D ornbirner
eietnsestalt
Erscheint jeden Sonntag. Preis für Juli, Aug., und Sept., S 1,—, im Inla nd mit Postversendung, S 1.20, nach Deu tschl and und
in das übrige Ausland, S 2.—, einzeln e Nummer, S 0,10. Einschaltungen ko sten S 0.15, der Zeilenraum und sind bis
spätestens Donnerstag abend s koste nfrei ins Ratha us zu bri ngen.
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Ar.30 Sonntag,
22. August 1926
B57.
Jahrg.
Wochenkalender: Sonntag, 22. August, Thimothe us, Montag , 23. Phil ippus Ben., Dienstag, 24.
Bartholomä, Mittwoc h, 25 Ludwig, Genes, Don nerstag, 26 Zephrin, Samuel, Freitag, 27. Gebhard, Sams¬
Au gustin
tag, 28. Mär kte
in Dornbirn: 21. Septe mber, 5. Oktober,
19. Oktober, 16. November, 6. Dezember.
vorhanden, so sind sie zur Gänze der Nachsteuer zu
Kundmachungen unte rzieh en,
bezw. anzumelden;
nb)
die in Zuckerfabriken und Zuck erfre il agern vorhan¬
denen Zuckervorräte;
Aesteverkauf. c) Zuckervorräte,
die sich in gemeinnützigen Anstalten
Die Forstverwa ltung der Stadt Dornbirn bringt (K rankenh äuser n, Versorgungshäusern E rzi ehungs¬
am Mittwoch, den 25. A ugust l. J. im Am men egger¬ anstalten
und dgl.) bef inden und glaubhafterweise nur
Etter 3 Abteilungen Aeste und etwas Rinde und imzur
Verwend ung für die in den Anstalten v e rpflegten
Schwende=Etter 2 Abteilungen Aeste zum Verkaufe. Personen
bestimmt sind.
Zusammenkun f t für Ammenegger=Etter um 8 Uhr Wer
am 19. A ugust 1926 noch zahlungspflichtige früh auf Ammenegg und für Schwende=Etter um 12 Uhr Zuck ervorr äte
besitzt, für Rechnung eines ande ren verwahrt mittags, beim Schwende=Brünnele. oder
durch einen anderen verwa hren läßt (Großhändler,
9980 Der Bürgermeister=Stellvertreter: A. Winsauer. Klei nversch leiß er,
Zuckerverarbeiter, Sana torie n, Hotel¬
und Kaff eeha usunte rnehmu ngen und sonst ige Besitzer
Maul= und Kla u enseuche.
31und
Verwahrer) ist verpflichtet, diesen Vor rat nach dem
Sta nde von die sem Tage, spätestens am 20. August 1926,
Nachdem die Maul= und Klauenseuche in Dornbirn der
für den Auf bewahru ng sort zuständi g en Steuera uf¬
erloschen erklärt wurd e, wer den sämtliche anläßlich und ichtsabteilung
schriftlich in zweifacher Ausfertigung
seit Konstatierung de rselben verfügt en vet =polz. Sper r¬ nach
dem bei der zust ä ndigen Ueberwachungsstelle
maßnahmen wieder außer Kraft gesetzt aufliegenden
Muster u nmitte lbar anzumelden, oder
Es erscheint sohin der politische Bezirk F eldkirch dieser
als eingeschr i e benes Poststück zu übersend en.
wie der seuchenfrei. Anmeldeformulare
sind bei der gefertigten Steu erauf¬
ichtsabteilung er hältlic h.
3970 Der
Bez irks haup tmann: Hinsichtlich
der nach dem 19. August 1926 ein lan¬
i. V. Dr. Albre cht e. h. gende n
nachzahlungspflichtigen Zuckervorräte, welche zur
— Nachzahlung
nicht bereits angemeldet wor den waren, ist
Nachtragsabgabe für Zucker . u nverzüg lich
nach dem Eintref fen einer Nachtragsan¬
mel dung zu erstatten. Im B.-G .-Bl. Nr. 230 vom 12. August 1926 Die
Unt erlassun g der vorgeschr i ebe nen Anmeldung
erscheint die Veror dnung des Bundesministeriums für oder
die Anmeldung einer um 10 von hundert gerin¬
Finanzen in Wien vom 9. August 1926 über die Ein¬ gern
als der vorhandenen Menge unterliegt einer St rafe hebung einer Nachtragsabgabe für Z ucker kund¬ im
Ausm aße des 4 bis 8fachen der verkürzten, bezw der
gemacht . Verkürzung
ausgesetzten N acht ragsabgabe. Andere Ueb er¬
Laut dieser Verordnung unterliegen alle am tretungen
der Bestimm u ngen über diese Abgabe werden
19. August 1926 im Zoll inland e vorhan denen Vorräte mit
O r dnungsstrafen von S
5.—bisS
10 00.- an Rüb en= und Rohrzucker, ausgenom men Kandis¬ geahndet.
zucker, soweit sie nicht nach den Zollvorschriften von dem Weitere
Auskünfte können in der St eueraufsichts¬ erhöhten Zolle getroffen werd en, einer Nac htr agsabga be ab teilungskan zlei
eingeholt werden. im Betrage von S 8.64 für 100 kg n etto.
Von der Entrichtung der Nachtr a gsa bgabe sind 3931 S teueraufsichtsabteilung
bef reit: Dornbirn,
am 18. Augus t 1926.
a) Zuc kervorr äte von nicht mehr als 300 kg ohne
Ansehung des Besitzers; sind j edoch größ ere Mengen