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Höchstpreis e.
Nach der Statthalterei=Kundmachung vom 31. März
1916, Zl. II. 18/23 bleiben die im Artikel II. der Statt¬
halterei=Kundmachung vom 15. Feb ruar 1916 L.=G.=Bl.
Nr. 10 für den Monat März 1916 festgesetzten Klein¬
handels = Höchs tp reise für S ch weinefett, Schweinespeck und
Specksorten bis auf w eiteres in Geltung.
Feldkirch, am 5. April 1916.
Der k. k. Statthaltereirat
und Leiter der Bezirkshauptmannschaft
Corn et m. p.
Rauchverbot.
Veranlaßt durch die zunehme nden Klagen über die
Verwahrlos u ng der Jugend und insbes ondere darüber,
daß das Rauchen unter den heranwachs enden K naben
und Burschen einen bedenklichen Umfang angenommen
hat, verbiete ich auf Grund des § 7 der kaiserlichen Ver¬
ordn ung vom 20. April 1854, R.=G.=B l. Nr. 96:
1. Das Tabakrauchen in jeder Form durch
Jugendliche unter 17 Jahren
2. die Ab gabe von Tabak, Zigarren und
Zigaretten an Personen unter 17 Jahren
ohne sc hriftlic hen Auftrag der Eltern oder
ihrer S tellvertrete r .
Uebertret unge n dieses Verbotes werden an den be¬
treffenden Jugend lich en, sowie an den etwa mit schu ldigen
Tabakversch lei ß ern, Gastwirten gemäß § 11 der obige
Verordnung mit Geldstrafen bis zu 200 Kr. oder Arrest¬
strafen bis zu 14 Tagen geahndet.
K. k. Bezirkshauptmannschaft
Bludenz Bregenz F eldkirch
Thun.
Koepf Cornet
am 29. März 1916.
Schlachtvieh=Lieferung.
Die S chlachtv iehabl ieferung für die Heere s v erwaltung
für den Monat April findet für den Gerichtsbezir
Feldkirch am 17. April vormittags 9 Uhr und für der
Gerich tsb ezirk Dornbirn am 17. April na chmi ttags 3 Uhr
auf den Vie hmarktplätze n in Rankwei l u. Dornbirn statt
Die Tiere müssen zur angegebenen Zeit vollzählig
am Platze
sein.
Jedes Schlacht tier muß mit einem Viehpasse gedeckt
undmit einem guten Stricke ver sehen sein
Für jedes Viehstück sind ausnahmslos 5 kg Her
beizustellen. Die Tiere dür fen 12 St unden vor der Ab
wage weder getränkt noch gefüttert werden, sonst erfolgt
entsprechender Abzug
Weiters wird aufmerksam gemacht, daß die 1¼
und 1½ jährigen Jungrinder zur H eeres lief erung nicht
her angezog en werd en dürfen. Auch die Jungstiere im Alter
von 1¼ bis 1½ Jahren sind nur dann zuläßig, wenn
dieselben gut entwickelt und im Verhältnisse zu ihrem
Alter sch wer und fleischig sind
Die Gemei nden werden angewie sen, die züchterisch
und nützlich am w enigsten tauglichen Tiere in der Ge
me inde zu dieser Schlachtviehlieferung auszuwählen und
dort anzufordern, wo sie zu finden sind und allfällige
Härten durch Umtau sch auszugleichen.
Die Stadtgemeinde Dornbirn hat 24 Stück beizu¬
tellen Feldkirch,
am 7. April 1916.
Der k. k. Statthaltereirat und Leiter der
Bezirkshauptmannschaft:
Cornet.
Holz au szeigungen
ver den im Laufe dieser Woche wie folgt vorgenommen
Dienstag, den 11. April, Ob dem Boden, Brenten¬
und Bi ssen. Zusammenkunft bei der Bodenbrücke
opf
im ½/8 Uhr früh
Donnerstag, den 13. April, Unterfallenberg, Fluh¬
tobel, Fluh und Hohle n. Zusammenkunft am Unter¬
allenb erg um ½8 Uhr früh.
Samstag , den 15. April, H as elstauderwal d, Knie
Burg, Rusch en und Ach rain.Zu sam men kunft
beim
Sternen in Hasels t auden um ½8 Uhr früh
Dornbirn, am 7. April 1916.
Der Bürgermeister: E. Luger
Gemeinde=V or anschl a g.
Der V oransch lag der gesamt en Gemei nde verwaltun g
für das Jahr 1916 liegt in Gemäßheit des § 65 G. O.
von Mon tag, den 10. April an durch 14 Tage in der
Gemeindekassa zu jedermanns Einsi cht auf.
Stadtrat Dornbirn, am 9. April 1916
Der Bürgermeis ter: E. Luger
Warnungstafel.
Nachdem in nerhalb der offen en Frist (Aufforderung
im Gemeindeblatt vom 5. März 1916) gegen die beab¬
icht igte Aufstellung einer Warnungstaf el auf der dem
Herrn Heinrich Bohle, Tugstein Nr. 1, gehörigen Liegen¬
chaf t, Gp. Nr. 7476 und 7477 an der neuen Watz en
eggerstraße, eine Einwendung nicht erhoben wurde , wird
hiemit die Be willigu ng erte ilt, die erwähnte Warnungs¬
tafel aufzustell e n. Sohin ist das unbefugte Gehen und
Fahre n über die genan nten G rundstücke verboten und
Uebertretungen d ieses Verbotes wer den gemäß des Feld¬
schutzgesetzes geahndet w erden
Dornbirn, am 4. Arpril 1916
Der B ürger meister: E. Luge r.
Holzabfuhr.
Dasjenige Holz, welche s den Wint er hin durch au
der Gemeinde gehörigen Lagerplätze n und den
den
Bergstra ßen entlang abgela den wurde, ist bis 30. April
1916, w egzuräumen.
Sollte dieser Anor dnung nicht Folge g eleistet werde n,
wird nach Ablauf der an g egebenen Frist das noch er¬
liege nde Holz ohne weiter e Anzeige auf Kosten des
Eigentümers durch das Gemeindefuhrwerk zum Gemeinde
sta del üb erführt,
St adtrat Dornbirn, am 5. April 1916
Der Bürgermeister: E. Luger
Kl e inv i eh=Schlachtungen
Im Nachhange zur h. a. Kundmachung vom 25
März 1916, Zl. 98 /830 res werde n die Schlachtungen
von Kleinvieh — Käl ber bis zu 6 Monaten, S chafe,
Ziegen , Kitze und Schwein e — zum Verbrauche in der
ei genen Gemeinde oder deren Nachbarschaft bis auf
wei teres ohne
Ansuchen ge stattet.
Feldkirch, am 6. April 1916.
Der k. k. Statt hal t ereirat und Leiter der
Bezirkshauptmannschaft: Cornet.