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Full text: Dornbirner Gemeindeblatt 1877 (1877)

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Mittheilungen. 
Die Sparkasse befindet sich im Erdgeschoß des G emeindehause s und ist 
mit Ausnahme der 3 hohen Fe sttage) tägl ich von 9 bis 12 Uhr Vor¬ 
mit tags offen. 
Gemeindekasse. Die selbe ist für den öffentlichen Verk ehr jeden Vor¬ 
offen. mittag Platzmusik 
wird am nächsten Sonnt ag den 2. Sept ember Mit tags 
11 Uhr auf dem Marktplat ze gehal ten. 
Eheaufgebot des Buchhändlers Leonhard Brög in Linda u mit Suset te 
Weber von Nürnberg. Diese s Aufgebot wurde in Folge Zuschrift des 
Stadt-Magistrates Lindau am 24. d. Mts. an der h iesigen Amtstafel an¬ 
gesch la gen. 
Oberrealschule in Feldkirch. Nach einer Kundmachung des k. k. 
Direktors Josef Elsensohn hat Se. Exzellenz der Herr Minister für K ultus 
und Unterricht mit hohem Erlass e vom 24. Juli d. Is. Z. 11986 ange¬ 
ordnet, daß an der Staatsmittelschule in Feldkirch die O berreal klas sen vom 
Schuljahr e 1877/78 ab allmäh lig aufgehoben werden. —In 
Folge dess en 
wird die fünfte Klas se der Realschule in Feldkirch im Schuljahre 1877/78 
nicht mehr eröff net. 
Stipendien-Erledigung. Das von der Vo ra rlberger Landesve r tretu ng 
behuf s Heranbildun g und Aufstellung theoretisch und prakti sch g ebildet er, in 
allen Theilen der Thierheilkunde bewanderter Thierärzte aus dem La ndes¬ 
sonde creirte Stipendium per fl. 200.— ist zur Besetzung für das Schul¬ 
jahr 187 7/78 ausgeschrieben und der Bewerbungstermin bis 15. November 
festgesetzt. 
Eise nbahn. Anläßlich des Gebhardsfeste s verkehrt morgen Mon tag 
den 27. d. Mts. ein Extrazug, welcher um 6.55 Morge ns von hier abgeht 
und um 7.20 in Bregenz eintrifft. Die Rückfahrt findet mit den fahr¬ 
planmäßigen Zügen st att. 
Falsches Papiergeld. Die „F eld kircher Zeitung" schreibt in Nr. 66 
vom 22. d. Mts.: „In n euerer Zeit sind f alsche Reichskassenscheine und 
zwar in Stücken zu f ünfzig, zwanzig und fünf Mark zum Vorschein 
gekommen und angehalten w orden. Von der deutschen Reichs-Schuldenver¬ 
waltung wird Dem, welche r einen Verfertiger oder wissentlichen Verbreiter 
solcher Fal schstü cke zuerst ermittelt und der Polizei- oder Gerichtsbehörde 
dergestalt nachweist, daß der Verbrecher zur Untersuchung und Strafe ge¬ 
zogen werden kann, eine Belohnung bis auf die Höhe von 5000 Mark 
zugesichert. 
St. Ma rtins Brunnen-Genossenschaft. Bei der am letzten Sonntag 
stattge habten Versammlung der Brunnen-Genossenschaft sind 15 Interessenten 
er schienen und w urden folgende Mitglieder als Rechnungskommission ge¬
	        
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