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derselben auf den 7. Juli eventuell auf den 26. Juli d. Is. jede smal
9 Uhr Vormi ttags in der Wohnung des Exekutionswerbers mit dem Bei¬
satze angeordnet, daß allsogleiche Baarza hlun g bedungen wird.
K. k. Bezirksge richt. Leeb.
Dornbirn, am 3. Juni 1879.
Mittheilungen.
Gemeindeausschuß. Am nächst en Donnerstag wird zur üblichen Zeit
eine Sitzung gehalten. An
Sonn- und Feiertagen Vorm ittags werden
Gemeindeamt. Ges chäfte
er lediget; um 11 Uhr wird die Kanzl ei
nur ganz unve rs chiebbare
geschlossen. Dies elbe
bleibt vom 7. bis 19. d. Mts. geschlos sen.
Gemei ndekassa .
Sparkasse. Dieselbe ist an Werktagen von 9 bis 12 Uhr, an Sonn¬
und Feiertagen von 10 bis 11 Uhr Vormittags offen .
Ergebnis se der Abstimmung am 5. d. Mts.:
Reichsrathswahl.
Dr. Wa ibel 369 Stimmen, Joh. Kohler 408 Stimmen Dornbirn 74
185*
Feldkirch * *
*172
203*
Bregenz * *128
129
Bludenz *
*
*
*782
886*
Zusammen *
Die Hande lskammer wählt am Mo ntag den 7. d. Mts. In Dorn birn
erschienen von 945 Wahlberechtigten 784. Von den abgegebenen 784 Stimm¬
zetteln fiel 1 Stimme auf Albert Rhomberg und 1 Stimme auf Johann
T hurnher. Auf 3 Stimmzetteln war gar nich ts und auf 1 Stim mzettel der
Name undeutl ich geschrieben; 1 Stim me wurde verw orfen, weil der Stimm¬
zettel nur als Umschlag benütz t war.
Arb eitsvergebu ng. Der theilweise Verputz der Oberdorfer K irche wird
im Offertwege vergeben. Bedingungen und Beschreibung von Dienstag Mittags
an im G emeindeamt einz usehen. Die Of ferte sind bis Donnerstag Mittags
eb endaselbst einzureichen.
Die Ausebnu ng des Platzes beim Vorfe r Schulhaus wurde deßwegen
unternommen, weil dieselbe beso nders durch den im vorige n Jahre voll¬
zogen en Umbau dieses Schulh auses zum dr ingenden Bed ürfniß geworden
war, wie Jedermann klar ist, der den klä glichen Zustand des zwi schen den
beiden Schul-Gebäulichk eiten (Schulhaus und Tu rnhalle) befi ndlichen Platzes
seit längerer Zeit zu beobachten Gelegenheit ha tte. Der Umstand, daß es
bei der Regulirung und Kan alisirun g der Schulgasse (hinte r der Kirche)
eine große Masse Aushubmat eri ale gab, welc hes fortgeführt werden mußte ,
gab zu der Erwägung Anla ß, ob es nicht vernünftig wäre, di eses Materiale
sammt den übrigen an der Bahnhofstraße und um die Kirche herum liegenden
Schutthäufen in zweck d ienlic her Weise für eine nahe ge legene Ste lle zu ver¬