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Sioh grad a Streifle no vum See,
sioh d´Schwizar-Berg und s´Schlössle.
Jetzt bringt-ma mi vum Neaschtle do,
nümm furt mit 100 Rössle.
Am liobschto bion ich grad dohoam,
denk´ohne übertriebo:
D´Schäfferhofsiedlung ischt dio schünschtdo
möcht ih ewig bliebo.
Die ersten Jahre wurden immer wieder Straßenfeste für die
„Schäfferhofer“ veranstaltet. Beim Sackhüpfen, Schlauchpumpen,
Schießen auf eine Torwand und ähnlichem kam man
sich näher und lernte sich besser kennen. Durch solche
Gemeinschaftserlebnisse haben viele Familien zueinander
gefunden. Natürlich gab es zu essen und zu trinken. Lydia hat
Gedichte vorgetragen. Es war gesellig, Jung und Alt machten
mit und trugen zum gegenseitigen Verständnis und Miteinander
bei. Mit dem Reingewinn wurden Geräte für den Kinderspielplatz
gekauft.
Das Ehepaar Brunetti kannte Lydia schon aus der Werksiedlung.
Beide zogen zeitgleich in den Schäfferhof ein. Die
Verbindung brach von da an nie ganz ab. „Ab und zu kam
Lydia auf einen ,Schwätz‘. Mit meinem Mann konnte sie
italienisch ,parla‘ und das genoss sie dann bei einem Kaffee
oder einem Gläschen Wein“, erzählte Erika Brunetti.
Im Sommer machte Lydia oft Ausflüge zum Jannersee. Sie saß
dann mit Freunden bei einem Gläschen Wein beim Kiosk und
blickte auf die Naturschönheiten rund um den See. Dies gab
ihr Gelegenheit, sich zu tollen Texten inspirieren zu lassen
und über das schöne Plätzchen ein Lied zu schreiben.