Josef Hermann Seyfried wurde als Kind des
Schulinspektors Johann Georg Seyfried und der
Agatha 1873 geboren. Das Paar hatte neun Kinder.
Zwei seiner Schwestern, Kreszenzia Filomena
(geb. 1865) und Maria Anna (geb. I87l),
traten in den geistlichen Stand. Die ältere wurde
Mitglied des Ordens ,,Zum guten Hirten“ in
Klagenfurt, wo sie 1945 starb. Die jüngere
Schwester ging nach Südafrika zu den Trappisten.
Josef Hermann Seyfried folgte ihr 1891
nach Afrika.
vierte seine theologische Ausbildung in Wien.
Nach seiner Priesterweihe 1982 wurde er nach
Pernitz, Bezirk Wiener Neustadt, als Pfarrer
berufen, wo er seither tätig ist.
Wolfram Meusburger studierte an der Universität
Innsbruck, wo er mit einer rechtsgeschichtlichen
Diplomarbeit über die „Errichtung der
Pfarre Weiler in Vorarlberg“ I 984 sein Studium
erfolgreich abschloss. Er ist heute Pfarrer von
Eichenberg.
Michael Anton Kegele wurde 1912 in Weiler
geboren.103 Sein Studium absolvierte er in Brixen
und in Innsbruck. Im Juli 1938, also bereits nach
dem Anschluss, als der Druck der Nationalsozialisten
auf die Kirche spürbar zunahm,
wurde Kegele zum Priester geweiht. Er absolvierte
daraufhin noch das fünfte Jahr seiner
Ausbildung am Priesterseminar in Brixen, das zu
dieser Zeit von den neuen „staatlichen“ Stellen
systematisch ausgehungert wurde. 1939 kam
Kegele zur Unterstützung des Pfarrers Andreas
Wiederin nach Röthis, wo er bis 1948 blieb.104
Für ein Jahr wirkte er dann als Frühmesser in
Bürs. Von 1949 bis 1960 war Kegele Pfarrer in
Buchboden. Seit September 1960 leitet er die
Pfarre Wald am Arlberg.105
Heinrich Morscher, geboren I 926, war nach seiner
Priesterweihe 1953 zunächst in Tschagguns
als Seelsorger tätig. Seit 1965 wirkte er dann 30
Jahre lang als Pfarrer in Koblach. Er kehrte 1985
in seine Heimatgemeinde Weiler zurück, wo er
seinen Ruhestand verbringt.
Die jüngsten Priester aus Weiler sind Mario
Bohrer und Wolfram Meusburger. Böhrer absol-Primiz
Heinrich Morscher 1953 140