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Full text: Dornbirner Gemeindeblatt 1915 (1915)

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Konsum=Genossenschaft Dornbirn 
r eg istrierte Genossenschaft mit beschrän k ter Haftung. 
Wir erhalten in den nächsten Tagen eine große Gendung 
Hochfeines 
Dänisches Rindf leisch 
in Bouill on (gekoc ht) 
in Hal bkilo=Dos en und in Dosen zu 1 Kilo Fassung. 
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Bei dem zum Verkaufe gelangenden Nahrungsmittel wird hochprima dänisch es Rind¬ 
(in rohem Zustande ohne Knoc hen) ½ Kilo netto verwe ndet. fleisch Um 
die H altbarkeit des Fleisches zu s ichern, wird selbes am Produkt ionsort in reinlichs ter 
Weise gekocht , sodann in Dosen luftdi cht verschlossen. S elbstr edend ergibt sich nach dem koch en ein 
Gewic htverlus t von 6—8 Deka, dagegen eine große Ersparn is an Heizmaterial und Zeit. 
Das auf diese Weise konservierte Fleis ch hält sich 4—5 Jahre. 
Hiezu einige erprobte Verwendungs a rten. 
Suppe. 
Der Suppeninhalt einer Dose re icht für eine Person, kann aber da selbe sehr kr äftig ist, 
auf 2—3 Tell er vermehrt werd en, durch Zutat von G emüsen, Suppenwürze usw. usw. 
Gul asch. 
Man gibt den Inhalt der Dose in ein Kasser ol und läßt denselben bei mäßiger Hitze gut 
durchwärmen. Unterdessen röste t man Zwiebel in Fett, gibt Kümmel, Papr ika und Salz (staubt 
dies ein wenig) gießt etwas Wasser zu und gibt zum Schlusse das durc hwärmte Fleisch hinein, läßt 
dies nur einma l a ufkochen, da bei zu starkem kochen das Fleisch zerfällt. 
Saftbraten. 
Man röste t in Fett: Zwiebel, Wurzelwerk und Tymian, gibt Gewürz und Salz dazu, läßt 
es e inige Zeit dünsten, hernach wird es passier t mit Rahm übergossen und noch mit der übrige n 
Suppe und Fleisch aufgekocht. Das Fleisch muß vorh er auch dur chwärmt werden. 
Das Fleisch eignet sich ebenso vorzüglich zu Reisfleisch, Zwieb elfl e isch, zu faschierten Braten usw. 
Man kann auch die Dose in kochen des Wasser geben, beilaufig 10 Minuten aufwallen lass en 
und das Fleisch zu jedem Gemüse genieße n. 
Die Dose zu ½ Kg. dürfte Kr. 2•— bis Kr. 2·10 im Kleinverkauf k osten, ki stenweis e ent¬ 
sprech end billiger. — Bes tellungen können in den F ilialen gemacht werden. 
Die Genossenschaftsleitung. 
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S. 
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