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Full text: Dornbirner Gemeindeblatt 1871 (1871)

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Forma t zu schreiben, weil dieselben (in der Regel mehrere Hundert an der 
Zahl) als Belege zur Gemeinderechnung zusammengelegt und aufb ewahrt wer¬ 
den müssen, was begr eifliche r Weise bei einem gleichmäßigen Format e derselben 
viel sicher er und saubere r auszuführen ist. 
Mittheilungen. 
1* Gemeindeaus sc h uß. Künftigen D onnerstag d. 24. Jänner wird eine 
ab geh alten. Bei d erselben wird f olgendes zur Verhandlung kommen: 
Sitzung Ein 
Unterstützungsgesuch. 1. 
2. Berufung gegen einen durch die erste politische Ins tanz ertheilten Ehe¬ 
konsens. 
3. Ansuchen um Genehmigung der berei ts ein geleiteten Hers tellung von 
2 Querrösten (Nr. 16 und Nr. 20) im Achbett. 
4. V erh andlung über die Zufahrtsstraße zum Bah nhofe. 
Vergabungen. Herr Gemeinderath Arn old Rüf hat anläßlich des 
Todfalles se iner Ehefrau Agatha Winder der Kirche Einhundert Gulden, der 
Volksschule Einhundert Gulden, und dem Armensonde gleichfalls Einhundert 
Gulden gewidmet, was mit dem Ausdr ucke des wär msten Dan kes zur öffent¬ 
li chen Kenntniß gebracht wird. 
Brodtaxe. Indem es nicht möglich für uns ist, die Brodtaxe so 
rechtzeitig von Bregenz zu erhalten , daß sie noch zum Abdrucke im Geme in¬ 
deblatte gebracht werden kann, wird sie von nun an im Gemeindehaus an 
der Amtstafel zu Jedermanns Einsicht ang eschlage n werden . 
Brodaufsicht. Die schweizerische Handelszeit ung bringt in ihrem letz¬ 
ten Ge treidebe richt einige Worte über diese Angelegenheit, die wir unsern Le¬ 
sern nicht vorenth a lten zu dürfen glaubten. 
„Im Großhandel und auf den bede utende n Märkten sind die G etreide¬ 
preise während der letzten Woche fast überall ein wenig zurückgega ngen, 
an einzelnen belgischen, französischen und anderen Märkten sogar in ziemlich 
bedeutendem Maße. Bei uns betrug der Abschlag nur ½3 bis ½ Fr., so 
daß der Konsument sein tägliches Brod nicht viel grö ßer oder billiger finde n 
wird.„Dies 
ist in der That auch nicht zu verlangen: wohl aber dürfte das 
Publikum, welches den Großhandel nicht ko ntroli ren kann, und betreffs einer 
guten Organisation und nachhaltige n Unterstützung der Konsumvereine viel zu 
mdolent ist, wenigstens den Herren Bäcke rn ein wenig auf die Fing er, resp. 
in den Teig und auf die Waare sehen. Wir wünsc hen natürlich keine Inter¬ 
vention der Polizei mit ihren lächerlich en Brodtaxen und illu s orischen Kon¬ 
trolen, sondern eine Selbsthülfe des Publikums durch Klagen vor dem Straf¬ 
richter. Wer eine Münze fälscht oder abfeilt, wird in's Zucht haus gesteckt; 
wohin gehört der Bäcker, der (wie es nur allzu häufig der Fall ist) wider¬ 
liche oder selbst gesundheitsschädliche Substanzen in den Teig mischt und den 
Käufer betrügerisch am Gewichte verkürzt?" 
Querröste. Die He rstel lung der bei den Querröste, Nr. 16 (100 Fuß 
unter der S ch melzh ütten- Brücke), und Nr. 20 (am Ende des liegend en Wuh¬
	        
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