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Full text: Dornbirner Gemeindeblatt 1966 (1966)

1918 
Achdamm mit einem Kostenaufwand von ca 
S 900.000.— für das Jahr 1967 vorzusehen und 
die erforderlichen Mittel im Budget 1967 zu be- 
willigen. 
Der vom Sta d tbauamt ausg ear beitete Vorschlag 
für die Situierung der neuen Achmühlerbrücke vom 
13. September 1966 wird zustimmend zur Kennt 
nis genommen. 
6.) Der Bericht des Stadtsekretariates über die geplante 
Einrichtung eines Schüle rlotsen dienste s an verschie 
denen , besonders für Kinder gefährlichen Stra ßen- 
s tellen, wird zustimmend zur Kenntnis genommen 
7.) Der Gemeindevertretung wird die Bestellung eines 
Einschä tzungs bei rat es nach den Bestimmungen des 
neuen Fr emden verke hrsgese tzes vorgeschlagen. 3961a 
Schutzimpfung gegen Grippe 
Mitte Oktober findet wieder eine Schutzimpfung ge- 
gen Grippe sta tt. 
Anmeldungen für diese bewäh rte Impfung nimmt 
das Fürsorgeamt der Stadt Dornbirn, Altes Rathaus, 
Zimm er Nr. 3, en tgegen 
Auch Firmen, welche für ihre Betriebsangehörigen an 
dieser I mpfung interessiert sind, w erden gebeten , sich 
mit der vorgenannten Stelle in V erbindung zu s etzen. 
Zeit und Ort der Impfung wird im Gemeindeblat 
bekanntgegeben 
Der Bürgermeist er Dr. Karl Bohle 
Stellenausschreibung 
Die Stadt Dornbirn stellt zum nä chs t möglichen Ter 
min eine junge männliche Kanzleikraft ein. 
Bew erber wollen ihre ordnun g sgemäß gestempelter 
Gesuche (Gesu ch S 15.—, Beilagen S 3.80) unter Bei 
bringung von Zeugnissen über die bisheri ge berufliche 
Tätigkeit bis Montag, den 10. Oktober 1966 beim Am 
der Stadt Dornbirn, neues Rathaus, Z immer 30, ein- 
bringen. 
An stellun gsbe din gungen: 
Ehrenhaftes Vorleben, moralische und geistige Eignu ng, 
ös terreich i sche Staatsbürgerschaft. Bewe rber mit ent 
prechender Schulvorbildung wer den bevorzugt. 
Die Entlohnung erfolgt nach den Bestimmungen des 
Vorarlberger Gemeindeangestelltengesetzes. 38562 
Der Bürger m eister: Dr. Karl Bohld 
Preise der Stadt Dornbirn für besondere 
wissenschaft li che od. künstlerische Leistungen 
Die Stadt Dornbi rn vergibt im Rahmen der im Vor 
anschlag vorgesehenen Mittel Preis e für besondere wis- 
senschaftliche oder künstlerische Leistungen 
Diese Förderung der Stadt Dornbirn verfolgt den 
Zwe ck, junge Tale nte für besondere Leistungen auf 
dem Geb iete der Wissenschaft und Kunst und zwar 
ohne Rück sicht auf ihre bzw. ihrer Angehörig e n wirt- 
schaftlichen Verhältnisse durch die Vergabe von Geld- 
preisen zu fördern. 
Sonntag, den 2. Oktobe r 1966 
Unter diese Förderung fallen z. B.: 
) Die Gewährung von Beiträgen für die Drucklegung 
wertvoller Dissertationen, Diplom arbeiten oder an- 
derer w issensch aftlicher Arbeite n. 
b) Die Gewährung von Anerkennungspreisen für mehr- 
ährig e a usgez eichnete Schulleistungen an höheren 
der an der Oberstufe von mittleren L eh ranstalter 
auf A ntrag der betr. Schule zum Zwecke einer wei 
teren F ort bildung 
) Die Gewährung von Anerkennungspreisen für beson 
dere wissenschaftliche oder kü nstlerisc he Leistu ngen. 
Um Preise im Rahmen der sachlichen Vo rausset zun- 
gen können sich Personen bew erben, die in D ornbirn 
eit mindestens drei Jahren ihren ordentlichen Wohn 
itz haben. Für den Fall nach Buchst. b) gilt für die 
vorges chlagenen Personen die g leiche Voraus setzung 
hinsi chtli ch der Dauer des Wohnsitzes 
Die Bewerbungsgesuche sind schriftlich bis spätestens 
20. Oktober 1966 beim Amt der Stadt Dor nbirn einzu 
bringen und mit den entsprechenden Nachweisen zu 
belegen. 3983; 
Der Bürgermeister: Dr. Karl Bohle 
Ausbildungsbeihilfen für so ziale Frauenberufe 
Die Gemeindevertretung der Stadt Dor nbirn widmet 
edes Jahr im Voranschlag einen namha ften Betrag als 
Ausbildungsbeihilfen für soziale Frauenberufe. 
Schülerinnen an soz ialen Frauenschulen, K ranken- 
flegeschulen, Familienhelferinnenschulen und dgl. 
kön nen sich somit um eine Ausbildungsbeihilfe für das 
Studi enjahr 1 966/67 be werben. Die Gesuche sind bis 
31. Oktober 1966 sch rif tlich beim Amt der Stadt Dorn 
birn einzubringen und mit einer Besuchsbestätigung der 
betre ffende n Sc hule zu belegen. 
Voraussetzung für eine Beihilfe, die als laufende Zu 
we ndung gedac ht ist, ist allerdings, daß sich die be- 
treff ende Schülerin verpflicht et, ihren erlernten sozia- 
len Beruf durch mindestens drei Jahre in Dornbirn aus- 
zuüben, widrigenfa l ls die Studienunterstützung an die 
Stadt Dorn birn zurückzuzahlen ist. 985a 
Der Bür germe ister: Dr. Karl Bohle 
Stud ienförderung der Stadt Dornbirn 
Die Stadt Dornbirn vergibt auch heuer wieder im 
Rahmen der im Voranschlag vorgesehenen Mit tel Sti- 
endien an begabte, bedürftige sowie gut beleumundete 
Studenten, die seit mindestens drei Jahren in Dornbirr 
ihren orde ntlich en Wohnsitz haben und eine mittlere 
oder höhere Lehranstalt g leich welcher Art und Fach 
ri chtung besuchen. 
Die schriftlichen Bewer bungsgesuc he sind bis 20. Okt. 
d. J. an, das Amt der Stadt Dornbi rn einzureichen. Si 
sind ordentlich zu begründ en und mit der Besuchsbe 
stätigung der betreffenden Lehranstalt, den letzter 
S chul zeugniss en sowie allfä l ligen anderen Nachweisen 
über die Gesuchsangaben zu belegen. Insbesondere sind 
auch die Höhe der Studienkosten und die familiäre n 
Verhältnisse (Zahl der Kinder, deren Alter und ob sie 
versorgt sind) darzulegen. Wenn in der F amilie noch 
weitere Einkommen von Fami liena ngeh örigen vorhan- 
len sind, sind diese eb enfalls anzuführen. Die Bewerbe
	        
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