Freitag, 22. April 1983
Wirtschaft
muß sich an ökologischen und sozialen Gesichts-
punkten orientieren.
Wir treten ein für:
eSchrittweise aber drastische Erhöhung der Energie-
und Rohstoffsteuern einhergehend mit einer
Streichung der Lohnsteuer für untere Einkommen.
Die Staatseinnahmen bleiben bei diese Umstellung
gleich.
Hoher Anreiz zu Energiesparen
Vorteile:
Begünstigung von Bereichen mit
hohem Personalaufwand.
Gerechtere Aufteilung der vorhandenen Arbeit durch
sofortige Einführung der 35 Stunden-Woche
mit vollem Lohnausgleich für untere Einkommen.
Flexible Arbeitszeitregelung.
2
+ Umwelt
Nach jetzigen Erkenntnissen müssen folgende Maß-
nahmen sofort getroffen werden:
E
eReduktion der gesamten Schadstoffemission aus
OAKTN
Abgasen auf die Hälfte innerhalb der nächsten
4 Jahre.
95 % Entschwefelung bei neuen
Ound alten Kraftwerken.
en spridt
Reduktion des Schwefelgehalte:
erRion:
bei Heizöl schwer auf 1 %
nich, gh ch
Abn
Benzin ohne Blei und ohne
zyklische Kohlenwasserstoffe.
Ein neues Umweltchemikaliengesetz mit Zulassungs-
verfahren für jede neue Substanz
1
Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel statt EN ZWECK
weitere Straßen (Schnellstraße Lauteracher Ried TOMRBA
und Montafon)
Kein Ölkavernenspeicher Haldensteine
und selbstverständlich keine Atomtechnologiee
Privilegien
Um 100 000.-netto monatl. verdienen die Clubob-
männer der etablierten Parteien.
Alö Nationalräte werden nur Gehälter in Höhe des
a
österreichischen Durchschnittseinkommen beziehen.
Am Beispiel (Graz:)
Die 4 Gemeinderäte der Alternative Liste gaben
die Hälfte ihrer Gehälter dem Steuerzahler zurück.
Auch im Parlament wird erst ein frischer Wind wehen
wenn die Alternativen neue Maßstäbe setzen.
Helft den Politikern, sich von ihren Privilegien
Wählt sie ab zu befreien!
Alternative Liste Österreich
in den Nethoden
in der Wirtschaftspolitik
in den politischen Entscheidungen
basisdemokratisch ökologisch solidarisch gewaltfrei