accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text : Dornbirner Gemeindeblatt 1878 (1878)

115

Die unmittelbaren Anschl üsse von und nach der Schweiz finden bei

folgenden Zügen s tatt:

Von St. Margrethen : 10.14 Vormittags, 3.20 Nachmittags
8.22 Abends. und Nach

St. Margrethen: 8.46 Vo rmitta gs, 2.38 Nachmittags

7.38 Abends. und Von

Buchs: 11.59 Vormittags.
Nach Buchs: 6.24 M orgens und 3,20 Nachmittags.
Der beschle unigt e Persone nzug zwischen St. Margrethen und Lindau

mit 15. d. Mts. eingestellt. Ebenso die Ausgabe der Sonntags- und

wird ahrt bil lete

aber erst vom 1. Novbr. an. Rundf Der

erste Morgenzug auf wärts geht nur bis Feldki rch und der Mitabw

 ärts nicht von Bludenz, son dern von Feldkirch ab.
tagzugDampfschifffahrt

auf dem Bo densee. Von Bregenz ab nach Lindau

10.45 Vormittags , 2.— und 3,30 Nachmittags. Von Lind au zurück nach

Bregenz 10 Vormittags, 12.25 und 2.— Uhr Nachmittags.

Mahnun g zur Vorsicht. Die Verwendbarkeit der sogenannten Mineralöle

 zur B e leuchtung unserer Wohnungen und Arbeitsräume rc. ist eine

der größ ten Woh lthaten, welche die Menschen dem Schöpfer und den Naturw

 issenschaf ten zu verdanken haben. Die flüchtigen Mineralöle aber

Naphthalin und dgl. erfordern große Vors icht und Kenntniß
Ligr oine
ihrer Eigenschaften, sollen nicht Leben und Eigenthum durch sie gefährdet

wer den. Jedes Jahr, besonders zur Winterszeit erei gnen sich zufolge unr
 ichtiger Ha ndhabung di eser S toffe Unglücks fäl le. So sind uns im l etzten

Winter 5 große derartige Fälle bekannt geworden, wobei nicht nur Gebäu ¬
lichkeit en, sondern auch Men schenleben zu Grunde gingen. Und jedesmal

Ursache Leichtsinn, Unv ors ichtigke it und Unkenn tniß der
war die ichen

Eigenschaften dieser Brenn stoff e; denn in der Regel
gefährl wenig sten

Verkäufer eine Ahnung von der Feuer- und Lebensgedie

haben derselben,

die viel größer ist, als wie die des gewöhnlichen Erdfährlichkeit
 Weingeistes,

ja sogar des Aethers, daher wir es für nothwendig
öles oder

eracht en, denselbe n hier die nöthigsten Vorsichtsmaßregeln an's Herz zu legen.

S ollte die Ligroi ne, die in Fässern bezoge n wird, sogleich ab¬1.

gezo gen werden, und zwar am besten in Blechf las chen, oder in deren Ermanglung

 in Korbflaschen mit guten K örben.

2. Halten wir als Lagerort Kell er für ganz ungeeignet, denn

die Verdunstung dieser Stoff e ist eine ganz bedeutende; Kell er haben gewöhnlich

 eine schlechte Ventilation, und werden oft mit Licht betreten; es

sind Fälle bekan nt, wo solche Räume derart mit den aus den Fässern verd

 unsteten Ligroine gefül lt war en, daß, kaum waren sie mit einem offenen

Licht betrete n, die s chrec klichs ten Explosionen e ntstanden, wobei Brände erfolgten

 und Mensc hen das Leben verloren.

3. Die b esten Aufbewahrungsorte für diese Stoffe sind daher
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.