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Full text : Dornbirner Gemeindeblatt 1879 (1879)

5.

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Holzstück (Waldung) im Pfeller, Besitz-Nr. 14099, Mappe¬Nr.

 11015 im S t.-D. Dorn birn, per 1416 QKlftr. ,
mit dem Ausru f spreise von fl.

800.—
am Mon tag den 1. September d. Is. Nachmittags halb 3 Uhr im

Gasthause zum Engel in Schwarzach öffentlich ve rsteig ert.

Die Ver steiger ungsb edingni ss e werden vor B eginn der Versteigerung
öffentlich bekannt gegeben und kön nen bis dahin in der Kanzlei des Gefertig
 ten eingesehen werden .

Die Re chte der H ypothekar gläubiger

b leiben unberührt.
Bregenz, am 20. August 879.

Dr. Adolf Reichard, k. k. Notar

als Gerichts-Kommissär.

Mi ttheilungen.

Gemei ndeauss c hußsitzu ng morgen, Montag zur üblichen Zeit.

10. und 11. diesj. G e meindeaus schußsitz ung, abgehalten am 14. und

am 21. August Abends. Beschlüsse:
1. Dem Ferdi nand Kalb wird im Berufungswege gestattet, ein neues

Wohn haus mit Holzkon s truktion an der Bäumlegaß zu erbauen.
2.Die

Baulini e am Marktplatz auf der Str ecke Zumstein— Scherer wurde
dem Antrage des Baurathes gemäß festgesetzt .
3.In

die Wahlkom mission (§ 20 G.-W.-O.) zur bevorstehenden Gem eindewahl

 wurden folgende Herren gewählt: Bezirksrichter Leeb Kirchenpfleger
 Diem, Gemeindeschreiber Feurstein, W ilhelm Fußenegger und
Kaspar Sohm (im Räde rmacher).

4.Die

erle digte Stelle eines For stw artes wurde dem Anton Köb am
Unte r fal lenberg verliehen. Jakob Sohm von Heilgereute wurde in der von
ihm be reits seit Juni 1877 bek leideten Forstwartstelle bestätiget. Nach
dem Antrage des Fors trath es wurde beschlossen, die Besorgung der
förstlichen Gemeinde- und Schreibgeschäfte sei Jahr um Jahr abwechselnd

 bald dem einen, bald dem andern Forstwarte zu üb ertragen.
Die Bezahlung sämm t licher Forstaufsichtsorgane hat tagschichtenweise zu
geschehen.

Anläßlich der mit 1. Juni d. Is. durch die k. k. Statthalterei eingeührten
 neuen Tod tenbeschauordnung für Vorarlberg wird b eschlossen,
es sei die Todtenbeschau als eine Polizeiangelegenheit der Gemeinde
zu betra chten, und es seien zu Folge d essen die Kosten der Todtenbesch

 au, bezw. die Ho norare der Besc h auärzte auf die Gemeindekasse
            
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