Freitag, 2. November 1973
Aufr uf zur
Landesblindens a mmlun g
Liebwe rte Leser in, liebwerter Leser
Im Monat November w erden unsere treuen Helfer, anläßlich
der Landesblindensammlung, bei Ihnen vorspreche
n und hierzu ein kleiner Ber icht über unser e
Tätigkeit:
Ihre bisherigen Spen den haben es uns ermöglicht, das
Blindenwohn- und Erh ol ungsheim auf Schwarzach ingrüne
sow eit auszubauen, daß die all ernotwendig ste
Blindenbetreuung, wie Generalversammlung, Tage sbespre
chungen und Wochen endtreffen durchgeführt
werden könnten und die Außenanlagen der Landschaft
gemäß angepaßt wurde , um so dem Menschen, mit dem
harten Schicksal bl ind, B ewe gungsfreihe it, Ruhe und
Erholung zu bieten.
Aber auch die Bevölkerung, die ich zu einer Besichtigung
immer wiede r einla de, wird Gefallen finde n an
diesem Sozialwerk. Soll unser Blindenwohn- und Erholungsheim
der endgültigen Zielsetz ung zug eführt
werden, bedarf es ihrer tatkräftigen Förderun g, denn
noch fehlt die Küche und die Einrichtun g der Zimmer,
Aber auch im Sinne der hohen Lan desregieru ng soll
diese Landesblindensammlung mit 15% den Vorarlberger
Kriegsblinden zur E rfüllung ihrer Auf gaben dienen
und soll unser Wohlfahrtsland auch ein kleinwenig
an die schwersten Opfer zw eier Weltkriege erinnern.
Die Vorarlberger Blinden möchten durch die Meisterung
ihres Schicksales beweisen, daß Gu tsein gegenüber
dem Näch sten auch in der Wohlstandsgesellschaft
Segen br ingt.
in der Hoffnung, unsere treuen Helfer mögen bei Ihnen
wohlwollende Aufnahme find en, spreche ich allen
Freu nden der Vora rlbe rger Blindenschaft den herzlic
hsten Dank aus.
Der Obman n: Georg Dingl er
Zu enge Schuhe
im Kindesalter, wo der Fuß wa chsen sollte, stun denla
nges Stehen in den viel en J ahren des Berufslebens,
häufiger Wech sel der Schuhm ode mit den verrückteste
n Ide en, sowie mangelnde Pf lege sind aller Übel
Anfang. Was beim Säugling selbstverständlich, beim
Kleinkind heute richtig, ist bald darnach eine Sache
der Mode, da raus resultier en nach einigen Jah ren
Fußschäden aller Art, von der Hammerzehe bis zum
sehr schmerzhaften Hallus. Noch viel mehr als Ihre
Hände bräuchten ihre Füße Pflege, und Pediküre is
kein Lux us, wer nicht genügend geschickt ist, sollte
die Ausgabe für eine gute Fußpflege nicht scheuen.
Unse re Abteilung Fußpflege ist bekannt für gewissenhafte
Arbeit.
Im Kosmetikstudio
A. Sut ter
Dornbirn, Moosmandstraße 7
Obst= und
Ga rtenb a uverein
Dornbirn
Mais c he-Anme ldung
Die Rai ffeisenkas sen Dornbirn 1, II und nehm en auch
heuer wieder die Meld ung der zu bre nnenden Maische
entgege n.
Anmeld ezeit: 5.—17. Novembe r 1973
Um einen geordneten Arbeits abl auf zu ermöglichen.
bitten wir die Inter essente n dringendst die zu
brenn ende Maische in der an gegebene n Zeit mit
genauer kl. A ngabe bei obigen Stellen zu melden.
Die V ereins leitung
Obstbäume, Beer en und Ziersträuch er, sowie Al leebäume,
Heckenpflanzen (lebende Z äune), Nadelhölzer
und Rose n. Sehr große Auswahl beste
Qu alität freie Besichtigung. Verkauf ab sofo rt
täglich. Gar tenbau und Gar tenge staltu ng
Dipl.-Ing. J. Geringer, Bankweil, St iegstr. 49-55
ist.
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