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Full text : Dornbirner Gemeindeblatt 1870 (1870)

7.72Nr. 6.

Edikte.

Von Seite der Gemeinde Dornbirn werden aus den Gemeinde¬Waldungen

 Kreuzecken, Kehlecker- und Schwende-Etter, Gschwend und Oefen

167 Stück Fichten- und Tannen-Stämme, sowie auch die Aeste und
Rinde von denselben, dann zirka 120 Klafter Staffelholz, welche am

rechten und linken Ufer der Ach, vor dem Steinbruch, aufgebeigt sind, in
mehreren Abtheilungen der öffentlichen Versteigerung unterstellt.

Die Versteigerung ist am 13. Juli, Vormittags 9 Uhr; bei
LorenzZumtobel im Markt.

Die schriftlichen Anweisungen zur Besichtigung der Stämme und der
Staffeln können beim Waldaufseher Dreher abgeholt werden.

Dornbirn, am 30. Juni 1870.

Der Bürgermeister: Dr. Waibel.

Gleicheilig mit obiger Holzversteigerung werden Selns

der Gemeinde ferner versteigert werden:

Der alte Feuerkübelwagen, die große Doppelleiter und vier einfache
Leitern. Dieselben stehen zur Ansicht im Gemeindestadel.

Dornbirn, am 30. Juni 1870.

Der Bürgermeister: Dr. Waibel.
Au Ansuchen der Erben des Heren Fohann Rüf vom Boalalker wird

der Fabriksbau im Boden sammt Zugehör im herabgesetzten Ausrufs¬20,000

 fl.
preise von
neuerlichen öffentlichen Versteigerung unterzogen.
einerDas Nähere im nächsten Blatte.36

Dornbirn, den 1. Juli 1870.

Der Bürgermeister: Dr. Waibel.

Anna Maria Khomberg,
An der Verlasnshaftenasse der
Wittwe des Johann Danner, vom Markt wird
das Wohnhaus Nr. 229 sammt Stadel, Garten und beiliegender Bündt,

3600 fl.,
zirka 4 Vtl. Land, im Ausrufspreis zu
ein Viertels-Gemeindstheil im Mittelvorach, zirka 12 Vtl. Land, zu 150 fl.,

schöne Möbel rc.,
ferner die sämmtlichen Fahrnisse, Betten,
öffentlich versteigert.

Das Nähere im nächsten Blatt.

den 2. Juli 1870.
Dornbirn,Der Bürgermeister: Dr. Waibel.

Mittheilungen.

huDornbirn, am 3. Juli. Es geht uns folgende Mittheilung zu: Der Alpmeister
von Wöster bringt zur Kenntniß, daß am künftigen Donnerstag, den 7. d. M., das
Vieh auf der Alpe Wöster aufgetrieben werde, und daß am nächsten Dienstag, früh
6 Uhr, die Kälber und am Mittwoch, früh 6 Uhr, die Rinder und Pferde, die von
Hause aus auf genannte Alp getrieben werden, auf der Loose sein sollen, wenn die Betreffenden

 dieselben nicht auf eigene Kosten nachtreiben wollen. Auch bringt er seine Mittheilung
 vom letzten Sonntag nochmals mit dem Bemerken in Erinnerung, daß
für diesen Sommer noch einige Wösterrechte in Pacht zu geben seien, und die diesbezügliche
 Auskunft bei Lehrer Joh. Bohle eingeholt werden könne.
            
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