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Full text: Zehn Jahre Gesellschaft Vorarlberger Münzfreunde

gen der Österreichischen Numismatischen Gesellschaft" (Wien I, Burgring 5) 
und über hundert Artikel in Tageszeitungen. 
Bei den öffentlichen Ausstellungen: Österreich von 1918 bis 1968 und Vor­ 
arlberg von 1918 bis 1968 in Bregenz stellten Dr. Lanzl (Orden und Medail­ 
len), Dipl.-Ing. Fussenegger (Münzen) und Simma (Banknoten) aus. Bei der 
Ausstellung 750 Jahre Stadt Feldkirch in Feldkirch (1968) zeigte Dipl.-Ing. 
Fussenegger einschlägige Münzen und Medaillen und bei der Jubiläumsaus­ 
stellung der Spar- und Darlehenskasse Rankweil (1964) das Mitglied Simma 
österreichische Münzen. In den Katalogen zu diesen Ausstellungen wurde 
mit namentlicher Anführung auf diese Mithilfe verwiesen. 
Verschiedene Mitglieder der Gesellschaft verfügen über systematisch auf­ 
gebaute Sammlungen von antiken Münzen, von Prägungen aus dem Mittel­ 
alter, der Neuzeit und von modernen Stücken der Gegenwart und der jüngst 
vergangenen Zeit und über Spezialsammlungen (Montfort, Habsburg, Me­ 
daillen, Notgeld, Tauschgeld usw.). Auch beachtliche private, ältere Samm­ 
lungen, wie etwa jene von Bregenz und Feldkirch und andere kamen in das 
Eigentum von Mitgliedern und blieben so dem Inlande erhalten. 
Neben dem großen Interesse für die theoretische, wissenschaftliche Seite lief 
auch emsig der praktische Ausbau der Sammlungen. Fundiertes Wissen 
(durch die zahlreichen Vorträge erfolgte eine systematische Schulung) und 
ernstes Sammeln gehören zusammen und erhalten durch weitgehende Kennt­ 
nisse der Geschichte eine wertvolle Vertiefung und Verwurzelung. Die Geld­ 
geschichte hat der allgemeinen Geschichte manchen Fingerzeig zu geben 
vermögen. 
1967 entstand auch durch das Mitglied Alfred Halsegger, Bregenz, die erste 
Münzenhandlung in Vorarlberg. 
Die Gesellschaft der Vorarlberger Münzfreunde wurde durch ihre Tätigkeit 
im ganzen Lande bekannt. Immer wieder wandten und wenden sich Perso­ 
nen mit Fragen oder Münzen, über die sie Bescheid haben möchten, an die 
Gesellschaft. Viele Beratungen und Hilfen konnten erteilt werden. 
Die Tauschabende wurden vermehrt und die Beschaffung moderner Münzen 
vor allem durch Dr. Günther Gruber, Bludenz, vorbildlich durchgeführt. An 
Münzschachteln (64 Fächer) wurden über 500 an die Mitglieder ausgegeben. 
So darf abschließend festgehalten werden, daß auf allen Gebieten der Nu­ 
mismatik eifrig gearbeitet wurde und die Gesellschaft mit Zufriedenheit und 
Freude auf das abgelaufene erste Jahrzehnt ihres Bestandes zurückblicken 
13 kann.
	        
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