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Full text: Vorarlberger Landes-Abfallwirtschaftsplan 2017

Vorarlberger Landes-Abfallwirtschaftsplan 2017 - 3. Fortschreibung 
  
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• Der Bioabfall aus der getrennten Kommunalsammlung wird direkt im AWIZ Königs- 
wiesen, Lustenau/Fußach, angeliefert und der Vergärung zugeführt.   
• Die offenen Kompartimente für Reststoffqualitäten bzw. Baurestmassen der Deponien 
Königswiesen und Böschistobel nach geltendem Konsens garantieren mittelfristig Entsor- 
gungssicherheit für diese Abfälle. 
• Die Umsetzung der neuen Verpackungsverordnung ist entsprechend der Ergebnisse des 
landesweiten Stakeholder-Dialogs Verpackungen (Teil des bundesweiten Stakeholder 
Dialogs) für die kommende Periode festgelegt.   
• Die geografische Orientierung in Richtung erweiterte "Bodenseeregion" (Vorarlberg, 
Bayern, Baden-Württemberg, Fürstentum Liechtenstein, Zürich, St. Gallen, Thurgau, 
Graubünden und Glarus) wird auch zukünftig zur erforderlichen Entsorgungssicherheit in 
Vorarlberg beitragen. 
  
Diese rechtlich-organisatorischen Rahmenbedingungen bilden die Grundlage für die abfallwirtschaft- 
liche Zukunftsperspektive und sind gegebenenfalls im Rahmen der kommenden Beobachtungs- 
periode (5 -10 Jahre) aus fachlicher Sicht weiter zu entwickeln.   
Die betrachteten Abfallgruppen umfassen alle in Vorarlberg im weiteren Sinne im Kompetenzbereich 
des Landes anfallenden Abfälle (§ 12 L-AWG: „nicht gefährliche Siedlungsabfälle aus der System- 
abfuhr“ sowie „Bodenaushub und nicht gefährliche Baurestmassen“). Konkrete Standorte für etwaige 
neue Abfallbehandlungsanlagen werden im L-AWP nicht ausgewiesen. Abfallfraktionen bzw. Stoff- 
ströme und darauf abzielende Maßnahmen, auf die das Land Vorarlberg keinen rechtlichen Einfluss 
hat, werden im L-AWP lediglich als Rahmenbedingungen und/oder Szenario erwähnt.   
Die 3. Fortschreibung des L-AWP soll folgende Fragen beantworten:   
• 
Ist-Situation: 
Wie stellt sich die Ist-Situation im Land dar (je Fraktion bzw. Sammelart)? 
Wie hat sich die Aufhebung der Einzugsbereichsregelung ausgewirkt? 
• 
Trendentwicklung: 
Wie wird sich das Abfallaufkommen in den nächsten 5-10 Jahren   
entwickeln? Gibt es Handlungsbedarf?   
• 
Entsorgungssicherheit: 
Sind hinsichtlich der Entsorgungssicherheit in Vorarlberg betref- 
fend Bio- und Restabfälle aus der kommunalen Sammlung Maßnahmen notwendig? 
• 
Altstoffsammlung: 
Welche Altstoffe sollen weiterhin getrennt gesammelt werden? Wie 
soll die Sammlung erfolgen? Hier wird auf den Ergebnissen des landesseitigen Stake- 
holder-Dialogs im Rahmen der Umsetzung der Verpackungsverordnung aufgesetzt. 
• 
Abfallvermeidung: 
Kann das Abfallaufkommen in Vorarlberg reduziert werden? Wenn ja, 
welche Abfallvermeidungsmaßnahmen sollen gesetzt werden? Wer ist für die Umsetzung 
verantwortlich bzw. kann verbindliche Lenkungsmaßnahmen setzen?
	        
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