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Full text : Die Entstehung von Franz Michael Felders Roman "Reich und arm". Ein "Erwartungshorizont

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darum, im Sinne eines naiven Realismus einige Details

als übereinstimmend mit der Wirklichkeit nachzuweisen;

die Konfrontation wird z.B. auch einen Vergleich erkannter

 gesellschaftlicher Strukturen mit Strukturelementen

der Erzählung einbegreifen müssen. Die Frage nach der besonderen

 Art von realistischer Erzählweise ist trotzdem

mitgestellt.

Diktion und Symptomverknüpfung in FMFS Briefwechsel.

Alle Bild-, Zitier- und Karikierfreudigkeit, die FMFS

Briefwechsel zwischen 1861 und 1868 zur denkbar farbigsten

Vergegenwärtigung von „Land und Leuten" seiner Heimat

machen, ist kontrapunktiert durch Äußerungen über Preisgebarung,

 Vieh- und Grundstückhandel, Erbteilungen, Vermögensangelegenheiten,

 Gemeindepolitik, Rechtsstreitigkeiten

 usw. Insgesamt sind diese regelmäßig erfolgenden Berichte

 ein Ausdruck seiner permanenten volkswirtschaftlichen

Beobachtung, Reflexion, Praxis ... - Herausgelöst aus dem
jeweiligen Kontext, dem sie häufig als Nachsatz angehängt,

in dem sie lapidar eingesprengt oder auch zu ausführlicher

bildhafter oder sprichwörtlicher Rede entwickelt sind, und

nach Sachgebieten geordnet, ergeben sie zwar kein vollständiges,

 jedoch sehr lebensunmittelbares Bild der Lebensverhältnisse

 seiner Zeit. Einzelne Tatsachen sind darin

nicht einfach isoliert, sondern durchwegs in Verbindung

mit anderen festgehalten, die als Grund, Folge oder Bedingung

 oder zum Kontrast mitangeführt sind: „Verdienen kann

ein Bauer nicht viel, weil er die meiste Zeit daheim Arbeit



hat2;

"Die Stickerei steht schlecht und daher machen

: "Die Güter steigen im¬ die Händler schlechte Geschäfte"

mer mehr im Preis [...1. Aber auch die Schulden wachsen“

"Die Heuernte ist eine überaus reichliche, auch das Vieh

gäbe sehr viel Milch, wenn nur die Klauenseuche nicht wär"

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da ,   Sinne eines aiven ealismus einige Details
als übereinstim it n eisen;
die Konfr   z. . auch einen Ver lei erk ­
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Diktion und Symptomver fung i F Fs Briefwechsel.

Ale Bild-, Ztier- und Karikierfreudigkeit, die FMFs
Brief zwi 61 und 1868 zur denkbar farbigsten
Ver rtigung on " and und Leuten" seiner eimat
m en, t kontrapunktiert durch Äußer en ber ­
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 legenheiten, Gemeindepolitik, Rechtsstreitigkeiten2


usw. Insgesamt sind diese regelmäßig erfolgenden Berichte
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Be htung, Reflexion, Praxis . . - Herausg l a d
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