d)
Zu 9.
848
a)
b)
b)
c)
e)
Aberkannt wird der erhob ene Anspruch auf Auf
nahme in den hiesigen Hei matsverband der unter
A, b, Zahl 9, genannten R osina T heresia Magda=
lena Hohl, geb. 1. 5. 1897, da sie die Eigenberechti
gung vor Einlan gen des für sie gestellten Ansuchens
um Verleihu ng des Heimatsrechtes erlangt hat
Zuerka nnt wird das Heimatr echt in Dornb irn nach
§ 2 des Geset zes vom Jahre 1896, R.=G.=Bl. Nr
222, den unter A, a, i bis 20 und b 1 bis 21
genannten Parteien mit Ausnahme der vorge
nannten Rosine There sia Magdalena Hoh
Dem unter B genannten Franz Posar wird gemäß
§ 5 des gena nnten Gesetzes für den Fall der Er¬
langung des deut s chösterrei chischen St aatsbürger
re chtes die Zusiche rung der Aufnahme in den hiesiger
Heimatsverband erteilt, jedoch mit dem Vorbe halte ,
daß er die vom Finanzausschusse festzusetzende
lufnahmsgebühr entrichtet
Die Ausbürgerung der unter C Zl. 1 bis 3 ge¬
nan nten Par teien wird zur Kenn tnis genommen.
Die unter D, Zahl 1 bis 12 aufgeführt en Ansuchen
werden zurückgestellt, da ihre Erledigung gemäß
Gesetzes vom 17. Oktober 1919, St.=G.=Bl. Nr. 48
de rzeit nicht erfolgen darf.
Hiezu sprechen St.=R. Josef Diem, Dr. Franz
Josef Feierle und St.=V . Heinr. The imer. Der
Antrag des St adtrates erhält die Z usti mmung.
a) St.= V. Josef Anton Mayer beantragt, be
sond ers dafür Sorge zu tr agen, daß die Schmiede¬
meister mit den erforderlichen Kohl en versehe n
we rden. Der Bürgermeister bespricht hiezu der
Notstand an Heizmaterialien und die äu ßerst ge
r ingen Zuschüb e an Kohl e. Der Stadtr at wird
jed och alles aufbieten, um die Schmiedewerkstätter
nit Kohlen zu vers orgen und dadurch namentlich
die Erhaltung der Fuhrw erksbetriebe zu ermög
lichen. Weite rs spr echen St.=V. Ing. Lu dwig Bröll,
St.=R. Martin Wohlgenannt und St.=R. Otto
Fußenegger
St. =R. Schulleiter Hans Ma rtin beschwert sich
dar über, daß in Winsau die elekt rische Beleuchtungs¬
anlage noch immer nicht zur Ausführung gebracht
wird, während in Alberschw en de an einer solch en
Anlage gearbeitet werde . Der V orsitzen de verweist
auf die gemachten Schritte des Beleuchtungsaus¬
schusses und auf den tatsächlich gro ßen Mangel an
den erforderlichen Materialien Auch St.=V. W ehinger
spricht in diesem Sinne.
St.=V. Prof. Franz Binder gibt Aufklärungen be¬
z üglich der Strombezugseinschränkunge n für den Fall
als Dampf kraft im Elekt rizit ätsw erke in Anspruch
genommen wer den müßte. Er rügt auch den unbe¬
rechtigten Stromb ezug viele r Parteien, wodurch
nicht nür das Werk geschädigt wird, sondern auch
den ü brigen Interessenten Nachteil erwächst. St. R
Josef Diem und St V. Johan n Sepp nehme n
hiezu das Wort.
St. V. Professor Franz Binder gibt weiter
bekan nt, daß er beim Elektrizi tät swerke Vorstellun
gen erho ben habe gegen die Koste nber echnung nich
nur für Plombierung bei der Strombezugseinschrän¬
kung, sondern auch für die Beseitigung der Plom
ben. Die Part ei ist nicht verpfi chtet, auch für die
Beseitigung der Plom ben K osten zu tragen.
St. V. Martin Sieb er stell t die Anfrage, wie die
Angelegenheit bezüglich des im Jahre 1913 abge
schlossenen Ausgleic he s mit der Firma F. M. Häm
nerle über Wasserbezug srecht e in Kehlegg stehe.
St. R. Dr. Franz Josef Feierle und der Vorsitzende
geben Auskunft. In nächster Zeit soll eine Be
pr echung der R e chtevertret er beider Part eien, in
Rath ause stattfin den.
St. V. Ing. Ludwig Bröll rügt es, daß Gemeinde¬
arbeiter an einigen Regentagen, an denen dock
gearbeitet wurde, die Arbeitslosenunterstützung be¬
zogen hätten. St. R. Martin Wohlgenannt und
der Bürgermeister erklären, die Zu erkenn ung und
Auszahlu ng der Arbeitslosenunterstützung obliege
nicht dem Stadtrate sondern einem eigenen Amte,
welches staatl icher Aufsicht untersteht.Weiters
sprechen St. R. Dr. Franz Josef Feie rle und St.
V. Heinrich Theimer
Schluß der Sitz ung 12 Uhr 30 nachts.
Berufungen gegen die hiemit verlautbar ten Be schlüsse des Ge¬
meindeausschusses können an den Landesrat (§ 89 Gemeinde¬
ordnu ng) oder an die Bezirkshauptmannschaft Feldkirch (§§ 98
und 94 G.= O.) innerhalb 14 T agen, gerechnet vom Tage nach Er
sch einen diese s Blattes, beim Stadtrate, Zi mmer Nr. 8, eingebracht
verden. Der
Bürgermeister: E. L uger.
Lebensmitt elversorg ung
Die Verteilung von Mehl, Brot und Fett findet
in abgeänderter Reihenfolge statt
Tag Stunde Buchstabe
8—111 A
u. B
Vor
Mo ntag mitt ag
Mehl ½11—11 C
11—12 undD
Nach¬ 2—4 E
u. F
Fett usw mittag 4—6 G
8—½10 I
Vor ½10—10 1
Dienst ag nittag 10—11 K
Mehl 11—12
undK
Freitag 2-3I
Fett usw Nach3—5 M
mittag 5—½6 Nu.
O
26—6P
u. Qu
8—9 Vor¬R
Donnerstag mittag 9—12 S
Mehl2—3S
und3—4T
Nach¬
Samstag 4—½5 Uuv
mittag
Fett usw.W
35—16
26—62
Zur Abgabe gelangen per
Kopf Preis
Hell er
Weizenme hl (amerik. Mehl) 30
Dkg. Kg.
530
Maisgries 50
Dkg. Kg. 400
Fett (amerik. ) Dkg.1Kg.
3000
Butterschmalz mit Rindsfett 6
Dkg. Kg. 1400
Kastanienmehl frei (nach Vorrat) Kg.
750
Gedörrte Möhren (gelbe Rüben) Kg. 740