Vorarlberger Landes-Abfallwirtschaftsplan 2025+ - 4. Fortschreibung
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Abfallart Maßnahmen Ziele
Prüfung der Errichtung einer von der
öffentlichen Hand betriebenen
Verwertungsanlage für den Vorarlberger Bio-
und Grünabfall.
Als fachliche Entscheidungsgrundlage kann
eine adaptierte Neuauflage der 2004 vom
Land Vorarlberg veröffentlichten Studie über
die Verwertung biogener Abfälle dienen.
Lokale Unternehmen der
Entsorgungswirtschaft werden an geeigneter
Stelle in den Planungsprozess
miteingebunden.
Die fachlich fundierte Prüfung
unterstützt die
Entscheidungsfindung für die
zukünftige Verwertung des
Bioabfalls.
Anregung einer Analyse von Papier auf
möglicherweise enthaltene Schadstoffe,
insbesondere PFAS (per- und polyfluorierte
Chemikalien), bei zuständigen
Gremien/Institutionen.
Feststellung der Eignung von (Alt-
)Papier als umweltverträgliche
Vorsammelhilfe.
Weitere Bewerbung der im Jahr 2019 vom
Umweltverband mithilfe zahlreicher
Expertinnen und Experten entwickelten
Kompostfibel.
Förderung der
Eigenkompostierung an dafür
geeigneten Standorten und
Förderung der korrekten
Durchführung, um zum Beispiel
Geruchsbelästigung und
Schadnager zu vermeiden.
Grünabfälle
Evaluation der bestehenden
Verwertungswege und Kapazitäten, eventuell
durch Mitberücksichtigung in der bei der
Fraktion Bioabfälle vorgeschlagenen Studie
über die Verwertung biogener Abfälle in
Vorarlberg. Dabei kann auch die Machbarkeit
der routinemäßigen Beimischung von
Strukturmaterial zur Aufbereitung des
Bioabfalls geprüft werden.
Langfristig gesicherte, ökologisch
effiziente Verwertung der
Grünabfälle.
Prüfung des Angebots zusätzlicher
kommunaler Übernahmestellen für
Grünabfälle.
Förderung kurzer Transportwege
für Bürgerinnen und Bürger, die
nicht in direkter Nähe eines ASZ
sind und eventuell kein
Kraftfahrzeug besitzen.
Evaluierung der Entsorgungsmöglichkeiten
von Neophyten und Problempflanzen, sowie
Prüfen auf Verbesserungsmöglichkeiten bei
der Koordination der Übergabe.
Gesicherte Entsorgungswege für
Neophyten und
Problempflanzen.
Altpapier
Die Altpapier-Sammelmengen werden laufend
beobachtet.
Der Erfassungsgrad der
getrennten Sammlung wird auf
dem aktuellen Niveau von
zumindest 96 Prozent gehalten.