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Full text: Dornbirner Gemeindeblatt 1921 (1921)

Dornbirner 
Geineinbestate. 
eichen oen ng 
 Fais Meneisepeng Pan in Zaland mnt Postnest atd n 1es — uad Baschlan d un 
Ausland K 40.—, einzelne Nummer K 
3.—as inge 
Einschaltu ngen kosten K 4.— der Zeilenraum und sind bis spätestens 
Donnerstag abends kostenfrei ins Rathaus zu bringen. 
Nr. 1. So nntag, 
2. J änner 1921. 52. 
Jahrg . 
Woche nka len der: Sonntag, 2. Jänner, Macarius, Montag, 3. Genovefa, Die nstag, 4. Angela, Tit. 
Mittwoch , 5. Amata, Donn erst ag, 6. Heilige Dreikönig, Freitag, 7. Valentin, Samstag , 8 Severin. 
Viel Glück und Goit es Segen zum 
neulen Jahre! 
Nach Kriegsende stehen wir an der dri tten J ahres¬ losigkeit 
uns zu schicke n. Aber den Glaub en an uns ere 
wende und h alten Rück schau. Wenn auch vielen Wackeren Volksgenossen, 
an u nsere Heimat haben wir noch nicht 
und ihren Liebe n zu Hause das Glück der „Heimkehr verloren. 
Die mit Güte rn beglückten Volksgenossen werden 
zu teil geworden ist, so sind es immer noch man che, sich 
nicht blindlings und hartherzig der Not der darbenden 
denen das abgelaufene Jahr die Fre ude des Wieder¬ Bevölker ung 
verschließen, die Arbeitgeber werde n Ver¬ 
sehens nicht bra chte, viele leiden w eiter als die e igent¬ ständnis 
haben für die große Notlage ihrer A rbeiter 
li chen Opfer des Krieges und mit wenigen Ausnahmen und 
Angestellten, der Bauer wird seiner Pflicht nicht 
leiden wir alle bitteres Ungemach in den unseligen ve rgessen 
wolle n und wird auch seine säumigen Standes¬ 
Folgen des verlorenen Krieges . brüder 
erinnern und ermuntern, daß sie den Ehr ensc hild 
Mit ban ger Sorge haben besonders die wirtschaftlich des 
Nährstandes nicht beflecken, alle St ände zusam men 
Schwachen von Monat zu Monat auf Besserung ge¬ wer den 
in ihren Bestrebungen letzterdings die Volksnot, 
wartet und sind von einer Enttäusch ung in die ande re das 
Volksganze nicht aus den Augen verlieren und 
geraten, die Not an Nahrung, Kleidern und Wohnung nicht 
a bson derlich eigen e Wege geh en. 
ist nicht gewichen, die Teuerung nimmt fortschreitend Erhoffen 
wir vom neuen Jahre im weitesten Maße 
unheimliche Forme n an. Für weite Kreise der Bevöl¬ die 
Hilfe, die unsere Volkskraft birgt und zu geben ver¬ 
kerung wäre die Not schon unerträglich, wäre nicht das mag; 
und diese Hilfe wird sein, wenn wir die verderb¬ 
Gottvertrauen und die Hoffnung auf ein bess eres neues liche 
Geldgier und den gräßlichen Eigennutz vera bsche uen, 
Jahr geblieben. Nach einer Richt ung ist diese Hof fnung wenn 
wir die V ergnügu ngssuc ht in die engst en Schranken 
berechtigt und lebhaft, da wir stark vom Bewußtsein verweisen, 
allen Volksschädlingen ’weit und nahe der 
durc hdrungen sind, daß vielen Hilfes uc henden Hilfe werde n H renzen 
das Handwerk gründlich legen und wenn jeder 
kann aus der Mitte der Volksgenosse n, die sich dem Ver¬ auf 
seinem Post en e hrlich die P flicht erfüllt. 
ständnis, daß Hilfe allenthalben not tut, auch im neuen Vertrauen 
auf unsere, auf des Volkes eigene Kraft, 
Jahre nicht verschließen werden. Wir fühl en unsere gepaart 
mit tiefstem Gottvertrann vermag viele s zu 
Ohnmacht gegenüber den außer unserer He imat liegen den unserem 
Wohle und wird reichlichen Segen bringen 
Hilfsmöglichkeiten und haben gelernt, in diese Hilfs ¬ Bott 
gebe es allen und Glück im Jahre 1921! 
Lebensmittelversorgung. I. 
und III. Bezirk (Markthalle) Dienst ag von 8—12 Uhr 
In d ieser Woche kann b ezogen werden: A—F, 
von 2—6 Uhr F—K, Mittwoch von 8—12 
Uhr L—R, von 2—6 Uhr S—Z. 
Weizenkochmehl (für 14 Tage) 10 Kartenabschnitte II. 
50 Dkg. 1 Kg. Kr. 
10·70 Bezirk (Sc hützen straß e) Fre itag von 8—12 Uhr 
Maisgrieß (für 1 Woche) 14 Kartenabschnitte —F, 
von 2—6 Uhr F—K, Samstag von 
70 Dkg. 1 Kg. Kr. 12·70 8—12 
Uhr L—R, von 2—6 Uhr S—Z. 
F ettausgabe. IV.Bezirk 
Samstag von 8—12 Uhr A—M von 2—6 
Diese Woche wird Schweinef ett ausg egeben. Be¬ Uhr 
N—Z. 
treffnis 25 Dkg. für die Person. Preis für 1 Kilogramm 
Kr. 
132.—. Stadtrat Dornbirn, am 30. Dezember 1920. 
Bezugsbücher sind mitzubringen. 77 Der 
Bürgermeister: E. Luger .
	        
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