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Full text: Dornbirner Gemeindeblatt 1915 (1915)

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Dornbirner 
Z eineinbe slart . 
Erschein t jeden Sonn tag. — Preis: ganzjährig K 2•—, im Inland mit Postversendung K 3·60, nach Deutschland K 4·50, in das übrige 
Ausland K 5·60, einzelne Numm ern 10 h. —Einschaltungen koste n 12 h der Zeilenraum und sind bis spätestens Freitag 
mittags kostenfrei in das Rathaus zu br ingen. 
Sonntag, 8. Augu st 1915. 46. Jahrg. Nr. 32. 
Stock und die Errichtung eines Museums für Dorn¬ 
Kundmachungen. birn 
im zweiten Stock der Frohnfeste könnten in 
in Betracht g ezogen werden. 
b) Die von Herrn Markus Diem dem in Dorn¬ 
Verhand l u ngss chrift, birn 
zu erri cht enden Museum letztwillig gew idmete 
Medaillensammlung reichhalti g e Münzen= und 
aufgenomm en über die 6. Gemeinde auss ch ußsi tzung in wurde 
am Samst ag, den 31. Juli d. Is., von den 
diesem J ahre, abgehalten am Mittwoch, den 4. August 1915, Herre n 
Professor Dr. Emil Schneider und Lehr er 
unter dem Vorsitze des Bürgermeisters Eng elbert Luge Anton 
Walter, in Gegenwart der Herren Fabrik ¬ 
und in Gegenwart von 24 Aussch ußmitglied ern und 7 Er¬ beamter 
Josef Zumtobel und Bürgerme i ster En¬ 
satzmännern; B eginn 6 Uhr abends. gelbert 
Luger übernommen und in das Archir 
des R athauses g ebracht 
Tagesordnung: Der 
Bürgermeister beric htet unter Hinwe is 
c) 
1. Mitteilungen des V ors itzenden. auf die in U mlauf gestandenen Pläne über Markt¬ 
hall en sowie über deren Erbauu ng, Einrichtung 2. Wahl eines Mitglie des in den Armenrat Zweck 
und Nutzen . In Vorarlberg stehe n noch 
3. Reihu ng der Bew erberinnen um eine erledigte keine 
solchen Halle n; sie sind jed och vom Landes¬ 
Lehrerinstell e in Markt. kulturra te 
zur H ebung der Märkte empfohlen und 
A nsuchen des Adolf Reichart um Herabsetzung des 
4.in 
der Schweiz als wertvolle Einrichtung an 
Anerkennungs zinses für seine Jagdhütte in 
Gunz¬ manchen Orten ein geführt. Die Kosten belaufen 
moos. sich ziemlich hoch; eine Halle von 30 Meter Länge 
und 18 Meter Breit e mit einem Fassung sra um 
Ansuchen des Ge we rb e förder ungs=Institutes um 
5.für 
120 Stück Vieh käme auf rund 15. 000 Kr. zu 
U eberlas sung des alten B ez irksg eri chts gebäudes. stehen. 
Der Bürgermeister bean tragt die Zu wei¬ 
Berichte und Anträge des Stadtr ates: 6. sung 
diese r Ange legen heit an den Finanz= und 
a) Ausbezahlun g der Gehaltsbezüge an die Arbeits¬ Hoch bauauss c huß 
zum Studium. Der Antrag er¬ 
lehrer inne n. hält 
die Genehmigung. 
Angebot des Anwesens Nr. 10 in der Mittel¬ 
b)Zu 
2. Nach kurzem Berichte des Vorsi tzende n wird über 
dorfgasse Vorschlag 
des St. =R. Franz Mayer für den ver¬ 
Bericht und Anträge des Finanzausschusses: 7. storbenen 
G.=A. Franz Josef Spiegel als Mitg lied 
des Armenrates Josef Anton Sch wending er, Hin¬ 
a) G emeindeblattrechnung 1914. terachmühlestraße, 
gewählt. 
b) Natu ra lve rpflegsstation s=Rech nun g 1914. Zu 
3. Der Bürgermeister bringt eine Zuschrift des Orts¬ 
8. 51. Bericht über Heimat r echts we rbungen. schulrates 
zur Verlesung, in welcher nachstehenden 
9. Anträge, Anfragen und Beschwerden. Dreiervo rsch la g 
aufgeste llt ist: 
1. Kolb Paula, Bregenz; 
Hierüber wurde nach Verlesung und Genehmi¬ 2. 
Der old Ber ta, Dornbirn gung der Ve rhandlu ngsschrift über die am 23. Juni d. 
Is. stattgehabte Gem eindeauss c hußsi tzung beraten und3. Kopf Ottilie, Lustenau=Rheindorf. 
bes chloss en wie folgt: In 
der hierauf vorgenommenen Erledigung 
wird diese r Dreiervorschlag bestätigt. 
Zu 1. a) Der Bürgermeis ter läßt das Prot okoll der 
Ueb ergabe und Uebernahme des 
Bezirksgerichtsge¬ Zu 4. Das Ansuchen des Kaufmannes Adolf Reichart 
bäudes verlesen und berichtet hierzu, daß dieses wird 
verlesen und über Antr ag des Bürgermeister¬ 
Gebäude b ereits teilweise Verwendung gefund er S tellve rtreter s 
a b gewiesen. 
hat und doß jedenfalls im Laufe der Zeit nach Zu 5. Der Vo rsitzende läßt die Eingabe des Gewerbe 
einem entsp rechenden Umbau auch die Frohnfeste förderungs=Institutes 
verlesen und b eantragt die 
eine Benützung finden werde. Die Unterbringung Zuweisung 
an den Finanz= und H ochbaua us schuß 
derPolizei mit den Gemei nd earrest en in den eben G.=A. 
Schulleiter Hans Martin empfiehlt den 
erdi gen Räumen, die Schaffung eines großen b eiden 
Unterausschüssen, in Betracht zu ziehen, daß 
Saa les für Wahle n, Versammlungen usw. im erste n
	        
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