Skip to main content

Full text: Dornbirner Gemeindeblatt 1923 (1923)

Dornbirner 
aet 
Zeileinben 
Erscheint jeden Sonntag. Preis für April, Mai und Juni K 750 0.—, im Inla nd mit Postversendung K10000.—, nach Deutschland und 
in das übrige Ausland K 15.000.—, einzelne Nu mmer K 1000.—. Einschaltung en kosten K 1000.— der Zeilenraum und sind bis 
spätestens Don nerstag aben ds kostenfrei ins Rathaus zu b ringen. 
54. Jahrg. 
Sonntag, 22. Juli 1923. 
Nr. 29. 
Wochenkal ender: Sonntag, 22. Juli, M. Magd., M ontag, 23. Apoll inar, Dienstag, 24. Christina, 
6s 
Mittwoch, 25. Jakob, Christof, Do nne rstag, 26. Anna, Freita g, 27. Berthold, Aur., Samstag, 28. Victo r und 
Innozenz. 
Märkte in Dornbien: 25. September, 9. Oktober, 23. O ktober 20. November, 6. Dezember. 
von echten Blattern vorgekomme n. Eine weitere Ver¬ 
Kund machungen. breitung 
der Blattern in Vorarlberg hat bisher nicht 
stattgefunde n. In ganz Vorarlberg sind gegenwärtig 
9 keine 
Blattern gemeldet. Es trete n seit längerer Zeit die 
Pflästerung der Rathausstraße. sogenannten 
Varizellen (Schafblattern, Wind poc ken) im¬ 
mer wieder auf, eine harmlose Krankheit, die jedoch mit 
Die P fläster ungsarb eite n in Basaltkleinpflaste r werden echten 
Blatter n verwe chsel t werd en kann. Eine solch e für die Straßenstrecke Marktplatz=Rathausplatz hiemi t aus¬ Verwechslung 
von echten B lattern mit Schafblattern 
geschrieben. wäre 
für die Ausbreitung und Bekämpfung der e chten 
Bewerber kö nnen die diesbezüglic hen B edi ngungen Blattern 
verhängni sv o ll. Es handelt sich bei einer Blat¬ 
beim Stadtbauamt, Rathaus , Z immer Nr. 15 einsehen. tern=Epidemie 
nicht blos um Leben und Gesund heit, 
Angebot e sind mit der Aufschrift sondern 
auch um unmeßbare wi rt schaftliche Schäden, die 
Neupflä s terung der Rathausstraße eine 
solch e ganz zweifellos zur Folge haben müßte. 
bis spätestens Montag, den 30. Juli 1923, abends 6 Uhr¬ Es 
wird daher im Sinne des Schl ußabsatzes des 
beim Stadtrat 
einzubringen. § 1 des Epidemiegesetzes vom 14. April 1923, R.=G=Bl. 
Nr. 67 vom 25. 4. 1913 angeordnet, daß bis auf wei¬ 
Der Stadtrat b ehält sich die Vergebung nach eigen em teres 
die Varizellen (Schafb lattern, Windpocken) und 
Ermessen ausdrücklich vor. überhaupt 
jeder mit Blasen oder Bl äs che nbildung ein¬ Der Bürgermeister: E. Luger. 
2708 hergehender 
Hautausschlag der Anzeigepflicht unterwor¬ 
fen werden. Wenn in einem derartigen Falle kein Arzt 
Kiesausfuhr Hase lstauden. beigezogen 
wird, sind die and ern im § 3 des zitierten 
Das Aufführen von Kies ab Schotterplatz bei der Epidemi eg esetzes 
auf g ezählten Personen, darunt er na¬ 
Haltestelle Haselstauden auf die Haselsta uderstr aße wird mentlich die Haushaltungsvorftände zur Ers tattung der 
verakkor diert. Anzeige an den Gemei ndevorsteh er der Aufentha ltsg e¬ 
meinde des Erkra nkte n, der alles weiter e zu veranlassen 
Bewerber wollen die Angebot e für den Kubikmeter 
festsetzen und bis Dienstag, den 24. Juli 1923 an das hat, 
verpflichtet. 
st ädt. Bauamt, Rathaus Zimmer Nr. 15 
ei nsenden. Der Landeshauptmannstellvertreter: 
Wei tere A uskünfte erteilt das Bauamt und 
der Dr. Red ler e. h. 
2676 
Wuhrmeister von Haselstauden. 
Der Bürgermeister: E. Luger 
2709 Erhöhun g der Verbrauchsabgabe für 
bier= und weinsteuer p flicht ige Getränke. 
f Schafblattern, 
Windpocken. Kundmachung. 
Mit der am 10. Juli 1923 im B. 
Verordnung des Landeshauptmannes von Vorarlberg G.=Bl. 
erscheinenden Vdg. d. Bund.=Reg. (III. Getränke¬ 
vom 5. Juli 1923 Zl. IV—27 6/3 steuerverordnung) 
wird die Ver brau chsa bgabe für bier¬ 
mit welcher die Var izellen (Schafblattern, Windpocken) und 
wein steue rpflich t ige Getränke neuerlich erh öht. 
und ü berhaupt jeder mit Blasen oder Bl äs ch enbildung § 
1. 
einh ergehende r Haut ausschlag bis auf weiteres der An¬ Das 
Ausmaß der bei der Erzeugung zu en tri chten¬ 
zeigepflicht unterworfen werden den 
Biersteuer beträgt: a) für Bierwürzen bis einsc hlie ßlich In der ben achbarten S chweiz herrscht nach am tli¬ 14 
Sacharometergraden 5000 Kr. von jedem Hektoliter¬ 
chen Mitteil unge n 
seit un gefähr 2½ Jahren eine Blat= gradextrakt 
mit dem Mindestsatze von Kr. 30.000 von tern=Epidemie. Dieselbe nimmt zwar einen leichten Ver¬ jedem 
Hektoliter Bierwürze; b) für Bierwürzen über 
lauf. Es hande lt sich aber immerhin um echte Blattern 14 
Sacharometergraden 7000 Kr. von jedem Hektoliter¬ 
und es sind auch schwere Fälle gemeldet. Anfang s Juni gradextra kt. 
1923 sind in der Grenzgemeinde Höchst sieben Fälle Pern.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.