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Full text: Dornbirner Gemeindeblatt 1916 (1916)

II. Erworben von Johann Georg Thurnher: 
15. Partie: 
Gbk. in Einl. 137 Kat.=Gem. Dornbirn: 
Gp. 17541 Grund und Abbruch, Wald von 49 a 53 m2 
für Kr. 1200 
öffentlic h feilgeboten 
Die Versteigerung findet am Montag, den 
30. Oktober I. Is., 9 Uhr vormittags im Gast 
hause zum „Löwen“ in H atlerdorf statt. 
Anbote unter dem Ausrufspreise werden nicht 
angenommen 
Den auf das Gut versicherten Gläubigern bl eiben 
ihre Pfandrecht e ohne Rücksicht auf den Verkaufspreis 
vorbehalten 
Die Bedingnisse könne n beim k. k. Rotar hier 
eingeseh en werden 
Wer die Holztei le anschauen will, wolle sich 
am Mittw och, den 25. ds. Mts., 8 Uhr früh, in 
der T raube in Mühlebach einfinden. 
K. k. Bezirksgericht Do rnbirn, Abteilung I, 
am 18. Oktober 1916. 36/I 2=2 
Geschäftszahl Nc 5/16 A 435/1 6 
Freiwillige gerichtliche L ieg e nschafts= Feilbietung. 
Vom k. k. B ezirksg e richte Dornbirn w erden auf 
Ansuchen der Rechtsnachfolger nach Josef Diem, sowie 
der Erben nach dess en Witwe A gatha Diem geb. Rein 
von der Hanggasse hier die nachverzeichneten Liegen¬ 
schafte n unter Fe stset zung der beigefügte n Ausrufspreise 
und zwar 
I. Den Rechtsnachfolgern nach Josef Diem 
gehörig: 
Gbk. in Einl.=Zl. 747 Kat.=Gem. Dornbirn: 
1. Partie 
Bp. 320 Hatler dorf, Wohn haus Nr. 2 Schustergasse mit 
Wirtschaftsgebäude und H ofraum von 4 a 21 m2 
Hp. 6194 Hatlerdorf, Ga rten von 3 a 12 m2 
ür Kr. 4500“ 
2. Partie: m 
Gp. 3627 Gsieg, Weide von 19 a 89für 
Kr. 180“ 
3. Partie: a 
27 m2 
Gp. 3806 S töll ersmahd, Weide von 23für 
Kr. 210• 
4. Partie: 6 
m2 Sp. 3940 Klosenfang, Acker 
von 242 380 
für Kr 
5. Pa rtie: a 
24 m2 Gp. 4384 Wallenma hd, Wiese 
von 19für 
Kr. 240• 
6. Partie: 
Gp. 4614/2 Bobleten, Weide von 1050 m 
für Kr. 100“ 
II. Der Verlaßmasse nach 
Agatha Witwe Diem 
geb. Rein ge hörig: 
Gbk. in Einl.=Zl . 2972 Kat.=Gem. Dornbirn: 
1. Partie: 
Gp. 3888 Im Grund, Weide von 73 a 55 mi 
für Kr. 700 
599 
2. Partie : 
Gp. 6093 Hatlerdo rf , Wiese von 1 a 34 m2 
6094 
„„ 
22 „ 44ür 
Kr. 1000• 
3. Partie 
Ein Recht in der Sennerei Hatlerdorf oder 24/3600 
Anteile am Gbk. in Einl.=Zl. 1011 B da Kat.=Gemeinde 
Dornbirn für 
Kr. 90 
öffentlich feilgeboten. 
Die Versteigerung fin det am Mo ntag, den 
6. November l. Is., 9 Uhr vormittags im Gast¬ 
hause zum Adler in Dornbirn, Hatlerdorf statt 
Anbo te unter dem Ausrufspreise werden nicht an¬ 
genommen 
Den auf das Gut versicherten Gläubigern bleiben 
ihre Pfan drech te 
ohne Rücksicht auf den Verkaufspreis 
vo rbehal ten. 
Die Bedingnisse können beim k. k. Notar hier 
ingeseh en wer den 
K. k. Bezirksgerich t Dornbirn, Abteilung I, 
36/1 2-1am 
23. Oktober 1916. 
El. Bahn Dornbirn=Lustenau. 
Aenderung der Gebüh ren im Güterverkeh r. 
Auf Grund der kaiserlichen V erordnung vom 28 
August 1916 sowie der Durchführungsv e rordnun g von 
27. Sept ember 1916 t reten am 1. November folgende 
Gebührenerhöhungen in Kraft : 
Die bisher bei den Gepäckscheinen zur Anwendung 
gebrachte Stempelgebühr wird von 10 auf 20 Heller 
erhöht. (Aenderung der T. P. lit d. bb. d. G. von 
13. Dezember 1862) 
Statt den bis her von den P arteien mit den Gütern 
beigebrachten 2 Heller= bezw. 10 Heller=Frachtbriefen 
sind sol che mit 30 Hell er Stempel beizubringen; für 
Sendungen von 5000 Kg. und darüber Frach tbriefe 
mit Kr. 1.20 Ste mpel. 
Lebensmittelsendungen und zwar nur Milch, Kar¬ 
toffeln und Gemüse sind bis zum 31. Dez. 1917 mit 
10 He ller stempelpflichtig. Diese Begünstigung b ezieht 
jedoch nur auf Sendungen bis zu 100 Kg. 
ich Diese 
Ermäßigung gilt auch für Rücksendung leere 
Milchkannen. 
Der ermäßigte Gebührensatz bezieht sich nur au 
Sendungen innerhalb Oesterreich. 
Die bishe r in Verwendung gestandenen Frachtbriefe 
mit dem aufgedruckten Stempelwertzeichen von 2 Helle r 
und 10 Heller (bei international en Frachtbriefen von 
1 und 20 Hellern) können bis zum 31. Dez. 1917 ver 
w endet wer den, wenn sie vor ihrer Be nützung mit 
Stemp elm arken oder durch amtlichen Aufdr uck von 
Stempelwer t zeichen auf 30 Heller oder auf Kr. 1.20 
bezw. auf 10 Hell er (für L e bensmi ttelsendungen wie 
oben angeführt) nac hgestemp elt werden. Die Er g änzungs¬ 
stempelmarken werden mit dem B ahnstem pel in schwarzer 
Farbe überstempelt 
Vom Aufgeber der Fra chten selbst dür fen die 
Stempel nicht entwertet werden Die 
Betriebsleitung. 
Spendenausweis zur Kinderau sspeisun g . 
Frau Maria Natter — Gemüse und Ran dig. 
Baumeister Schöch — Gemüse 
Rudolf Fußene g ger, S chwefel Kraut. 
Stadtrat Oelz— Obst. 
Ungenannt — Aepfel.
	        
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