denden Vorderländer Mittelschule könnten
leichter aufeinander abgestimmt und gemeinsam
angestrebt werden. Bildung und Kultur
waren Meusburger ebenfalls ein großes Anliegen.
Er förderte besonders das Theater für Vorarlberg,
das bei seinen Gastspielen in Weiler
große Nachfrage erreichte.
Die Arbeit am Flächenwidmungsplan zur passenden
Ausgestaltung des Siedlungsbildes wurde
1966 aufgenommen und konnte fünf Jahre
später zur Begutachtung aufgelegt werden. Bürgermeister
Meusburger sorgte für den Ausbau
der Wasserversorgungsgemeinschaft und für
die weitere Kanalisierung. Ihm war auch die
Stärkung der Finanzkraft der Gemeinde ein Anliegen.
Der Hauptschulbau wurde während seiner
Amtsperiode intensiv diskutiert.
Bau der Haldenstraße mit
Altmontfortkuppe
Das Motto der Nichtbürger-Partei von 1960 -
„für den Kampf der politischen Parteien genügt
die Landes- und Bundesebene“ - machten sich
zehn Jahre später die führenden Köpfe von SPÖ
und FPÖ, Leander Kilga und Robert Bawart zu
eigen. Beide arbeiteten 1970 bei der Firma
Kunert und „konnten miteinander“. Sie brachten
eine Einigung der bisher getrennt auftretenden
Interessensgruppen zustande und kandidierten
mit einer gemeinsamen Liste. So sah
sich die ÖVP bei den Gemeindewahlen der
Gruppe der ,,Freien Wählerschaft“ gegenüber.
Von den 549 abgegebenen Stimmen errang die
ÖVP 52,8 Prozent und die ,,Freie Wählerschaft“
47,2 Prozent. Beide waren somit in der Gemeindevertretung
mit je sechs Mandaten vertreten.
Es herrschte also eine Pattsituation. Bürgermeister
Josef Meusburger wurde abgelöst
durch einen ,,schwarzen“ Parteikollegen, den
Neubau der Ratzbrücke 1986 269