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Full text : Dornbirner Gemeindeblatt 1881 (1881)

359

Durch die am 6. d. Mts. in statutenmäßiger Weise erfolg te Verlautbaru
 ng dieser Bestimmung ist das Publik um gewarnt, und durch die er wähnte
Frist, während welch er die Ban kansta lten derartige Noten coula nt (anstandslos)
 umwechseln werden, in die Lage gesetzt, sich gegen Nachtheil zu schützen .

Demzufolge werden die k. k. Kasse n und Ae mter an gewiese n, Noten
der bezeichneten Art nurmehr bis 15. September 1881 und zwar im vollen
Nominalbetr age in Z ahlung anzunehmen, von diesem Zeitpunkte an aber
unbedingt von der Annahme auszuschlie ßen.

Wien, am 9. Au gust 1881.

Nach § 21 des V. Sch. G. kann am Schluss e des Schuljahres

Schüler n, w elche das 14. Lebensjahr zwar noch nicht zur ückgelegt hab en,
aber im nächsten halben Jahre voll enden, und welche die Gegenstände der

Volksschule vollständig inne haben, aus er heblic hen Gründen von der Bezirksschulaufsicht
 die Entlassung bewilligt werden.

Wer auf diese gesetzliche Wohlthat Anspruc h zu mache n Willens ist,

hat das Gesuch um Entlassung seines Kindes aus der Schulpflicht bis
4. September an den hies. Ortssc hulrath, d. h. im Gemeindeamte einzureichen.

Nach Ablauf di eses Ter mines wer den keine solche n
Gesuch e mehr angenommen.

Diese Ge suche, sowie die Beilagen der selben un terlieg en zufolge hohen

Finanz Ministerial-E rla sses

vom 26. April d. J., Z. 2125, der St em pelpflich t.
Dornbir n, den 21. August 1881. Der

Or tsschulra th.

Zur Erl eichteru ng der Erlangung von Viehpässen werden für die
einheim i chen Viehbesitzer folgende vier Besc h austation en errichtet:

Markt: Felix Wehinger im Schmalzwinkel.
Hatlerdorf: Thierarzt Berchtold im Mit telfeld .
Ober dorf: L orenz Rein, Antons, Traubenwirth.
Haselstauden: Ulrich Salz mann, Altg eme inde rath.
Es ist Jedermann ges tattet, den ihm nächstgelegenen Beschauer aufzusuchen.
Als Beschaugebühr ist für jedes Stück Großv ieh 10 kr., für jedes
Stüc Kleinvieh 5 kr. an den Beschauer zu entrichten.

Die Amtswirksamkeit dieser Besc haus tatione n beginnt morgen, den 22. d. M.
Diese Beschaustationen gelten nur für die Zeit außer den Mar k ttagen.
An den Mar kttagen und Markvortagen wird die Be schau nach der bisherigen
 Gepflogenheit ge übt.

Dornbirn, am 21. A ugust 1881. Die Gemeindevorstehung.
            
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