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Mittheilungen.
Gemeindeausschuß. K ünftigen Donners tag wird eine Sitzung ab¬
gehalten.
Aufgepaßt! Wir haben schon wiederholt die Leser un seres B lattes
vor Leuten gewarnt, w elche unter Vorweisung sauber illustrirter Pap iere
und verfüh reri scher Ziffern und Berechnungen die Menschen glücklich zu
machen vorgeben. Trotz unserer Warnu ng zur Vorsicht haben sich Leute,
denen man Kenntniß in solchen D ingen zutrauen zu dürfen gl aubte,
durch ein paar Wien er Schwindler zu ihrem schweren Nachtheil in's Garn
locken lassen. Auch die üblen Erfahr ungen, welch e man hier in den
letzten Jah ren mit den Lebensversicherungs-Gesellschaften „Cai sse p ater¬
nelle" und
„Ank er" erlebt hat, scheinen unser Volk noch immer nicht so
vorsichtig gemacht zu haben, als es in seinem Interesse zu w ünschen wäre.
Kluge Menschen vertr auen ihr Geld nur ganz wohlbekannten und
Händen an.
soliden Gemeindes t euern.
Gestern ist die allerhöchste Bewilligung zur Ein¬
h ebung der pro 1874 präliminirten Umla ge von 330 % der d irekten
Staatssteuern eingetroffen.
Armenhaus. Am 1. Juli befanden sich in der Ans talt 19 Männer
und 19 Weiber. Krank sind 5 Män ner und 9 W eiber. Zoppel Alois
von Oberdorf ist entwichen. Spiege l Regina von Hinterachmühle, kran k,
wurde über ihr Ansuchen wied er a ufgenommen.
Offert-Ausschreibung. Die k. k. Landesverthe i digun gs-Oberb e hörd e
hat eine Lieferung von fertigen Monturs- und Rüstungssorten, dann Feld¬
geräthen für die Landesschützen ausgeschrieben und die bezügliche Kund¬
machung ist im Ge meindehaus e angeschlagen.
Oeff e ntliche Vorträge. Heute Nachmittags von 1—2 Uhr wird an
der Schule im Markt der letzte Vortra g über das im Gemeindeblatte Nr. 25
veröffentlichte Programm abg ehalten w erden. Ich erlaube mir den P. T.
Publikum zur gefälligen Ke nntniß zu bringen, daß die Vorträge für das
olge nde Pro gramm nicht mehr wie bishe r an Sonntagen, so ndern jeden
Montag von 8—9 Uhr Aben ds stattfinden. Die ses Programm, welches 4
Vorträge umfassen wird, ist folgendes:
Die wichtigsten Gesetze aus der Lehre der Wärme, soweit sie zur Er¬
klärung des Thermometers, der Luft heiz ung, der Windst römungen, der
wäs serigen Niederschläge, sowie insbesondere zur Erklä rung der Lokom otive
nöthig sind. Angabe der ver sch iedenen Wärmequellen und Entstehung der
Lebenswärme.
Der erste Vortrag über dies es Programm findet am Mon tag den
20. Juli von 8—9 Uhr A bends sta tt.
Dornbirn, den 9. Juli
1874. J. Rauch.
Brand in Feldkirch. Am letzten Freitag um halb 7Uhr
Morgens
sind in der Stadt Feldkirch zwei H äuser abgebrannt undes wurde von
diesem Unglück e leider auch die Fami lie des Druckereibesitzers Hrn. Heinrich