Vorarlberger Landes-Abfallwirtschaftsplan 2025+ - 4. Fortschreibung
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5.20Sonstige Abfallfraktionen
Folgende andienungspflichtige Abfälle wurden im Zuge der Fortschreibung des V-LAWPl analysiert,
aber aufgrund der geringen Menge oder Relevanz nicht näher beleuchtet:
Straßenkehricht: 5.068 Tonnen
Glas (zum Beispiel Flachglas): 97 Tonnen
Es konnte kein Handlungsbedarf bei der Analyse dieser Fraktionen abgeleitet werden.
6 Zusammenfassung der Maßnahmen und Ziele
Abfallart Maßnahmen Ziele
Gemischter
Siedlungsabfall
(Restmüll)
Zur Förderung von Abfallvermeidung und -
trennung wird die kommunale Abfallberatung
weiterhin engagiert verfolgt. Biomüll im
Restabfall wird besonders thematisiert.
Senkung des Pro-Kopf-Restabfall-Aufkommens
auf unter 70
Kilogramm pro Jahr.
Der Anteil von biogenen Abfällen
sinkt signifikant (2018: 27,7
Prozent) und der Anteil anderer
Fehlwürfe steigt nicht.
Das Land Vorarlberg beteiligt sich an
bundesweiten Aktionen zur
Bewusstseinsbildung.
Die Restabfall-Sammelmengen werden
laufend beobachtet.
In den nächsten zwei bis drei Jahren wird eine
Restabfall-Sortieranalyse beauftragt.
Die Ergebnisse der Restabfall-Sortieranalyse
werden zur
Überprüfung der Zielerreichung
hinsichtlich Fehlwürfe im
Restabfall und Erfassungsgrade
der Bioabfall und -
Altstoffsammlung genutzt.
Finden der praktikabelsten
Verwertungsoption für den Restabfall ab dem
Jahr 2029, unter Bedachtnahme der
Umweltauswirkungen und einer eventuellen
Übernahme der Schlacke aus der thermischen
Verwertung.
Eine rechtzeitig erfolgte
Entscheidung zur Behandlung des
Restabfalls ab dem Jahr 2029 und
diesbezügliche Kommunikation
mit den Kommunen.
Zu den damit vermutlich einhergehenden
Kostensteigerungen werden Gespräche mit
den Kommunen geführt.