeiten verrichten zu können" meint. Bei Arbeitsbeginn

 ist der siebenundzwanzigjährige Autor Vater von vier

Kindern, ein fünftes wird am 8.3.1868, also mitten in der

- 4 -

vor , sod i lleicht den erst T il bereits mitbri ­
ge k . m 15.7. lies r "eb . n", doch ist
der Dru den, eil das Ma ript och
ei al s   ckerei geholt hat. er Autor hat also
de uck des ersten eils erwacht und vielleicht auch
noc in le zter Minute Korrekturen am Manus. vorgeno rnen.
irzel entschließt sich zu einer einbändigen A abe, da
R "den doch kleiner" als zwei igen onderlinge
sei24.

Am 3. August - FMF ist wieder in Schoppernau und R
"erst zu ritt il fertig"; vorher erscheine wohl noch
eine Ü tzung der Sonderlinge ins

Holländische25.

A
28. August wartet FM och i mer auf das Erscheinen. Seine
Fra er u tirbt am 31. Au Hirzel beschle ­
nigt den Druck un sen t a . 68 em Autor die ersten
Belege lare der An hme, "daß der mpfang des fertige
 erkes die einzige Freude wäre, die Ihnen jetzt zu
Theil we n

önnte2

.

Arb .

In FMs reichern Briefwechsel bis zu iesem Zeitpunkt,
dessen direkt auf RA bezog i r nebe der handschriftlichen
 Textüberlieferun vo RA als el e ienen,
un i der tabellarischen Zusam stel ung für den selben
Ze

rn27

erscheint die Entstehung des Roma t raus
zahlreic an u i ­
ten. Unver nbar is wie energisch und nur zu il ­
f l r d r   reiraum, möglichst viel
Frei-Zeit gegen andr de, s V aben
kon e flichtungen erhalt t : Vo sc ­
rer Bau iten hte i dur e ner
zu befr i de   "leichter Kost u ohn verdienen, als
seine Ar t   nnen"

rneint28.

Be.i Arbeitsbegi
 ist der siebenundzwanzi j i e utor Vater von vier
Ki rn, f   8.3.1868, also mit en in er
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.