Skip to main content

Full text: Dornbirner Gemeindeblatt 1870 (1870)

4256 Es sind nunmehr zur unentgeltlichen Behandlung der Gemeinde¬ 
armen verpflichtet die Herrn Doktoren: Schmid, Oelz, Huber und Her¬ 
burger, und Herr Wundarzt Thalmann, was hiemit zur allgemeinen 
Kenntniß gebracht wird. 
Gemeindevorstehung Dornbirn am 20. Febr. 1870. 
3. 
Die dießjährige Gewerbesteuer wird heute, Nachmittags 
von 1 bis 4 Uhr, vom Steuereinzieher Anton Diem in Oberdorf in 
seiner eigenen Wohnung in Empfang genommen und später auf Kosten 
der Parteien eingehoben werden. 
Dornbirn den 20. Februar 1870. 
4. 
Die auf letzten Donnerstag anberaumte Gemeindeausschu߬ 
sitzung findet übermorgen Dienstag den 22. l. M. um 2 Uhr 
Nachmittags am gewöhnlichen Orte statt. 
Zur Verhandlung werden kommen: 
1. Die Gemeinderechnung von 1869. 
2. Ablösung des von der Eisenbahn durchzogenen Gemeindegrundes. 
3. Ankauf des Hauses Nr. 70 in Hatlerdorf. 
Dornbirn, am 18. Februar 1870. 
5. 
Da die Zahlung der Kaufschillinge für das von der Ge¬ 
meinde Dornbirn im Jahre 1869 verkaufte Bau- und Brennholz, 
dann der Pachtschillinge für die im Jahre 1869 benützten Rechte 
im Gschwend, und der Pachtschillinge für Gras und Aecker, so 
wie der Beträge für, von der Gemeinde bezogene Steine und 
Sand, sämmtliche mit Lichtmeß 1870 bedungen ist, so werden 
jene, welche die bezüglichen Beträge noch nicht bezahlt haben, hiemit 
erinnert, dieselben ehestens an die Gemeindekassa abzustatten. 
Gemeindevorstehung Dornbirn, den 20. Febr. 1870. 
Der Bürgermeister: Dr. Waibel. 
Vorläusige Anzeige. 
Aus der Verlassenschaftsmassa der Anna Maria Rhomberg gewesene 
Ehegattin des Herrmann Waibel von Sägen werden verschiedene Fahr¬ 
nißgegenstände als: eine 4 Jahre alte Kuh, ca. 20 Zentner fettes 
Heu, ca. 20 Zentner Streue, Dünger, dann schöne Möbel rc. gegen 
baare Bezahlung versieigert. 
Das Nähere folgt im nächsten Blatt. 
Mittheilungen.ich 
Dornbirn, 15.Februar. Unsere Beleuchtung macht erfreuliche Fort¬ 
schritte. Nicht nur, daß die Alte vom Platz wieder erwacht ist, auch ein ganz
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.