accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text : Dornbirner Gemeindeblatt 1879 (1879)

158 Gemeindevoranschlag

pro 1879. Seine k. k. aposto l ische Majestä t

haben mit Allerhöchster Entschließung vom 14. d. Mts. allergnädigst zu
genehmigen geruht, daß im Jahre 1879 in der Gemeinde Dornbir n zur
Deckung des Erfordernisses per fl. 49229.89 — 356 Pr ozent Zuschlag zu

den direkten Steuern ausschließlich des außerordentlichen Zuschlages eingehoben
 werden. Die in der Gemeindeausschußsitzung vom 20. No vember
1878 beschlossene Einhebung von fünf Vermögenssteuern, einer ganze n
Grund und Häusersteuer (ohne Zuschlag) als Gemeinwerksteuer und des
Familienguldens, sowie 356 Proze nt Zuschlag zu den direkt en Staatsst euern
von den A uswärtigen ist dem nach genehmigt.

St euerzet tel. Mehr fache Anfragen und die Wahrnehmung, daß über
die Steu erziff ern vielfach äußerst dunkle und irrige Auffassungen und Ans

 chauungen obwalten, haben die G emeindevorstehu n g veranlaßt, bei dem
nothwendig gewordenen Neudr uck von Steuerzetteln, nach dem Vorga nge
anderer Gemei nden, die Steuerzettel mehr zu detailliren. Es ersche inen
deßhalb auf der neuen Auflage der St euerzet tel das Landgeld und der
Famil ien gulden ab g esondert aufgeführt. Erste res war bisher auf den
Steuerzetteln in der Vermögenssteuer inbegriffen, letzte rer unter der Geme inwerks
 teuer . In den Steuerbüchern waren sie jedoch von jeher abgesondert
neben obigen Haupttiteln verbucht und in Evidenz geha lten, wie jeder
Steuertr äger sich, wenn er wünscht, beim Gemeindekas sier überzeugen kann.
Diese beiden Ste uern sind also nichts Neu es. Im Gege ntheil; das Landgeld
 ist vermuthlich älter als die Vermögenssteuer, und der Familiengulden
ist genau so alt wie die Gemeinwerksteuer, welche bek anntlich im Jahre
1843 entstand.

ür Waldbesitzer. Die im Herbs te bestellten Waldpflanzen sind im
Laufe die ser Woche bei den Waldaufseh ern abzuho len, indem die günstige

zum Setzen b ereits angerückt ist.

Zeit Inländischer

Telegraphenverkehr. Mit 1. April d Is. tritt ein

neuer Gebühren tarif in Wi rksamkeit . Nach demselben wird für jedes Telegramm

 eine Grundtaxe von 24 kr. und zudem für jedes Wort eine Wort¬Taxe
 von 2 kr. erhoben, so daß z. B. eine Depesche mit 10 Worte n auf
44 kr., oder eine solch e von 15 Worten auf 54 kr. zu stehen kom mt.

Volksb ewegun g in der Gemeinde Dornbirn

vom Monat Februar.

Getraut:
3. Alois Diem, Oberdo rf, mit Katharina Jen ny, Bürserberg.

Jos. And. Fußen egg er, Hatlerdorf, mit Maria Anna Mäser, Oberdorf.
⁕ Jakob

Mathis, Ob erdorf, mit Sus anna Diem, Ob erdorf.
*
10. Michael

Hämmerle, Mitte lfe ld, mit Kathari na Spie gel, Vorderachmühle.

17. Hilarius Fitz, Lusten au, mit Maria Anna Diem, Mittelfeld.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.