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Full text: Dornbirner Gemeindeblatt 1969 (1969)

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bungsbogen zugestellt noch Zählorgane vorsprec hen 
werden . 
Gemäß § 8 Abs. 1 des Bun de ssta tistikges etzes sind 
natürl iche und j uris tische Personen sowie die Perso¬ 
nengesellschaften des Handelsrechtes verpflichtet, 
über die bei statistischen Erheb ungen gestellten Fra¬ 
gen Auskünfte zu erteil en. Die Auskünfte müssen 
re cht zeitig, v ol lständig und wahr heit sgetre u erteilt 
wer den. 
Weiters dürfen nach § 10 die bei den statistischen Er¬ 
hebungen in Erfüllung der Auskunftspflicht gemachten 
Angaben nur für statistische Zwecke verwendet wer¬ 
den. Die bei einer statistischen Erhe bung oder bei de¬ 
ren Auswertung m itw irkenden O rgane sind verpflich¬ 
tet, die Angaben der befragten Personen ge heimzuhal¬ 
ten. Die gleiche Pfl icht trifft die Erhebungsorgane hin¬ 
sichtlich der bei der Erhebung gemachten Beo bachtu n¬ 
Lediglich die Ergebniss e der E rhebung des Bestandes 
an landwirtschaftlichen Traktore n, Motorkarren und 
bestimmten anderen treibstoffverbrauchenden land¬ 
w irtschaftli ch en Maschinen dürfen auf Grund des §7 
der Verordnung des Bundesmi nisteri ums für Land- u. 
Forstwirtsch aft, mit der diese Erhebung angeordnet 
wur de, auch für Zwecke der Betriebsmittelverbilligung 
in der Land- und Forstwirtschaft herangezog e n wer¬ 
den. 
Wer der Auskunftspflicht durch V erweigeru ng der An¬ 
gaben nicht nachkommt oder wi ssen tlich unvollständi¬ 
ge oder w ahrhe its widrige Angaben macht, oder die 
Geheimhaltungspflicht verl etzt, begeh t, wenn darin 
keine strenge r zu bestrafende Handlung gel egen ist, 
eine Ver wal tungsübertre tung und wird von der Be¬ 
zirksverwaltungsbehörde gemäß § 11 des Bundesg e¬ 
setzes über die Bundesstatistik, BGBI. Nr. 91/1965 
mit Geld bis zu S 30.000.— oder mit A rrest bis zu sechs 
Wochen bestraf t. Bei Vorliegen ers chwerender Um¬ 
s tände können beide Straf en nebeneinander verhängt 
werden. Der 
Bürgermeister: Dr. Karl Bohle 
HEUBRÄNDE LASSEN SICH VERMEIDEN! 
Mit Beginn der Heuernte droh en den Landwirten wie¬ 
der die Gefahren der Selbstent z ü ndung von Heustök¬ 
ken. Jeder H eustock kann sich bis zur Selbstentzün¬ 
dung erhitzen und muß daher bis zum Ende der Gefahr 
— das ist bis 3 M onate nach der jeweiligen Einbri n¬ 
gung des Futt ers — unter Kontrolle gehalten werden. 
Dabei genüg t es ni cht, nur auf äußere Merkmale wie 
das Schwitzen des Heues , ungleichmäßi g es Einsinken 
des Stockes oder br andigen Ge ruch zu ach ten; viel¬ 
mehr muß die Innentemperatur der Heust öcke an ver¬ 
schiedenen Stell en in kurzen Zeitabständen gemessen 
werden. 
Temp eratu ren bis 45° C sind ha rmlos, um 60° C sind 
sie schon bedenklich (Nährstoffverluste!), und ab 70°C 
besteht bereits akute Brand gefahr — die Feuerwehr 
ist s ofort zu verständigen. 
Nach der Feuerpolizeiordnung sind Landwirte zu grö߬ 
ter Ach t samkeit ve rpflichtet. Schon bei geringer Gefahr 
der Selbs t entzündung müs sen sie die F euerwehr ver¬ 
ständigen. Die Landwirte s ollen sich nicht nur auf die 
bei den Gemeinden oder Wehren notfalls bereitstehen¬ 
den Heuthermometer verlassen, sondern m öglichst ei¬ 
gene Heusonden besitzen, um nicht von einem Brand¬ 
ausbruch ü berrascht zu werden. Nähere Auskünfte er¬ 
Sonn tag. 8. Juni 1989 
teilt die Brandverhütungstelle des Lande s feuerw ehr. 
verbandes Vorarlberg, Breg enz, Gerberstraße 4 Ta 
(055 74) 22 136. 
Wer die Heuvorräte in der Gefahre nz eit nicht über¬ 
wacht, der handelt fahrlässig und wird zur Vera ntwor. 
tung gezogen. Schon oft haben Unachtsamkeit und 
Gleichgültigkeit Heustockbrände begünstigt und de 
Landwirte um Hab und Gut gebracht. 
Brandverhütungsstelle Bregen¬ 
Wirtschaftsförderungsinstitut 
WIFI der 
Kammer der gewe rbl. Wirtschaft. 
für Vorarlberg 
Patentsprechtag 
Das Wirts chafts förderungsi nsti tut verans taltet am 
S amstag, den 14. Juni 1969 in der Zeit von 8 bis 12 Uhr 
einen Patentsprechtag. 
Ort: Wirtschaftsförderungsinstitut, Bahnhofstraße 24 
Für Interessenten in allen Fragen des Patent-, Mar¬ 
ken- und Musterschutzes w erden hiebei kostenlose 
Aus künfte erteilt. 
Alle für eine zwe ckmäßi ge Auskunftserteilung notwen¬ 
digen Unterlagen wollen zu diesem Paten ts prec htag 
mitgebracht werden. 
SPENDENAUSWEISE 
Zum ehrenden Gedenken an Verstorb ene werden 
nachstehende Spendeneingänge verzeichnet: 
Pfarrkirche St.Martin (Kirchenrenovation) 
An Frl. Anna Thurnher von Karl Thurnher mit Familie 
S 5 00.—. An Frau Fri eda Wehinger von der Ki rche nbei¬ 
trags stelle S 200 .—. An mei nen lieben Gat ten Herrn 
Franz Xaver Ma this von Gat tin Anna S 100.— und von 
den Enkei n Vivienne, Christl und Sonja S 50.—. An un 
seren lieben Gatten und Vater Herrn Ignaz Fäßle r von 
Gattin und Kin dern S 300.— . Unserer lie ben Wiltrud 
Pillei von Grete Sc heiner und Schwester S 200.—, von 
Fam. Ing. Arno Rüsch S 1 00.—, von Fam. Marczynsk¬ 
Brulc S 200.—, von Fam. Xaver Heß S 100.—, von Fain. 
Wer ner Koch, Prälat-Drexeistr., S 2 00.—. An Frau Wwe. 
Rosa Meusburger von Fami lie Hammerer S 20 0.—. 
Pfarrkirche St.Christoph 
An unseren lb. Gat ten und Vater Herrn Ignaz Fäßler 
von Gattin und Kindern S 20 0.—. An Herrn Franz Holel 
und Frl. Lina Thur nher von Frau Anna Spiegel, Rom¬ 
bach 6, S 100.—. 
Kapelle Vorderachmühle 
An den li eben Bruder Herrn Ignaz Fäss ler von Allion 
Fässler mit Fa milie S 100.—. 
Pfarrkir che Hatle rdorf (Renovat ion ) 
An den lb. Nachbarn Herrn Josef Wirth von Gretl bar 
gehr mit Kindern S 50.—. An Herrn Josef Wirth u. Flac 
Agathe Bösch von Fam. Graf S 1 00.—. An Herrn iglia¬ 
Fäß ler von Alfonsa und Theresia Fäßle r S 100.—, von 
Agatha Winsauer S 50.—. An unsere liebe Freuliom 
Wiltrud Pillei von Fr iedl Hämmer le S 100.—, von Mai 
lene Salzmann S 50.—, der lb. Wiltru d von Maria neu 
eck und Hedwig Hämmerle S 1 00.—.
	        
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