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Schule im Markt. Wegen Ueberhandnehmen von Diphtheritis- und
Scharlachf ä l len bleibt die ganze Schule in Markt bis auf weiteres geschlossen.
Die Thierschau für den Vereinsbezirk Feldkirch-Dornbirn wird am
24. d. Mts. in Hohe nems abgehalten. Die Anmeldun gen sind bis längstens
17. d. Mis. im Gemeindeamte zu machen. Prämiirt werden 12
Zuc htstiere im Alter von 34—2 Jahren, 9 Kuhkälber im Alter von ½2—1
Jahr und 10 t rächtige Kühe im Alter von 3—7 Jahre n. Die näheren
Besti mmun gen sind in No. 198 der landwirt schaf t liche n
Vereinsmittheilungen e nthalten und können im Gemeindeamte
eingesehen werden.
Anzeigen.
An die A dresse des Vorarlberger Volksbattes.
In dreien der letzteren Nummern des Vorar lb. Volksb latt es finde t es
ein hiesiger Correspondent für gut, sich mit der Gemeindemusik in nicht sehr
feiner Weise zu beschäftigen. In erster Correspondenz wird vorgebr acht,
Gedaß
es gerechten U nwillen hervo rger ufen habe, daß sich die Dornbirner habe
mein demu sik für ihre Mitwirkung bei der Pr imiz am 19. Augu st und
zahlen l assen. In zweit er Corr. wurde die Sache n ochmals angezogen
zugleich der verlangte Betrag per 40 fl. angegeben. in¬Ich
glaube, daß in dem Falle „gerecht er Unwil le" nicht am Platze wär
dem die Musik für ihre musikalische Leistung nichts
beanspruchte, und
sich durch die 40 fl. nur das ersetze n ließ, was ihr auf anderer Seite entgieng.
Oder hätte der unbemittelt e Arb eiter, (und sämmtliche Mit glieder der
G em eindemusik sind Arbeiter) sich noch selbst verpflegen und einen halb en
Taglohn verlieren sollen? Ich gl aube, daß man das Opfer auch noch
a ngenommen hätte.
In der drit ten Correspondenz wird der Gemeindemusik in der b eleid igsten
Weise einfach Schmutz vorgeworfen. Aus Obigem ersi eht man aber, auf
we lcher Seite der S chmutz zu suc hen ist. Will der Herr Correspondent
den wa hren Grund wissen, warum zum Namenstage des Hrn. Pfa rrers
kein „Ständle" gebracht wurde, möge er sich nur an den Vorstan d wenden,
der wird Ihm in seiner b ekannten L eutseligkeit selben schon mitt heilen.
Zum Schlusse kann ich nicht umhin zu fragen, zu was solche
Publikationen dienen so llen. Wenn man alles Mögl iche thut, um
so eine sol che Feier ve rherrl ichen zu helfen und ernt et dafür nur Undank ,
Priverbittert
das, und ich hoff e, daß diese Verbitterung der nächste Hr.
mizian t nicht wird fühlen mü ssen. Torggler,
derzeit Leiter der Gemeindemusik. 1004