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Full text: Dornbirner Gemeindeblatt 1882 (1882)

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Beilage zu Nr. 6 des Gem eindeblatt es. 
G emeindeauss chußsi tz ung am nächsten Freitag, den 10 d. Mts. Die 
Tagesordnung ist an der Amtstafel an geschlage n. 
Gemeindeschreiber Alois Teurstei n ist am 29. Januar nach einem lange n 
und qualvollen Leiden im Alter von 48 Jahr en mit Tod abgegangen. Die 
Gemeinde betrauert in ihmn einen tüchtigen und pflichteifrigen Beamt en und 
gab diesem Gefühle durch die üb eraus zahlrei che Betheiligung bei der Beerdig¬ 
ung des Entseelten ehrenden Ausdruck. Feurstein trat am 19. März 1854 
in den Kanzleidienst als Gehil fe ein und rückte nach dem Tode Ulmers, 
welcher am 20. Dez. 1860 erfolgte, in die Stel le des Gemeind eschr eib ers 
vor, w elche er ohne Unterbrechung bis zu seinem Ableben b ekleidet e. Sein 
Die nst als Gehil fe dauerte 654 und als Gemeindeschreiber 21 Jahre: seine 
gesammte Dienstleistung somit nahezu volle 27 Jahr e. Er hinterläßt eine 
tra uernde Wittwe mit sechs noch unver sorgten Kindern. Gemeindeschreiber 
Ulmer sel. war im Jahre 1853 dem Ma rtin F ussenegger, na chmaligen 
Gerichtskanzelist, nachgefolgt. Fu sseneg ger war Anfangs September 1850 
nach dem Rücktritt des Herrn Frz. Mart in Kalb, als Gemeindeschreiber 
angestel lt worden. — Als Ka nzl eigehilf en dienten Häm merle Seba stian von 
1864 bis 1869, Rhomberg Morit z von 1869 bis 1872, Wehinger Mar tin 
vom Februar 1874 bis Februar 1875; diese beiden sind bek annt lich berei ts 
mit Tod a bgegangen. Frexel Ferd. befindet sich im Di enste seit 1. Oktbr. 
1872, Hilbe Gebhard seit April 1875. 
Telix Sohm auf Kehlegg hat mit Ende Jan uar d. J. seinen Dienst 
als Waldh irt in Rücksicht auf sein vorgeschrittenes Alter niedergelegt. „Felix" 
war zu Anfang des Jahres 1860 in den Dienst der Gem einde getreten 
und ist in demselben ununterbrochen bis zur Amtsn iederle gun g verbli eben. 
Vor dem Jahre 1860 hatte er bereits eine lange Reihe von Jahre n unter 
dem Herrn k. k. O berför ster Schüle sel, die Aufsicht über die ärarischen 
Waldungen besor gt. Sein ruhiges und mildes Wesen ma chten Jedermann 
den Verkehr mit ihm leicht und angenehm; durch seine lange und pf lic httreue 
Dienstleistung hat er sich den Anspruch auf die Achtun g und den Dank 
seiner Vorgesetzten erworben. Möge es ihm vergönnt sein, die wohlverdiente 
Ruhe im Kreise der Seinigen noch recht viele Jahre zu genießen! 
Aü teigen. 
„A Freimilige Feuerneh Dornbien. 
Heute Sonntag Abends halb 4 Uhr Zusammen kun ft in der T urnhalle 
behufs einer Besprechung . Nachher Signal- Uebung . Zahlreiches E rscheinen 
wird erwa rtet. Das Cömmando¬
	        
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