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Feilbietungsbedingungen werden unmittelbar vor der Versteiger¬
ungsvornahme zur Verlesung gelangen und kön nen beim Gefertigten jeder¬
zeit eingesehen werden.
Allff ällig e Hypoth ekarr e chte werden hie durch nicht berührt.
K. k. Notariatskanzlei Dorn birn, am 25. Septembe r 1884.
Rudigier,
k. k. Notar als Ger ichts-Commis sä r.
An sämmtliche Gemeinde-Vorstehungen!
Da die Maul und Klauenseuche nur mehr in der Alpe Wenzing¬
gast des Bezirkes Bl udenz herr scht und dort die Thiere in voll er Contumaz
gehalten werden, wird hiemit jede Beschr änkung der Vieheinfuhr aus dem
Bezir ke Bludenz aufgehoben, dafür aber eine möglichst sorgfältige Ueber¬
w achung der Viehmärkte und Viehtriebe angeord net.
Feldkirch, den 18. Sep tember 1884.
Der k. k. Bezir k s hauptmann:
Meusburger.
Mittheilungen.
Per Kaiser und die A rlbergba hn-Eröffn ung.
Bei herrlichster Witte¬
rung traf der die Bahn er öffnende Hofzug Samstag um 2 Uhr 41 Min.
im Bahnhofe dah ier ein. Während
der Einfahrt desselben spielte unsere
Kapel le die Volkshymne und aus dem Munde der zahlreich zusammengeströmten
Menschenmassen erbrausten stürmische Hochrufe. Sobald der Zug anhielt,
entstieg Se. Ma jestät der Kaiser dem Wagen und schritt sof ort auf den
Bürg erme ister zu, desse n ehrf urchtsvo l le Begrüßung er huldvollst entgegennahm
und dem er erwiderte, es freue ihn diese g ewerbsr eiche G emeinde namentlich
bei dem er freulichen Anlas se der Arlbergbahn-Eröffnung wieder besuchen zu
kö nnen. Sodann erkundigte er sich nach Verschiedenem und machte h ierauf
die Runde bei den zur Begrü ßung aufge s tellten Herren Gemeinderäthen,
dem Herrn Realschuldirektor, den Herr en Gem eindev or stehern von Hohenems,
Lustenau, Fußach, Höchs t, Gaißau und Ebnit, dem Hochw. Herrn Dekan
von Hohen ems, den Herren Pfarrern von Dornbi rn und Lustenau und dem
Herrn k. k. Bezirksrichter von Dorn birn. Nach die ser Runde begab sich
Se. Majestät zu dem in Reih und Glied aufges tell ten Veteranencorps und
Feue rwehrcor ps und richtete an deren Kommanda nte n huldvolle Ans prachen.
Hierauf kehrte Se. Maje stät noch einmal unter den Zelthimmel zurück und
prach dem Bürg erm eister den Dank für den freun dl ichen Empfang aus,
den ihm die G emeinde bereitet habe. Sodann begab er sich wieder an den
Wagen zurück, und unter den K längen der Volkshymne und den tausend¬