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steht und der heutig e Zus tand aus s anitären und
an derweitig en Gründen nicht weiterhin belassen
werden kann" St.- V. Thaddäus Stoß regt mit
Bezug auf die Begründung des Einspruches an,
Nachschau zu h alten und beim Befund weiterer
nicht einwandfreier Düngerstätten an öff en tlichen
Straßen deren Beseitigung oder Instandsetzung
zu verlangen. St.=R. Josef Diem (Wg.) empfiehlt,
der Obman n des S traßen= und Wasserbau=Aus¬
chusses soll mit Adolf Hutte r verhandeln und
eine gütliche Beilegung der Sache herbeiführen
Auch der Bürgermeis ter empfiehlt diesen Weg,
bemerkt aber, daß de shalb die Berufung doch ab¬
gewiesen werden müsse
Beschluß gleich dem Antrag.
Zu 22. Bericht und Antrag an die Landesregier¬
ung in Sachen der Ebniterstraße.
Der Bürgermeister macht auf den vorlie genden, für
edes Stadtvertretungsmitglied ausgefertigten Be¬
richt über die Bau= und Instandhaltungskosten der
Ebniterstraße, der Land tags= und Stadtvertretungs¬
beschlüsse in die ser Sache seit 1927 und die zu die
sen Beschl üssen ergangenen Eingaben des Stadt
rates aufmerksam und beri chtet weiters wie folgt:
Am 24. Jänner 1927 faßte der Landtag den
Be schluß, zu den Baukosten der Ebnit erstraß e, die
sich auf 613.000 S stellen, einen Landesbeitrag von
125.000 S unter der Bedingun g zu gewähren, daß
a entw eder die Stadt Dornb irn ihre nach voll¬
kommener Fertigstellung der Dornbirn=Ebniter
straße bei der Gemeinde Ebnit ausstehende For
derung so reduziert, daß die Schuld der Ge
meinde Ebnit bei der Dornbirner Sparkasse und
bei der Stadtgemeinde Do rnbirn zusammer
nicht mehr als 100.000 S beträgt und nicht
höher als mit 6% zu verzinsen und mit 2%
zu amo rtisie ren ist
b) oder
aber eine Verei nigung der Gemei nde Eb
it mit der Stadtgemeinde Dornbirn unter Be
dingungen zustandekommt, die die w i rtschaftlic he
Existenz der Bewohner der Gemeinde Ebnit ge
währleistet.
Diese Bedingungen konn ten bisher nicht er¬
üllt werden; sie sind auch weiterhi n unerfüllbar,
da Ebnit durch sein Bran dunglüc k im Jahre 1927
chwer heimgesucht wurde und völlig außerstande
ist, die erwä hnte Sch uld zu tragen , während die
Stadtgemeinde Dornbirn sich nicht in der Lage
ieht, im Sinne des genannten Landtagsbeschlusses
einen Abstri ch sein er Forder ung an Ebnit im Be¬
rage von 231 .000 S zu machen.
Hierü ber wurde auf Grund des Stadtvertre¬
tung sb esch lusses vom 22. Dezemb er 1930 mit Ein
abe des Stadtr ates vom 16. Jänn er 1931 der
La nd esre gierung mit dem Ersuch en berichtet, Ver¬
handlungen bezüglich K ostendec kung für die Ebn iter¬
traße aufzunehmen und zu erwirken, daß das
Land eine Beitragsleist ung übernimmt, die hinsicht
lich der Straßenkosten die wi r tscha ftliche Ex isten
der Bewohner von Ebnit gewährleisten wird. Ueber
V erlangen der Landesregierung vom 4. Februar
ersta ttete der Stadtr at am 9. ds. Mts. weiteren
eingehenden Bericht und wies nach, daß die von
Landtag im Jahre 1927 für seinen Beitrag zu
der Ebniterstraße geste llten Bedingun gen nicht er
füllt werden können. Gleichzeitig wurde der Lan
d esregieru ng folgendes Ansuchen vorgelegt:
Zu
Zu
d
b
c)
„Der Vora rlberger Landt ag wolle in Würdi gung
der a ußer orde ntlichen Verhä ltnisse zu den mit
613.000 S vera nschlagte n Kost en der Ebniterst raß e
eine außerordentliche Beitragsleistung beschließen
und mit Landesgesetz die Vereinigung von Ebnit
mit Dorn birn aussprechen
Die Ge meinde Ebnit hat im Jahre 1923 eine
V olksabstimm u ng über die Vereinigung mit Dorn¬
birn dur chgeführ t und dabei sich ei n heitlich für die
Vere inigung ausgesprochen. In Dornbirn würde
ine Volksabstimmung große Mühe und bedeuten¬
de Auslagen ver ursach en, sie soll deshalb un ter¬
bleiben. Dafür wäre durch ein Landesgesetz die
Ver einigun g auszusprechen und den Gemeinden
noch vor Schaffung dieses Geset zes Gelegen heit zu
geb en, zu den aufgestel lten Bedingungen für die
V ereini gung Stellung nehmen zu können.
Der Antra g des Bürgermei sters geht dahin, die
Stadtvertretung wolle nachträglich das genannte
Ansuch en des Stadtrates an die Landesregieru ng
vom 9. März 1931 g en ehmigen. Die Zustim mung
wird gegebe n.
23.Die Verhandlungsschrift über die am
9. Februar 1931 abgehal t ene St adtvertr e¬
tungssitzung wird gen ehmigt und u nter fertigt.
24. Anträge, Anfragen und Beschwerden.
S t.=R. Sch uld irektor Hans Martin ersuc ht den
Bürgermeister, an zuständiger Stelle zu erwirken,
daß die Regulierung des Haselstaud er=, Kehlen¬
und Eulenbaches ehestens durc hgeführt wird, de
ie d ringend notwe ndig sei, um die große Ge¬
ahr allfälliger unabsehbarer Sc häden zu besei¬
t igen. Der Bürgerme i ster b erichtet über bisher
gemacht e Schritte in diese r Sach e, die leide r nock
nicht zum Ziele geführt haben, weil angeblich
in der Wildbachverbauung des Bundes de rzei
die nö tigen verfügbaren- Mi ttel fehlen. Er werde
nach wie vor mit allem Nachdrucke suchen, die
Reg uli erung dieser Bäche ehestens zu erw irken.
Auch St.=R. Johann Sepp spricht für ehe ste
Erledigung
St.=R. Eduard Ulmer bringt vor, die elektrischen
G lühbirnen wären nicht mehr von jener Brenn
dauer wie früher, man höre hierüber vielfack
Klagen. Die Kraftwerke sol lten für A bhilfe
Sorge tragen und im Gemeindeb latt eine Auf¬
klärung g eben. St.=V . S tudienrat Franz Ag erer,
Obmann des Be leuc htu ngsaussc husses, nimmt die
Anregung entgegen und bemerkt, daß die ser Aus¬
chuß schon Gelegenheit hatte, in dies er Sache
Stellung zu nehmen. St.-V. Thaddäus Stoß
berichtet über Wahrnehmungen bezgl. der Brenn
dauer von elektrischen Glühbirnen.
St .=R. Edu ard Ulmer erku ndigt sich, ob die vor
der Stadtve rtre tun g bewil ligte neue Straßen
ampe beim Gasthau s szum Hirschen in Hasel¬
stauden bald erstellt w erde. St.=V . Studienr a
Franz Age rer kann hiezu mitteilen, daß der Auf
trag zur Erstellung schon an die Kraftwerke er¬
gang en ist
St.=V. Eugen Thürnh er berichtet über Verkehrs¬
hindernisse auf der Lustenauerstraße, die durch
die anhaltenden Schneefälle im März eingetreter
sind und auch durch das Abrä umen des Tram
bahngeleises verursacht wurden. Er empf iehlt,
an Vorso rge zu denke n, damit künftighin be
Schneefällen so lche Hindernisse sich nicht mehr
ergeb en wer den. Auch St.=R. Johann Sepp