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Full text : Dornbirner Gemeindeblatt 1870 (1870)

N4— * —

iDie Versteigerung der Realitäten wird morgen Vormittags

halb 10 Uhr bei Lorenz Zumtobel im Markt und die Versteigerung
der Fahrnisse ebenfalls morgen und zwar Nachmittags 2 Uhr in der Behausung
 des Erblassers abgehalten. Unter den Fahrnissen ist auch ein einspänniger
 Wagen, ein vierrädriges und ein zweirädriges Handwägele, ca.

6 Ztr. Erdäpfel, ca. 8 Ztr. fettes Heu, ca. 10 Ztr. Streue und ca. 6
Fuder Mist inbegriffen.

Dornbirn, den 3. April 1870.al2,2

Der Bürgermeister: Dr. Waibel.
Aus der Verlasseschaftsmnasse des Anguslin Nassr vom Schauter
werden die sämmtlichen Hausfahrnisse gegen baare Bezahlung öffentlich versteigert.

 Das Nähere im nächsten Blatte.

Dornbirn, den 31. März 1870.2,1

Der Bürgermeister: Dr. Waibel.

De Gemeindevorsehung hat den Hern Josef guchs als Eigenihlmer

des Hauses Nr. 59 in Hatlerdorf und des dahinter liegenden Grundstückes
Kat.-M.-Nr. 6230 gestattet, zum Schutze seines Eigenthums eine Warnungstafel
 aufzustellen, laut welcher jede Person, welche unbefugter Weise über

diesen Grund geht, mit einer Strafe von 2 fl. 5. W. bedroht wird, welche
in die Armen-Cassa zu fließen haben.

Dornbirn, den 30. März 1870.

Der Bürgermeister: Dr. Waibel.

Aus der Verlassenschaftsmassa des Sebastian Drexel von
Mühlebach werden verschiedene Fahrnißgegenstände als: Eine Kuh, fettes
Heu und Streue, dann Türken, Erdäpfel, Mist und Lachen, Fuhrmannseinrichtung,
 4 Klafter hartes Brennholz und verschiedene Hauseinrichtungsgegenstände

 rc. gegen sogleich baare Bezahlung öffentlich versteigert.

Das Nähere im nächsten Blatte.
Dornbirn, den 31. März 1870.2,1

Der Bürgermeister: Dr. Waibel.

Ans der Verlasseschaftvmnass des Heren Marin Feursein, Handelmann
 und Altvorsteher vom Markt werden die entbehrlichen Fahrnisse und
folgende Realitäten der öffentlichen Versteigerung unterstellt als:
Eine 2m. Wiese am Altweg ca. 2 ein halb Vil. im Ausrufspreis pr.
l.80 fl.
Vtl. zu „ „ „ „ „ „

* * *450 fl.
2. Ein Gemeindstheil im Langensack zu . . . . . . .300 fl.

3. Ein halber Gemeindstheil im Hintervorach zu
Zwei beisammen liegende Aecker in Kastenlangen ca. 10 Vtl. zu 240 fl.
4.
5. Das Wohnhaus Nr. 339 sammt Stadel, Garten und beiliegendem Boden

. 1400 fl.
in der Riedgasse zu
            
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