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Gegenüber einer etwas unredlichen Ausstreuung im Bregenzer
Volksblatte findet sich die Gemeindevorstehung bemüßigt, im Nachfolgenden
eine Uebersicht unserer Besteurungsverhältnisse in den letzten fünfzehn Jahren
zu geben, und stellt das Uebrige getrost dem Urtheile der ehrlich denkenden
Gemeindeglieder anheim.
Steuerzahler, welche genauere Auskunft wünschen, mögen sich an den
Gemeindekassier wenden, und werden denselben zur Ertheilung bezüg¬
Herrn licherAuskünfte jederzeit und gerne bereit finden.
Es wurden in der Gemeinde Dornbirn verumlagt in den Jahren:
1856Vermögenssteuern und eine ganze Gemeinwerksteuer.
fünf
1857fünf„ganze* ** *
1858fünfganze *
⅓* *
1859fünfganze 17
⅓1⅓
1860fünfganze ** *⁕
1861fünfganze **
vier und eine halbe
1862ganze *
*N
vier und eine halbe
1863ganze *
**
1864) vierganze *N ⁕N
drei und eine halbehalbe
1865* *N *
1866drei und eine halbe„halbe ***
18673drei„„ halbe
N*
drei und eine halbe
18684„„ halbe
*N
1869drei„„ ganze
*⁕
drei und eine halbe
18706)„„ halbe
*
An der Spitze der Gemeindeverwaltung standen:
1856 und 1857David Fußenegger.
Herr
1858 bis 1864Albert Rhomberg.
*
1865 bis 1867Wilhelm Rhomberg.
*
1868 bis 1870Arnold Rüf und Dr. Waibel.
*Juli 1870.
Dornbirn, den 27.
Der Bürgermeister-Stellvertreter: Otto Fußenegger.
!) In diesem Jahre wurde bekanntlich der Hatlerkirchenbau begonnen.
2) Im Jahre 1864 mußte überdies ein Anlehen von 9000 Gulden zur Be¬
von Hatlerkirchenbaukosten gemacht werden.
streitung 3) Dieser Versuch einer Steuerermäßigung hatte zur Folge, daß die Jahresrechnung
von 1867 mit einem Kassenabgange von über dritthalbtausend Gulden, also dem Betrage
einer halben Vermögenssteuer, schloß.
4) In diesem Jahre wurden über 1800 fl. Schulden abgezahlt und schloß dennoch
die Jahresrechnung mit einem Kassabaarstand von über 2000 fl.
) In diesem Jahre schloß die Rechnung mit einem Kassabaarstande von über
1600 fl. und waren über 1700 fl. Schulden abgezahlt worden.
6) Im laufenden Jahre sind bereits wieder über 1100 fl. Schulden abgezahlt.