Dornbirner 
Gemeinvebtart. 
Erscheint jeden Sonntag. — Preis: ganzjährig K 2•— (mit Postversendung K 3•20), einzelne Numm ern 10 h — Einschaltungen 
k osten 10 h der Zeilenraum und sind bis spätestens Freitag mittags kostenfrei ins Gemeindeamt zu bringen. 
Nr. 20. 
Sonntag, 19. Mai 1901. 
32. Ja hrg. 
3. Das zusammengelesene Floßholz müssen die Parteien bei¬ 
Kundmachungen. 
sammen liegen lassen bis ein Forstwart oder eine andere 
von der Gemeinde aufgestellte Vertrauensperson das Holz 
die4 
besichtigt und die Erlaubnis zur Abfuhr ausgesprochen hat 
Mit Gemeindebeschluss vom 5. Juni 1879 wurde 
Sperrstunde in den öffentlichen Kegelplätzen auf 
Das Floßholzlesen ist im Achbeete einwärts nur bis zum 
11 Uhr abends festgesetzt. Uebertretungen sind strafbar 
Zusammenflusse der beiden Achen bei F. M. Hämmerles 
Dornbirn, am 19. Mai 1901. 
Schwellwuhr und Wasserleitung im Gütle gestattet. 
Die Gemeindevorstehung. 
5. Am Triftrechen und in beiden Ställen ist es nicht gestattet 
6. Das Hauen und Wegnehmen von Gebüsch und Stauden, 
Pfarrhofbau. 
es mag sein wo es immer will, ist durchaus verboten. 
Die Außerachtlossung der vorstehenden Verordnungen hat 
Von Seite der Gemeinde Dornbirn werden die Maurer¬ 
die Entziehung des Floßholzscheines und je nach Umständen 
Zimmermanns= und Dachdeckerarbeiten zum neuen 
überdies eine angemessene Ahndung zur Folge. 
Pfarrhofe im Offertwege vergeben. Die diesbezüglichen Be¬ 
Dornbirn, 
stimmungen, Pläne, Vorausmaße 2c. find im Gemeindeamte 
am 19. Mai 1901 
Die 
Zimmer Nr. 9 einzusehen und die betreffenden Offerte bis 
Gemeindevorstehung. 
Montag den 26. d. Mts. verschlossen in der Gemeindekanzlei 
einzureichen. 
Tirolisch=Vorarlberg'sche Brandversicherungs=Anstalt. 
Dornbirn, am 18. Mai 1901. 
Zufolg e Kund mac hung des Tiroler Landes=Ausschusses vom 
Die Gemeindevorstehung. 
3171 
22. Februar 1901 Nr. 3449 beträgt die Brandversicherungs¬ 
Umlage für das Jahr 1900 
Das Viehtreiben 
a) von Gebäuden 
23 Heller, 
über die 4 Achstege ist verboten und strafbar. 
b) von Mobilien 
22 H eller 
Dornbirn, am 19. Mai 1901. 
von je 100 Krone n Classenwert. 
Die Gemeindevorstehung. 
Hievon werden die Mitglieder d ieser Versicherungs=Anstalt 
in der Gemeinde Dornbirn mit der Einladung in Kenntnis 
Flossholzscheine. 
gesetzt, die bereits fällig gewordene Jahres=Umlage bis längstens 
Gemäß Beschluss des Forstrathes vom 14. Juni 1894 is15. 
Juni l. J. unter Beibringung des Zahlungs 
das Sammeln von Flossholz nur denjenigen Parteien gestattet 
büchels bei der gefertigten Local=Commission zu berichtigen. 
Nach Ablauf dieses Termines müssten die noch rück¬ 
welch e im Besitze eines von der Gemeindevorstehung ausgestellten 
ständigen 
Flossholzscheines sich befinden. 
Umlagen gemäß § 54 der Statuten unverzüglich im 
Wer für das laufende Jahr 1901 einen Floßholzschein 
Wege der summarischen Execution eingebracht werden. 
zu erlangen wünscht, hat sich diese Woche im Gemeindeamte 
K. k. Steueramt Dornbirn als Local=Commission, 
Zimmer Nr. 1 zu melden und wird hiebei ausdrücklich bemerkt, 
am 1. Mai 1901. 
1376 
3=3 
dass nur in der Gemeinde Dornbirn Heimatsberechtigte hierau 
Anspruch haben. 
Ladenwaren=Versteigerung. 
Floßholz 
Ueber freiwilliges Ansuchen des Martin Fußenegge 
Auf Grund einer am 15. Mai 1837 von der damaligen 
Gemeindevorstehung erlassenen Kundmachung und infolge Be¬ an der Kapuzinergasse l werden am kommenden Dienstag 
den 21. Mai, von 9 Uhr vormittags angefangen, im ob¬ 
schlüsse des Forstrathes vom 12. December 1877 und 24. Juni 
denannten Hause verschiedene Ladenwaren als: Herren=Anzüge, 
1894 wird hiemit bezüglich des Flossholzsammelns folgendes 
Sonntags= und Werktagshosen, Knabenanzüge für 3= bis 9¬ 
verordnet 
jährige Kinder, Herrenhüte in allen Farben u. Größen, Herren¬ 
1.Der 
Inhaber eines Floßscheines darf denselben an keine 
und Damen=Hemden, Radfahrerhemden, Unterleibl, Unterhosen, 
andere Person überlassen und muss ihm wegen allfällig 
Strümpfe, Socken, Clot= und Arbeitsschürzen, Mieder, Unter¬ 
nothwendiger Vorweisung beim Holzsammeln stets bei sich 
röcke, Weckeruhren, Frauenkleider 2c sowie noch mehr als 
tragen. 
hunderterlei Scherz= u. Juxartikel u. Kinderspielwaren, Lampen¬ 
2Darf 
nur kleines Holz gesammelt werden, welches mit 
schirme gegen sofortige Barzahlung öffentlich versteigert. 
keinem Zeichen versehen ist; größere Holzstücke und Bau¬ 
Dornbirn, am 19. Mai 1901. 
haben 1464 
bestandtheile, wenn sie auch kein Zeichen (Haumal) 
Die Gemeindevorstehung 
197 
gehören der Gemeinde und müssen liegen bleiben.
	        

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