1256
bungsbogen zugestellt noch Zählorgane vorsprec hen
werden .
Gemäß § 8 Abs. 1 des Bun de ssta tistikges etzes sind
natürl iche und j uris tische Personen sowie die Perso¬
nengesellschaften des Handelsrechtes verpflichtet,
über die bei statistischen Erheb ungen gestellten Fra¬
gen Auskünfte zu erteil en. Die Auskünfte müssen
re cht zeitig, v ol lständig und wahr heit sgetre u erteilt
wer den.
Weiters dürfen nach § 10 die bei den statistischen Er¬
hebungen in Erfüllung der Auskunftspflicht gemachten
Angaben nur für statistische Zwecke verwendet wer¬
den. Die bei einer statistischen Erhe bung oder bei de¬
ren Auswertung m itw irkenden O rgane sind verpflich¬
tet, die Angaben der befragten Personen ge heimzuhal¬
ten. Die gleiche Pfl icht trifft die Erhebungsorgane hin¬
sichtlich der bei der Erhebung gemachten Beo bachtu n¬
Lediglich die Ergebniss e der E rhebung des Bestandes
an landwirtschaftlichen Traktore n, Motorkarren und
bestimmten anderen treibstoffverbrauchenden land¬
w irtschaftli ch en Maschinen dürfen auf Grund des §7
der Verordnung des Bundesmi nisteri ums für Land- u.
Forstwirtsch aft, mit der diese Erhebung angeordnet
wur de, auch für Zwecke der Betriebsmittelverbilligung
in der Land- und Forstwirtschaft herangezog e n wer¬
den.
Wer der Auskunftspflicht durch V erweigeru ng der An¬
gaben nicht nachkommt oder wi ssen tlich unvollständi¬
ge oder w ahrhe its widrige Angaben macht, oder die
Geheimhaltungspflicht verl etzt, begeh t, wenn darin
keine strenge r zu bestrafende Handlung gel egen ist,
eine Ver wal tungsübertre tung und wird von der Be¬
zirksverwaltungsbehörde gemäß § 11 des Bundesg e¬
setzes über die Bundesstatistik, BGBI. Nr. 91/1965
mit Geld bis zu S 30.000.— oder mit A rrest bis zu sechs
Wochen bestraf t. Bei Vorliegen ers chwerender Um¬
s tände können beide Straf en nebeneinander verhängt
werden. Der
Bürgermeister: Dr. Karl Bohle
HEUBRÄNDE LASSEN SICH VERMEIDEN!
Mit Beginn der Heuernte droh en den Landwirten wie¬
der die Gefahren der Selbstent z ü ndung von Heustök¬
ken. Jeder H eustock kann sich bis zur Selbstentzün¬
dung erhitzen und muß daher bis zum Ende der Gefahr
— das ist bis 3 M onate nach der jeweiligen Einbri n¬
gung des Futt ers — unter Kontrolle gehalten werden.
Dabei genüg t es ni cht, nur auf äußere Merkmale wie
das Schwitzen des Heues , ungleichmäßi g es Einsinken
des Stockes oder br andigen Ge ruch zu ach ten; viel¬
mehr muß die Innentemperatur der Heust öcke an ver¬
schiedenen Stell en in kurzen Zeitabständen gemessen
werden.
Temp eratu ren bis 45° C sind ha rmlos, um 60° C sind
sie schon bedenklich (Nährstoffverluste!), und ab 70°C
besteht bereits akute Brand gefahr — die Feuerwehr
ist s ofort zu verständigen.
Nach der Feuerpolizeiordnung sind Landwirte zu grö߬
ter Ach t samkeit ve rpflichtet. Schon bei geringer Gefahr
der Selbs t entzündung müs sen sie die F euerwehr ver¬
ständigen. Die Landwirte s ollen sich nicht nur auf die
bei den Gemeinden oder Wehren notfalls bereitstehen¬
den Heuthermometer verlassen, sondern m öglichst ei¬
gene Heusonden besitzen, um nicht von einem Brand¬
ausbruch ü berrascht zu werden. Nähere Auskünfte er¬
Sonn tag. 8. Juni 1989
teilt die Brandverhütungstelle des Lande s feuerw ehr.
verbandes Vorarlberg, Breg enz, Gerberstraße 4 Ta
(055 74) 22 136.
Wer die Heuvorräte in der Gefahre nz eit nicht über¬
wacht, der handelt fahrlässig und wird zur Vera ntwor.
tung gezogen. Schon oft haben Unachtsamkeit und
Gleichgültigkeit Heustockbrände begünstigt und de
Landwirte um Hab und Gut gebracht.
Brandverhütungsstelle Bregen¬
Wirtschaftsförderungsinstitut
WIFI der
Kammer der gewe rbl. Wirtschaft.
für Vorarlberg
Patentsprechtag
Das Wirts chafts förderungsi nsti tut verans taltet am
S amstag, den 14. Juni 1969 in der Zeit von 8 bis 12 Uhr
einen Patentsprechtag.
Ort: Wirtschaftsförderungsinstitut, Bahnhofstraße 24
Für Interessenten in allen Fragen des Patent-, Mar¬
ken- und Musterschutzes w erden hiebei kostenlose
Aus künfte erteilt.
Alle für eine zwe ckmäßi ge Auskunftserteilung notwen¬
digen Unterlagen wollen zu diesem Paten ts prec htag
mitgebracht werden.
SPENDENAUSWEISE
Zum ehrenden Gedenken an Verstorb ene werden
nachstehende Spendeneingänge verzeichnet:
Pfarrkirche St.Martin (Kirchenrenovation)
An Frl. Anna Thurnher von Karl Thurnher mit Familie
S 5 00.—. An Frau Fri eda Wehinger von der Ki rche nbei¬
trags stelle S 200 .—. An mei nen lieben Gat ten Herrn
Franz Xaver Ma this von Gat tin Anna S 100.— und von
den Enkei n Vivienne, Christl und Sonja S 50.—. An un
seren lieben Gatten und Vater Herrn Ignaz Fäßle r von
Gattin und Kin dern S 300.— . Unserer lie ben Wiltrud
Pillei von Grete Sc heiner und Schwester S 200.—, von
Fam. Ing. Arno Rüsch S 1 00.—, von Fam. Marczynsk¬
Brulc S 200.—, von Fam. Xaver Heß S 100.—, von Fain.
Wer ner Koch, Prälat-Drexeistr., S 2 00.—. An Frau Wwe.
Rosa Meusburger von Fami lie Hammerer S 20 0.—.
Pfarrkirche St.Christoph
An unseren lb. Gat ten und Vater Herrn Ignaz Fäßler
von Gattin und Kindern S 20 0.—. An Herrn Franz Holel
und Frl. Lina Thur nher von Frau Anna Spiegel, Rom¬
bach 6, S 100.—.
Kapelle Vorderachmühle
An den li eben Bruder Herrn Ignaz Fäss ler von Allion
Fässler mit Fa milie S 100.—.
Pfarrkir che Hatle rdorf (Renovat ion )
An den lb. Nachbarn Herrn Josef Wirth von Gretl bar
gehr mit Kindern S 50.—. An Herrn Josef Wirth u. Flac
Agathe Bösch von Fam. Graf S 1 00.—. An Herrn iglia¬
Fäß ler von Alfonsa und Theresia Fäßle r S 100.—, von
Agatha Winsauer S 50.—. An unsere liebe Freuliom
Wiltrud Pillei von Fr iedl Hämmer le S 100.—, von Mai
lene Salzmann S 50.—, der lb. Wiltru d von Maria neu
eck und Hedwig Hämmerle S 1 00.—.