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Dornbirner 
Gemeindeblatt. 
3•2(), 
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Nr. 34. 
Sonntag, 25. August 1901. 
32. Jahrg. 
Kundmachungen. 
E 342/1-17. 
Versteigerungs=Edict. 
Auf Betreiben des Martin Welpe in Dornh irn, vertreten 
Am 7. I. Mts. wurden in Innsbruck 8 Landesschützen¬ 
pfe rde nach dem Bezirke Feldkirch in die Privatbenützung durch Dr. C. Fußenegger, Advokat in Dornbirn, findet am 
hinausgegeben. Am 13. I. Mts. wurden bei 3 wegen Rotz¬ 
21. October 1901 vorm. 9 Uhr im Gasthause des Thom as 
verdacht in Innsbr uck vertilgten Landesschützenpferden Rotz fest¬ 
Zumtobel in Dornbirn die Versteigerung der dem Michael 
gestellt. Am 15. I. Mis. wurde auch in Hohenems bei einem 
Thurnher, Müller in Dornbirn, gehörigen unten beschriebenen 
solchen Dienstpferde Rotz amtlich constatiert und bei der Section 
Liegenschaften statt. 
am 16. l. Mis. ausgebreiteter vorgeschrittener Nasenrotz und 
Die zur Versteigerung gelangenden Liegenschaften sind ad 
chronischer Lungenrotz vorgefunden. Das rotzkranke Pferd wurde 
auf 618 K 75 h, ad 2 auf 499 K 75 h, ad 3 auf 131 K 
in Feldkirch, Götzis und Lustenau eingestellt und kam dasselbe 
50 h, ad 4 auf 197 K, ad 5 auf 1309 K 25 h, ad 6 auf 
am 12. I. Mts. mit verschiedenen eingerückten Landesschützen¬ 
683 K 50 h und ad 7 auf 4010 K bewertet. 
pferden in Feldkirch in Berührung. Das einige Zeit daneben 
gestandene eingerückte zweite Dienstpferd der gleichen Partei Das 
geringste Gebot beträgt ad 1: 412 K 50 h, ad 2: 
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wurde in Innsbruck gleichfalls wegen Rotz erschossen. 
K 18 h, ad 3: 87 K 68 h, ad 4: 131 K 34 h, 
Die mit den rotzkranken in Berührung gestundenen Pferde 
ad 5: 872 K 84 h, ad 6: 455 K 68 h und ad 7: 
wurde n der Absperrung unterworfen. 
2673 K 34 h, unter diese n Beträgen findet ein Verkauf 
nicht statt. 
Feldkirch, am 17. August 1901. 
Die Versteigerungsbedingungen und die auf die Liegen¬ 
Der k. k. Bezirkshauptmann: 
schaften sich beziehenden Urkunden (Hypothekenauszug, Cataster¬ 
Zigau. 
auszug, Schätzungsprotokolle u s w) können von den Kauf¬ 
lustigen bei dem unten bezeichneten Gerichte, Z immer Nr. 2, 
Schulbefreiung. 
während der Ge schä ftsstu nden eingesehen werden. 
Nach § 21 des V. Sch. G. kann am Schlusse des Sch ul¬ 
Rechte, welche diese Versteigerung unzulässig machen würden, 
jahres jenen Schülern, we lche das 14. Lebensjahr zwar nock 
sind spätestens im anberaumten Versteigerungstermine vor Be¬ 
nicht zurückgelegt haben, aber im nächsten Halbjahre d. i. bis 
ginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie 
dern 
Ende April 1902 vollenden, und welche die Gegenstände 
Auf hung der Liegenschaft sel ost nicht mehr geltend gemacht 
Volksschule vollständig innehaben, aus erheblichen Gründen von 
werden könnten. 
der Bezirks= Schulaufsicht die Entlassung bewilligt werden. 
Von den weiteren Vorkommnissen des Versteigerungsver¬ 
Wer auf diese Nachsicht Anspruch zu machen Willens ist, 
fahrens werd en die Personen, für welch e zur Zeit an den Liegen¬ 
hat sich zu di esem Zwecke Montag den 26. August d. J. 
schaften Rechte oder Lasten berründet sind oder im Laufe des 
von 2 bis 4 Uhr Nachmittags an die betreffnde Schul¬ 
Versteigerungsverfahrens begründet werden, in dem Falle nur 
leitung im bezüglichen Schulgebäude zu wenden und seine An¬ 
durch Anschlag bei Gericht in Kenotnis gesetzt, als sie weder 
sprüche mündlich anzumelden. 
im Sprengel des unten bezeichneten Gerichtes wohnen, noch 
Nach Ablauf dieses Termines werden keine solc he An¬ 
diesem einen am Gerichtsorte wohnhaften Zustellungsbevoll¬ 
meldungen mehr entgegengenommen. 
mächtigten namhaft machen. 
Dornbirn, am 18. August 1901. 
Beschreibung der zu versteigernden Liegenschaften: 
Der Ortsschulrath. 
1. Gp.=N r. 9997 Wieden, 
Weide 
3. Cl., 1258 Qu.=Kl. 
43 Langensack 
1219 
3. „ „„ 
IV. Graben=Bezirk. 
9995 Wieden 
345 
3. „„*„ 
3. 
Die Grabenkosten von Porst und Nebenwieden und von 
10000 Wieden 
4.„ 
521 
3. „ 
dem Grenzgraben in Laubgarten, sowie auch die in Seiben 
„ 
94 Bünde 
3, „ 
und Schwarzenzeug werden von heute Sonntag an von dem 
2650 
„„„ 
Grabenmeister I. A. Bohle, Haselstauderstraße Nr 29 entgegen¬ 
203 Untergleggen 
*3. 
„ 
*1672 
August 7 
Wiese5. 
genommen. Die Kostenbetreffnisse, welche bis zum 31. 7799 Oberdorf, „802„ 
nicht an den Gradenmeister eingezahlt sind, werden von diesem 
imSteuerbezirk Dornbirn. 
Tage an von demselben bei den schuldigen Parteien gegen ein 
K. k. Bezirksgericht Dornbirn, Abtheilung II, 
Ganggeld von 20 H eller per Partei eingezogen. 
am 
Dornbirn, am 18. Au gust 1901. 
14. August 1901. 
Die Gemeindevorstehung. 
Dr. Schandl. 
2430
	        

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