Skip to main content

Full text: Geschichte des Geschlechts Furtenbach

99 
R>tweisser Papiersigel des Bundeskanzleramts an rotweissem Faden. 
Anmerkung: Vorstehendes Majestätsgesuch hat Erasmus IV. von Furtenbach 
(1554-1618) der Gwigg'schen Linie vorgelegt,trotzdem er ja 
schon als direkter Enkel des Hans II. von Furtenbach, Rats­ 
herrn zu Feldkirch adelig war. 
Er, wie viele andere Adelige wollte sich und seine Nach­ 
kommen durch ein kaiserliches, schriftliches Dokument gegen 
eine eventuelle Anfechtung seines Adels sichern. 
3 .) Amtlich beglaubigte Abschrift des im Staatsarchiv des Innern und 
der Justiz in Wien, VII., Stiftgasse 2a erliegenden Original-Adel­ 
diplom-Konzeptes ddo. Linz den 30. Juni 1614 laut welchem Kaiser 
Matthias dem Erasmus Furtenbach, Bürgermeister der Stadt Lindau 
und seinen Nachkommen, den Reichsadel mit dem Ehrenworte "von" 
nebst Wappenbesserung bei Erwähnung der Adelsverleihung von 1548 
verleiht: 
Nobilitation vnnd Besserung Wappens zusambt der Freyhait sich von 
Furtenbach zu schreiben für E r a s m u s Furtenbach, 30. Junij 
1614. 
So haben Wir gedachtem E r a s m o F ur t t e n b a c h sein 
anererbt a l t Wappen vnnd Clainot (Inmassen nochAnno 1548 von 
weilend Vnserm Anhern vnnd Vettern Kaiser C a r l dem Fünfften 
Christmiltesten angedenckhens, Bonauenturae Furtenbadh gleichfalls 
beschechen:) nachvolgender massen verändert geziert vnnd verpessert 
vnnd Ime auch seinen Ehelichen Leibserben vnnd derselben Erbens­ 
erben Manns vnnd Frawen Personen hinfuro in ewige Zeitt allso zuha­ 
ben zufhueren vnnd zu geprauchen gnedigelich gegönnet vnnd erlaubt; 
Als nemblich ain Quarttierten Schildt, dessen hinter unter vnnd vor­ 
der ober Thaill plaw oder Lasurfarb, darinnen vom hintern Vntern 
gegen dem vordem obern Eckh der schreg nach gehend ain weisser 
oder Sylberfarber Wasserstromb mit dreyen Krummen, die andern zwo 
Veldungen des Schildts aber gelb oder goldfarb seien, darinnen er­ 
scheint für sich ain Schwan seiner natürlichen Farb, zum Gang ge­ 
schickt. Auf demSchildt ain freyer offner Adelicher Thumiersshelm, 
baiderseits mit plaw vnnd weisser Helmdeckhen geziert, darauf zwi­ 
schen zween aufgethanen mit den Saxen einwerts gekerten plawen 
Adlersflugen, durch deren Jeden gehend schrambsweiss einwerts ein 
Wasserstromb mit dreyen Krümmen erscheint sitzend für sich one 
Füess ein Schwan, wie unten im Schildt. Alssdann
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.