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bracht w erden soll, ist mit einer g esetzlich vorgeschriebenen
Plombe zu versehen.
Bei Christbäumen ande rer Holzart als Tanne (Fich te)
müssen die Personen, die diese freihalten, befördern
oder sonst gewer bsmäßig in den Verkehr bringen , die
Herkunft der Christbäume nach weisen könn en. Dazu
we rden Ur sprungsschein e a usgegeben. Es ist daher
jeder im Inland gewonnene oder aus dem Ausland eingeführte
C hristbaum anderer Holzart als Tanne, mit
diesem Kontrollstreifen in der vorges chriebenen Art zu
kennzeichnen
Ausgabe der Plomb en und Kontrollstreifen:
Die Plomb en für Weißtannen und die Kontrollstreifer
für Fic hten christbäum e sind vom Waldbesitzer bzw
vom Verfügungsberechtigten zu beso rgen und anzubring
en. Für im Inland g ewonnene Christbäume hat de
Waldbesitzer die notwendige Zahl Plom ben bzw. Kontrollstreifen
bei der städt. Forstverwaltung, altes Rathaus,
Zimmer Nr. 17 (Forstkanzlei), gegen Erlag des
behör dlich festgesetzten P reises zu beziehen. Diese
sind ab sofort erhältl ich .
Christbaumdiebstahl wird stre ngsten s bestraft.
Verstärkt e s Forstpersonal sowie die städt. Sicherheits
wache und Gendarmerie sind mit der Ü berwachu ng
be auftragt .
Der Bürgermeister: Dr. Karl Bohl
REGELUNG DES VERKEH RS AUF DER
BÖDELESTRASSE IM WINTE R 1971/72
Zur sich eren, leichten und flüssigen Abwicklung des
Ver kehrs auf der Bödelestraße währe nd des Winte rs
1971/72 ergeh t gemäß § 44a StVO. 1960 die folgende
Ver ordnung:
1. Bei vereister und verschn eit er Fahrb ahn darf die Bödelestraße
vom Gasthaus „Eng el“ in Dornbirn-Oberdorf
bis auf das Bödel e (Pa ßhöhe) von Personen
kraftwagen nur mit Winterprofi l reif en oder Schneeketten,
von anderen Kraftwagen nur mit Schneeke
tten befahren werden.
Das Mitführen von A nhängern sowie das Parken vor
Kraftfahrzeugen ist auf diese r Strecke ab sofo rt bis
vora us si chtlich 10. April 1972 verboten
2. Das Schleifen und Befördern von Holz mit Hand
oder Pferde s c hlitten ist ab sofort an Samst agen und
an Sonn- und Feier tagen gan ztägig, an Mittwochen
und Donnerstagen ab 12.00 Uhr bis voraussichtlich
10. April 1972 verbot en
3. Zur reibungslosen Durchführung des fahrplanmässigen
Postkraftwagenverkehrs gilt überdies ar
Sa mstagen und an Sonn- und Feiertagen ab 8. De
zember 1971, falls die Witter ungsverhältn is se eine
vorzeitige Beschränkung des Verkehrs notwendig
machen oder eine zeitlich spätere Beschränkung erlaub
en, ab dem noch f estz usetzenden Zeitpunkt bit
voraussichtlich 10. April 1972 für die Bödelestraß
auf der Teilstrecke Watze negg-B ödel e (P aßhöhund
um gekehrt ein allgemeines Fahrverbotnachfol
gendem Zeitplan:
Bergfahrt ist gesperrt:
von 08.50 Uhr bis 09.50 Uhr
von 10.50 Uhr bis 11.50 Uh
von 12.10 Uhr bis 13.00 Uhr
Sonntag, 12. Dezem
Talfa hrt ist gesperrt:
von 07.50 Uhr bis 09.10 Uhr
von 09.20 Uhr bis 11.10 Uhr
von 11.20 Uhr bis 12.30 Uhr
von 12.40 Uhr bis 14.00 Uhr
Wer mit seinem Fahrzeug zu den oben festgesetzten
Zeiten einer Verkehrssperre sein Ziel nicht err eicht
hat die Straße für den Postom nibu sverkehr freizu ¬
mach en. Der letzte Postkraftwagen jeder Kolonne ist
mit einer grünen Flagge zu versehen.
4. Zur Handhabung der Verkehrspol i zei in Vollziehung
dieser Verordnung wer den die Organe der Verkehr.
abteilung des L a ndesgen darme riekomma ndos für
Vorarlberg ein gesetzt und bea uftragt:
a) Im Einvernehmen mit dem zustän digen Straßen
meister das Befah ren der Böd elestra ße auch fü
Personenkraftwagen nur mit Schneeketten anzuordn
en, wenn die F ahrba h nverhältnisse dies erfordern;
die Bödelestraße in Richtung Bödele für den ge
samten Fahrzeugverkehr, ausgenommen die in
§ 26 StVO. 1960 aufgezählten bevorzugten Stras
senbenützer sowie Re ttungsfahrze uge, auch wenn
sie nicht im Einsat z sind, Po stkr aftwagen, Taxifahrzeuge
mit dem Standplatz in Dornbirn und
Anrainer der Bödelestra ße über die in Punkt 3
angefü hrten Zeite n hinaus zu sperren, wenn die
auf dem Bödele vor handen en Parkplätze restlos
besetzt sind;
die Bödelestraße in beide n Richtungen kurzfris tig
zu sperr en, wenn dies zur schnellen und anstands
losen Durchführung der Schneeräumung oder
Sandstreuung erforderlic h ist:
die in Punkt 3. bezeichnete Spe rre notfalls auf die
Strecke vom Ga sthaus „Engel“ im Ober dorf bis
Watzen egg auszud ehn en
vom Zeitpla n in Punkt 3. dieser Verordnung abweiche
nde Spe rrzeiten festzulegen, wenn dies infolge
besonderer Umst ände, ins beso ndere be
Nic htein haltu ng des Fahrplanes durch die Postkraftwagen,
gebote n erscheint;
f) die in Punkt 3. bezeichnete und ab 8. Dezembei
1971 wirksam werdende Verkehrsbeschränkung
von Watzenegg bis zum Bödele nach Notwendig ¬
keit auf einen früheren oder nach M öglich keit auf
einen späteren Termin zu verlegen.
Für die Vorarlbeger Landesre gieru ng
I. A. Dr. Sperge
Fund- und Verl ustauswe is der städ t. Sicherheitswac h e
Gefund en:
D amenf ahrrad, Schere, Trittroller, H errena rmbanduhr,
loser Geldbetrag (Banknote) , Damenschirme, Pullover
Han d schuhe, Fäustlinge, Mütze, Maulkorb, Halstuch
Schlüsselbund, Damenhan dtas ch e, Bratpfanne, Geldtasche
mit Barinhalt, Met erstab, Tragetasche mit Fotoapp
arat und Reisesachen, Körbchen mit Inhalt.
Verwechselt: H e rrenmantel (626
Verloren
Herrenrin g mit blauem Stei n, Geldtasche mit Barinhalt,
Herrenwintermantel, Armbanduhr, loser Geldbetrag,
Akten tasche
Entlaufen: Graugetigertes Kätzchen (628)