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Full text : Die Entstehung von Franz Michael Felders Roman "Reich und arm". Ein "Erwartungshorizont

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zu Fall allzu langsam oder „erfreulich" findet. Der

Roman "erlebt“ eine Änderung des ursprünglichen künst¬42


lerischen Planes, er "braucht den ganzen Menschen",
nimmt diesen "ganz in

Anspruch"13Stunden, Tage, Wochen

sollen "dem Roman gehören . Der Autor "leidet", "streitet",

 "ringt" mit seinen Helden, er läßt seine Personen

"selbst ringen" und sieht "gleichsam nur zu, was aus ihnen

 werde Er ist ganz darauf angewiesen, ob "die rechte

 Stimmung" „kommt" oder ausbleibt ; der erste Teil steht

"fertig vor [seiner1 Seele“1; die Schlußkatastrophe wird

"gefunden", hat sich "ganz natürlich aus dem Erzählten ergeben"48der
 Abschluß der Arbeit schwebt ihm als "Voll¬49


endung" vor, er will "nicht vorgreifen, sondern das Gan¬50


ze ruhig zu Ende bringen"

Auf der anderen Seite bedeutet ihm die schriftstellerische

 Tätigkeit "Arbeit", ganz im prosaischen Sinn von

"Leistung", deren Ergebnis ins Unsichere gestellt, die

durchaus vergleichbar ist mit jener des Knechts, der ihn

ersetzt“. Wiederholt geht er „den Roman durch"arbei-53

 „54
tet er ihn "fast durchweg um"

. Er möchte "drauf los

hat "noch acht Kapitel zu schreiben", bevor er sich ernstlich

 "auf etwas anderes wirft", er muß sich „ängstlich

mit dem Einzelnen beschäftigen", "kürzen" und "noch so
viel glätten, feilen und ins richtige Licht stellen"

und möchte "mit dem Entwurf zum Abschluß gelangen"

hofft, "daß die so verwendete Zeit nicht als verloren be¬„59


trachtet werde"

Angesichts seiner prekären wirtschaftlichen
 Lage soll ihm das Buch „etwas Hübsches einbringen"d

eine "bedeutende Erhöhung des zugesagten Honorars" müßte

durchgesetzt werden, auch könne der Roman ihm als Hilfsmittel

 bei einem Gesuch um finanzielle Unterstützung durch

die Deutsche Schiller-Stiftung dienen

Eine Übersicht über die erhaltenen Entwürfe ergibt folgenden

 Befund:

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zu Fall a lzu lang oder

"erfreulich1141

fi . D r
R an "erlebt" i Än ng es künstlerischen
 Plan 42, er "braucht den ganzen Mensche ,
ni t iese "ganz in

Anspruch1143,

Stunden, Tage, Woch
sollen "dem Romn

ren1144.

De tor "l i t , "streitet",
 "ringt" mit seinen Hel , läßt seine Per en
"selbst ringen" und sieht "gleichsa r z , was s i -
nen werd 1145. Er ist ganz d rauf angewiesen, ob "die rechte
 Sti ung" "kommt" oder ausblei

t46;

der erste Teil steht
"fertig vor [seiner] Seel 1147; die Schlußkatastr e ird
"g en", at i "g t li aus de rzählten r-48


geben" , der Abschlu der Ar it sch t   als -
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, er will "nicht vo greifen, sondern das Ganze
 ruhig zu End bri 1150.

Au   ren Seite edeutet ihm die schriftstel ­
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