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krankung beobachte t worden sind, doch nahez u jede mit rohem Fleische
bewirkte, bei dessen Zubereitung leicht mögliche Anstec kung erfahrungsgemäß
einen rap iden und tödtlichen Verl auf nimmt.
Auf Grund die ses Gutachten s wird strengstens befohlen, daß
alle krepierten oder nothgeschlachteten milzbran dkrank e n Rinder,
nach Vorschrift des § 61 des bes tehenden Thi er unte rrichtes vom J.
1859 Z. 32592 M. d. J. behandel t und auch die in di esem 8
ange ordnete Stall- und Requisite n-Re inigun g auf das genaueste durchgeführt
werde. — Sol che Thiere soll en daher als vergiftet bet rachtet
und in den akutest en Fällen soll selbst die Haut nicht abgeledert,
sondern kreuz und quer durchschnitten mit dem Thiere verscharrt werden.
— Dawiderhandelnde verfallen un nachsichtli ch der g esetzli chen
Strafe.
Feldkirch, am 12. März 1872.
Der k. k. Bezirkshaupt mann:
Neuner.
Von Seite des Herrn Grafen v. Breda in Haselstau d en
wer den nachverzei ch nete Gr unds tücke im Wege der öffentl ichen Versteigeru
ng zur diesjährigen B enützung in Pacht ge geben:
1. Ein Stück 2m. W iesboden im Dorna in 2 Abtheilu ngen .
2. Ein Stück 2m. Wieshoden in Kastenlan ge n in 2 A bth eilungen.
3. Drei Gemeindsthei le 2m. Wiesboden in der R oßensetze an der
Landstraße in 3 Abtheilungen.
4. Ein Gemeindstheil 1m. Wiesboden alldort, der obere, am
Fluß grabe n.
Die Versteigerung wird am nä chsten Dienstag Aben ds
präcis 8 Uhr bei Jos. Luger zum Hirschen in Haselstauden abgehalte
n.
Dornbirn, am 19. Juni 1874. Die
Gemeindevorstehung.
Aufforderung.
Diejenigen Partheien, welche bei dem am 12. d. Mts. verstorbenen
Kaspar Oelz, Färber in Haselstauden, eine versi cherte
oder unversicherte Forderung haben, oder mit ihm sonst in Rechnung
st ehen, werd en hiemit aufgefordert, sich unter Vor weisung der bezüg¬