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einen Schüler an einer polytechnischen
1. ein Stipendium
Anstalt, auf die Dauer der die sfäl ligen Studie n, jährlich 100 fl.
2. ein Stipendium für einen Hand lung slehrling, nicht über drei
Jahre, jährlich 80 fl.
3. zwei Stipendien für männliche Handwerkslehrlinge, auf die
Dauer der Lehrzeit, jedoch nicht über 3 Jahre, jedes jährlich zu 45 fl.
4. zwei Stipendien für weibliche Handwerkslehrlin ge, auf die
Dauer eines Jahres, jedes zu 40 fl.
Zum Genuss e diese r Stipendien sind in folgender Reih enfo lge
berufen: 1) die dürftigen Verwandten des Stifters; 2) dürftige
An gehörige der Gemeinde Dornb irn; 3) auch minder dürft ige Ver¬
wandte des Stifters.
Die zwei Stipendien für weibliche Handwerks-Lehrlinge werden
mit Vorzug denen verliehen, welche sich als Lehrerinnen für die Ar¬
beitss chul en in Dornbirn eignen, und sich dazu verwenden lasse n.
Die Gesuche um eines dieser Stipendien, belegt mit der
Nachweisung der Verwa ndtscha f t, der D ürf tigkeit, Angehörigkeit zur
Gem einde Dornbirn, den Studienzeugniss en und der Nach weisun g in
die Aufnahm e in eine Lehre sind bis 2 0. Februar d. Is. bei
der Gemeindevorstehung in Dornbirn einzurei c hen.
Feldkirch, den 26. Jänner 1872.
Der k. k. Bezirkshauptmann:
41n0
Neun er.
Die Gertealtu nge n der Gemeinden, Anche n, Silftu nge n, Bene¬
fizie n und Fonde im Bezirke Dornbirn werden aufmerksam gemacht,
daß mit 2. Februar 1872 eine Rate vom Gebührenäquwalent fäll ig
wird, und daß bei verspäteter Zahlun g Verzugszinse und eventuell
auch K osten erwachsen.
K. k. Steueramt Dornbirn,
am 1. Februa r 1872.1 Pölt,
Steuer-Einnehmer.
Von Seite der Gemein de Dornbirn werd en am nächsten
Donnerstag den 8. d. Mts. Vormittags 9 Uhr bei Lo¬
renz Zumtobel dahier die G s chwendtweide n zur di esjährigen
Benützun g öffentlich versteigert.
Dornbirn, den 1. Febru ar 1872.
Der B ürg ermeister: Dr. Waibel.