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dürfen, wurde im Hinblick auf §§ 3 und 13 des Zuchtst ier gesetz es abgewiesen
und das we itere Ansu chen um Verschmelzung die ses Bezirkes
mit der Hinterachmühle der Zuchtstierha lt u ngs-Commissi on zur weiteren
Berichterstattung überwiesen.
7.Drei
Gesuche um Bewil li gung zum Schnap shandel und zum Schnap sausschanke
über die Gasse wu rden nicht zu bef ürw orten beschlossen.
8.Dem
An suchen der Be wohner von Fluh und Ammeneg g um Herstell
ung eines Fa hrweges von Kurzwellen nach Fluh wurde in Gemäßheit
des vo rgelegte n Planes und Kostenansch la g es entsprochen.
9.Zwei
Ansuchen um Aufbesserung der Bezü ge bezw. um Bewilligung
einer Zulage wurden an die Präliminar-Kommission überwiesen.
10. Auf
die Anfrage eines Vertreters von Hatlerdorf über den Stand der
Besetzungsfrage der Hatler Expositur theilte der Bürgerme i ster mit, er
habe den Gemeindebeschluß vom 25. Novbr . v. Is. (siehe Gemeind eblatt
vom 27. Novör . 1881, Seite 510) sofo rt an das bisc höfli che
Ordinariat nach Br ixen ber ichtet und im Namen der Gemei n d evertretung
um baldmöglichste Aus schreibung der erledigten Expositur in Hatlerdorf
gebeten, die Ge meinde vorstehu ng sei aber bis zur Stunde ohne
irgend welche Rüc kantwort . Der Bürg ermeiste r wurde hierauf einhellig
auf gef ordert, neuerdings nach Brixe n zu schreiben .
Schulnachrichten. Herr Alois Bercht old aus Mittelberg im W alser thal,
w elcher bekanntlich eine lange Reihe von Ja hren in unserer Gemeinde zuerst
als Früh m esser, dann als Expositus in Hatlerdorf und zuletzt als
Schul ben efi ziat im Markt lebte und wirkt e, wurde am verf lossen en Sonntag
in Ra nkweil zu Grabe getr agen. Nebst ander en Dornbirnern hatten sich
der bis Ende 1869 neben ihm als Ort ssch ulins pektor fungirende Herr Altbürgermeister
Albert Rhomberg und der Gesell en verein, der in ihm seinen
lan gjährig en Vorstand betr aue rte, zum Grabegeleite eingefunden.
Am
verf loss enen Monta g wurde in Dornbirn unter Begleitung des Lehrkörpers
der Volksschulen d ahier der pensionirte Lehrer der H atler Schule, Herr
Anton A lbrich beerdigt . Albri ch wurde mit Dek ret vom 27. Juli 1839
als Gehilfe an der Schule zu Damils angest ellt und kam im Jahre 1842
zufolge Dekret vom 6. August dess elben Jahr es als Gehi lfe an die Schule
Hatlerdo rf. Mit Dekret vom 15. April 1862 wurde derselbe zum Lehre r
an dieser Schule ernan nt. Im Jahre 1875 fand sich Albrich veranlaßt ,
vom Lehramte zurüc kzutre ten. Der Ge m e indeausschuß bewilligte ihm in der
Sitzung vom 26. Au gust 1875 in Rücksicht auf dessen l angjähr ige Dienstleistung
einen Ruhegehalt von fl. 80.— jährlich. — Die seit Einführung der
Arbeitss c hulen an der Schule in Hauat für die Schulsprenge l Hauat und
Winsau mit beste m Erfolge thätig gewesene Magdalena Wirth hat sich durch
ihre dauernde Erkrankung veranla ßt gefunden, die bis her diensteif r igst besorgte
Lehr stelle aufzu geben . Der Ortsschulrath hat nun diese Stelle der
als Arbeit s l ehrerin bereits besten s bek annten Frau Rosa Lehner, v erehelichte
Sohm, auf Heilg ereute übertragen. — Den Lehrern der landw. Fortb il¬