Streue=Verkauf.
Am Donnerstag, den 20 September w erden im
Achgebiete mehrere Abteilungen Str eue verkauft,
Zusammenkunf t 2 Uhr nachmittag bei der Eisen
bahnbrücke Der
Bürgermeister: E. Luger.
3401
Freiwillige Versteigerung.
Ueber Ansuchen des Herrn Felix Huber werden am
Montag, den 17. Septembe r 1923, nachmittag s 2 Uhr
im Hause Nr. 40 an der Schulgasse (Alte Realsch ule
nachverzeichnete Gegenstände im Wege der öffentlichen
V erstei gerung verkauft:
Handw agen, Kommodekasten, Küchenkasten, Kl eider
kasten, Tische, Bänke, Sessel, aufg emachte Betten mit
Ober= und U n termatrat zen, Ka napee, Waschtisch, e lektr.
Bü gelei sen, Nähmasc hi ne, schöne, gute Wanduhr, Zuber,
eic hene Kr autstand e, Mostfässer, 5 junge Hühner, Kleide r,
Stoffe, Schuhe , Sonnen = und Regenschirme. Säcke, Hand
tücher, Küch eng es chirr, Glaswaren und v er schiedenes
andere. September
1923. Dornbirn, am 12.
3332 Der
Bürgermeister: E. Lug er.
Geschäftszahl Nc I.
Freiwillige ger ichtlic he Liegenschaftsfeilbietung.
Vom Bezirksgerichte Dornbirn wer den auf Ansuche n
der Eigentümerin Anna Moosbrugger von D ornbirn II
Keh legg Nr. 18, die nachverzeichneten Liegenschaften un¬
ter Festsetzung der beigefügten Ausrufspreise und zwar
1. Den 2. Anteil am Gbk. in Einl.=Zl. 3747 Kat. Gem.
Dornbirn:
Bp. 1556 Kehlegg, Wohn haus Nr. 18 mit Wirtschafts,
gebäude und Hofraum von 2 Ar 88 m
Sp. 15916 Kehlegg, Wiese und Garten, von 4 Ar 57 m*
für Kr. 6.000.000
2. Gbk. in Einl. Zl. 1265, Kat. Gem. Dornbirn:
a)Bp.
1636 Oefen, Wi rtschaf ts gebäude v. 22 m
Gp. 18985 „Wiese
von 58 Ar 26 mi50
für Kr. 2.000 000
b) Gp, 15762 Kehlegg, Oberm oos, von4
Ar 68 m2
für Kr. 800 000
c) Gp. 16354 Betzlen, Wald von 2 Ar37
m2
Gp. 16355 Wiese
von 2 Ar 01 m3
Gp. 16356 von
2 Ar 95 m
Gp. 16357 Betzlenmoos, Wald von 1 Ar 44 m2
für Kr. 800.000
d) Gp. 16547 Unterfe ld, Wolfurtsacker, Wiese v. 3 Ar 88 m2
ür Kr. 500.000
e) Gp. 16641 Nord, Niederreid, Wiese von 3 Ar 96 mi
Gp. 16642 von
1 Ar 08 m Wald
für Kr. 4 00.000
3. ¾ Weiderechte
auf der Kehl egge Viehweide
oder
80/18840 Anteile am Gbk.
in Einlage Zl. 165
B 20 K. G. Do rnbirn zu ½für
Kr. 300 000
4. ½ Weide rech te auf der Kehlegger Viehw eide oder
60/18840 Ante ile am Gbk. in Ei nlage Zl 1653
B 21, Kat. Gem. Dornbirn für
Kr. 300 .00( 0
5. Gbk. in Einl. Zl. 2759 Kat. Gem. Dornbirn:
a) Gp. 16347 B etzlen, Wiese von 2 Ar34 m2
für Kr. 500 000
b) Gp. 16406 Be tzlen, Eggdulen, Wies von 10 Ar 18 m
für Kr. 1.000.000
463
6. Gbk. in Einl. Zl. 2758 Kat. Gem.
Dornbirn:
a) Gp. 15360 Höhe, Wald von 20Ar
39 m2
ür Kr. 16.00 0.000
b) Gp. 15733 Strutzen, Wald von
Ar 78 m2
Gp. 15734 Strutzen, Wiese
vonAr 67 m
ür Kr. 1.000.000
)Gp. 164 19/2 Betzlen, auf der Eck,Wiese
v. 4 Ar 78 m2
Gp. 16420/1 Wald
v. 79 m
„ür
Kr. 1.000.000
d) Gp. 16424 Betzlen, auf
der Eck, Wiese v. 8 Ar 78 m
Gp.
16426 v. 12 Ar 16m
„ „1für
Kr. 2.000.000
2) Gp62
m 16549 U nterfeld, Wiese v. 6 Ar
Unterlitten) ür Kr. 50 000(
f) Gp 16596 Unterfeld, Wiese von 5 Ar 32 m
(Obe re Lit ten für Kr. 500 000
8)Gp. 17139 Rü ttenen, Wald von 8Ar
34 mi
für Kr. 500.000
öffentlich feilgeboten.
Die Versteigerung fin det am Montag,
den
17. September l. Is. 9 Uhr vormittags im Gast¬
hause zur Krone in Kehlegg st att.
Anbote unter dem Ausrufspreise werden nicht
ingenommen
Den auf das Gut versicher ten Gläubi gern blei ben
ihre Pfandrechte
ohne Rücksicht auf den Ve rkaufspreis
vorbehalten.
Die Meistbotsgenehmigung wird sich für die Dauer
von5 Minuten vom Abschlage an gerechnet, in Vorbe
genommen halt Die
Bedi ngnisse könne n beim öffentlichen Notar,
hier, eingesehen werde n
Bezirksgericht Dorn birn Abteilung I.
am 6. Septe mber 1923.
3273 2=2 Dr.
Walter
Sicherheitswache Dornbirn. Städt .
— Fund=
und Verl usta n zeige.
Gefunden wurden:
Ein Meterstab, Ta bakspfeif e, ein Bund Werkzeug,
Matrazenkopfpolster, St illet, Knabenpelerine
Mütze. Damenuhr,
Heurechen Schlüssel, 3396
Verloren wurden :
größere Geldbeträge, Ruc ksack, Feldhaue
Mehrere
Mostflasch e aus Holz, D amenuhr, Herrenuhr, Jacke,
Leibchen, Seidenbeutel mit Inh alt, Kindertäschchen.
Mitteilungen.
Anmeldung strafbarer Handlungen. Bei vielen
in der letzten Zeit verübten strafbaren Handlungen wurde
w ahrgenomme n, daß die Anzeig ee rs tattung nicht un
mittelbar nach Ver übung der Tat, son dern erst nach Ver¬
lauf von eini gen Tagen bei der Gendarme ri e erfolgt e
Dadurc h wird dem erhebenden Organ seine Tätigkein
pesentlich erschwert und ihm die Möglichkeit genommen,
verdächtige Person en, die sich in der Nähe des Tatortes
aufgehalten haben, zu untersuchen; auch von den Zeugen
vird das Sicherheitsorgan nurmehr ungenaue Anhalts¬
pu nkte erlangen, währ end sofortige Zeugeneinvernahme
oft auf den mutmaßlichen Täter schließen lassen und
des sen Aus forschung er mög lichen.